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Thema: Frage zu einem Lasertreiber.

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Frage zu einem Lasertreiber.

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    Hallo Forum,
    Ich möchte mir gerne einen Lasertreiber für eine Laserdiode aus einem DVD Brenner bauen.
    Im Internet findet man ständig dieses Bild:
    http://www.laserfreak.net/forum/down...ile.php?id=504

    Wenn ich jetzt den LM317 nehme, welchen Wiederstand brauch ich dann noch dafür??
    Und mit welcher Eingansspannung muss ich Arbeiten??
    Oder brauch ich vielleicht auch noch etwas anderes??
    (Kondensator oder so?)
    Danke im voraus!

    Mfg
    bnitram
    Meine Homepage über alles Elektronische und Mechanische:
    http://www.kondensatorschaden.de/
    Viel Spaß!!

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Die Laserdioden aus DVD-Brennern sind so stark, dass sie innerhalb kürzester Zeit die Netzhaut zerstören können. Auch wenn man nicht direkt in den Strahl schaut, dann besteht möglicherweise immer noch eine Gefahr durch Reflektionen z.B. an Wänden. Im kommerziellen Bereich braucht man für so einen Laser einen Laserschutzbeauftragten. Ich hoffe also, du weisst, auf was du dich da einlässt. Am besten ist es, wenn der Laser in einem eigenen Raum läuft und die Tür bei eingeschaltetem Laser immer verschlossen bleibt (man kann die Experimente ja per Webcam beobachten).

    Der eigentliche Betrieb der Laserdiode ist gar nicht so kompliziert. Man braucht nur eine Konstantstromquelle. Bei konstanter Betriebsspannung reicht auch ein passend dimensionierter Vowiderstand. Da Laserdioden recht empfindlich auf negative Spannungen (z.B. durch ESD) reagieren, sollte man noch eine schnelle Diode ( 1N4148 ) entgegengesetzt parallel zur Laserdiode schalten. Die verlinkte Schaltung mit dem LM317 ist ein Beispiel für eine Konstantstromquelle. Mit der angegebenen Formel und dem Datenblatt des LM317 kannst du dir den benötigten Widerstand selbst ausrechnen, wenn du den gewünschten Strom kennst.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    735
    Danke Jakob L.,
    Und ja, über die Gefahren und alles was dazu gehört, weiß ich bescheid und bin mir auch im klaren darüber.
    Aber ich kann das jetzt eh vergessen weil ich nicht weiß wie viel die Laserdiode braucht und verbraucht.
    Aber Danke für deine Antwort.

    Mfg
    bnitram
    Geändert von bnitram (10.04.2011 um 19:22 Uhr)
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    Viel Spaß!!

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    192
    mal an ein Labornetzteil hängen mit Strombegrenzung und bei 2-2,5V Probieren?

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Wie meinst du denn probieren??
    und wenn die Diode dann leuchtet weiß ich ja noch nicht wie viel sie braucht.

    Mfg
    bnitram
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  6. #6
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Ich will die Experimente eigentlich nicht antreiben weil ich weiss wie gefährlich das ist.
    Man kann aber die Laserdiode ganz abschirmen man sieht dann zwar nichts aber man sieht ja sowieso nichts und wenn man etwas sähe wäre es zu spät, man macht sich das nur immer nicht klar.
    Man kann mit der Monitordiode oder mit einer anderen Diode die Leistung messen, bei ansteigendem Strom kommt es zur spontanen und dann zu stimulierten Emission. Man "sieht" das am Signal der Monitor-Diode die erst schwach rauscht und dann auf ein kräftiges Signal springt. Bis zu dem Sprungwert ist die Laserdiode schon betreibbar, denn vorher ist sie ja kein Laser. Man muss dabei ggf auf Kühlung achten oder entsprechend kurz betreiben.
    Am besten erst einmal im Laserforum nachlesen.
    Gescheiter ist es für den Einstieg sich eine 1mW rote Laserdiode besorgen 650nm, ohne Kollimator da kann man alles in Ruhe ausprobieren.
    (Natürlich bis auf fokussierte Grenzleistungspulse.)

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