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Thema: Kleinservos vom Servotester gesteuert mit dynamotaschenlampe oder solar speisen

  1. #1

    Kleinservos vom Servotester gesteuert mit dynamotaschenlampe oder solar speisen

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    Hallo Leute,

    für ein Kunstwerk möchte ich vier ModellbauServos verwenden.
    Gesteuert werden sie im Moment durch Servotester.
    Am Stromeingang der Servotester steht "vier bis fünf Volt".
    Ich habe Netzgeräte angeschlossen, es funktioniert einwandfrei.
    (Viel weiter reichen meine Elektronikkenntnisse bislang nicht.)
    Seit der fortlaufenden Katastrophe von Fukushima gefällt mir dieses Werk nicht mehr so gut. Kunst ist zwar kein Luxus, aber immer auch symbolisch.
    Ich will seither meine Servos anders als aus dem allgemeinen Stromnetz antreiben.
    Länger als zehn Minuten am Stück müssen sie nicht laufen.

    Nach der Vorrede langsam zur Frage:
    Die Idee ist, sie mit Kurbel- oder Dynamotaschenlampen zu betreiben.
    -
    Habe mir also eine Dynamotaschenlampe angeschafft, mit dem Dynamo werden 4 x 1,2 Volt NiMh 120 Mah (?) , so steht es auf der Packung, aufgeladen.
    3 Minuten kurbeln sollen 18 Minuten Licht ergeben.
    Habe das Ding aufgeladen, auseinandergeschraubt, die Diode ausgelötet, Kabel dran, und dann an den Servotester.
    Funktioniert nicht. Kommen nur ca, 2 Volt Strom raus.
    Habe dann direkt da am Kabel des Akkus abgegriffen, wo es auf die Platine Mit der Diode führt. Habe da zwischen vier und fünf Volt gemessen.
    Habe das an den Servotester angeschlossen. Der hat sich nicht gemuckst. Habe am Verbindungskabel zwischen Akku und Servotester gemessen. Jetzt waren es nur noch etwas über 2 Volt, etwa die Hälfte.
    Habe die Akkus wieder vom Servotester abgeklemmt, da waren es wieder zwischen vier und fünf Volt am Akku.
    wobei der recht schnell auf etwas über 3 absinkt.
    Das habe ich zweimal wiederholt, um sicher zu sein, dass ich mich nicht vertan hatte.
    Ihr merkt schon, ich bemühe mich, aber stochere als Anfänger im Nebel.
    Die Frage lautet also:
    Wie kann ich mit einer Kurbeltaschenlampe
    meinen Servotester, der 4 bis 5 Volt Eingansspannung braucht,
    betreiben.
    (Solarspeisung würde ich auch nehmen, das ist evtl. aber auch eine Preisfrage)
    Habe mich natürlich etwas umgesehen, seither kreisen in meinem Kopf die Begriffe Zenerdiode und Spannungsstabilisierung herum. Löten kann ich einigermassen, aber vorher weiss ich nicht weiter.

    Viele Grüsse, vielen Dank im Voraus.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Andree-HB
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    Bremen
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    Moin,
    Du wirst das Problem haben, dass die Akkus in der Lampe wahrscheinlich zum Einen ziemlich tiefentladen sind - Derzeit bricht die Spannung ja schon sofort zusammen, d.h. die Akkus sind absolut leer ! Zum Anderen wirst Du ziemlich lange kurbeln müssen, bis Du sie auch nur annähernd auf Nennkapazität bringst.

    WENN Sie denn irgendwann mal voll WÄREN, sie in Reihe liegen würden, und somit eine Spannung von max. 4,8V bereitstellen könnten, hätte sie theoretisch die Möglichkeit 1 Stunde lang einen Verbraucher mit 120mA zu speisen - Schon ein einziger Servo wird mit ein bisschen Belastung mal eben locker so einen Strom ziehen....bei vier Modellbauservos wird die Stromversorgung somit sofort zusammenbrechen....aber mal angenommen, sie würden trotzdem zusammen laufen, dann vierteln sie die Zeit auf 15 Minuten

    Jetzt musst Du aber mal schauen, wie lange Du kurbeln musst, um die Akkus überhaupt auf Ihre Maximalwerte zu laden - mit welcher Leistung wird dabei überhaupt geladen ?
    ....da nun kleine Steckdosenladegeräte sicherlich schon mehrer Stunden dafür brauchen würden, sehe ich für die "mechanisch-manuelle" Speisung über Induktion nämlich ehrlich gesagt gaaaaaaaanz schwarz.

    Ergo - wirklich nette Idee, aber mit den zur Verfügung stehenden Mitteln totaler Quatsch !

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    96
    Hi

    ich würde meinem Vorredner da beipflichten, dass mit den zur Verfügung stehenden Mitteln das Ganze eher problematisch ist... ABER...
    Du könntest darüber nachdenken mehrere Personen mit mehreren Dynamos die Akkus aufladen zu lassen, hat den schönen Effekt, dass sich ein ganzer Personenkreis deinem Kunstobjekt annimmt und natürlich, dass du die Leistung zum Laden der Akkus vergrößerst.
    Andernfalls würde ich dir raten mit einem stärkeren Dynamo zu experimentieren. Ein aufgebocktes Fahrrad mit Dynamo könnte da schon mehr ausrichten. Soweit ich weiß kommen die Dynamos da auf Werte um 6Volt bei max. 500mA. D.h. wenn einer kräftig tritt, kann er auch ohne Akkus die Servos u.U. direkt betreiben.

    Lass auf jeden Fall mal hören, was aus dem Projekt wird!

    VG cydodon

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    @ tryanderror

    Eigentlich könnte man jeden Entwickler als Künstler (und umgekehrt) betrachten.

    Ich stimme meinen Vorredner zu und habe einen Vorschlag für dich: ein Rad von Farrad mit Kurbel stabil befestigen und mit Dynamo(s), Brückengleichrichter, Siebelko (Akkus), Festspannungregler 5V (z.B. L4941) für Versorgung deines Kunstwerks verwenden. Wer es bewundern möchte, muss nur genug schnell drehen.
    Geändert von PICture (08.04.2011 um 18:21 Uhr)
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  5. #5
    Hallo Leute,
    Danke für eure Antworten und Anregungen, HB-Andree, cycodon und PICTure.

    Bei dem Werk steht die Erzeugung des Stroms eigentlich nicht im Mittelpunkt, nur ich als "Täter" will meinen Strom dafür nicht einfach aus der Steckdose ziehen, obwohl es natürlich gut ist, das es so einfach gehen würde. Wenn ich es anders mache, erinnere ich mich selbst (evtl. die Rezipienten meines Werkes) ganz handfest, berührbar praktisch daran, das dieses tolle Zeug Strom nicht selbstverständlich ist, das es einen Haufen menschliches Denkens und körperliche Arbeit brauchte und braucht, um ihn zu erzeugen. (Exkurs: Und wenn man mit dem Guten, was mit Strom da ist, nicht zugleich das Risiko einhandeln will, das die Sache, wenn sie mal ausser Kontrolle gerät, die Nutzniesser umbringt , braucht es auch einige gedankliche und körperliche Anstrengung. Jetzt müssen in F. Leute ihr ganzes Können, ihren Ideenreichtum unter Einsatz ihrer Gesundheit und ihres Lebens darauf verwenden , die Katastrophe einzudämmen. Was eigentlich nicht nötig hätte sein müssen. Es sei denn, mit Strom den höchstmöglichen Profit zu erzielen, und mit seiner Erzeugung den Grundstoff für fürchterliche Bomben herzustellen, hält man für höchste Notwendigkeit und damit unverzichtbar. Was ich natürlich nicht finde.Genug des weiten Abschweifens)

    Zum praktischen:

    Vielleicht braucht es wirklich einen stärkeren Akku.Mit Fahhraddynamo wäre es eine ganz andere Sache für mich.
    Vielleicht tut es aber eine stärkere Kurbellampe. Die stärkesten, die ich gesehen habe, können 7,4 Volt abgeben,
    Aber, die die ich hier habe, birgt für mich noch viele Rätsel und vielleicht doch eine Lösung. Die Ladezeit ist solange eigentlich nicht.Siehe unten.
    Ich bin mir also noch nicht so sicher, ob es an der ungeeigneten Taschenlampe mit ihren Akkus liegt, oder einfach daran, das ich hier noch nicht die richtigen Schritte gegangen bin. Und das Ding garnicht richtig beschrieben habe.
    Und der erste Schritt ist, das Gerät vorzustellen.
    Hier ein paar Fotos
    taschenlampe komplett

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Die sieht aus wie ein umgebautes toy, ist aber sehr praktisch:
    der Ladehebel wird mit dem Handballen gedrückt, das ist kaum anstrengend)

    Taschenlampe geoeffnet:
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    Das Innenleben mit Dynamo, Akkus und Platine.

    Taschenlampe Platine:
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    Die Platine verstehe ich noch garnicht. Nach meinem Wissen könnte es ein Spannungsteiler sein?(kopfkratz)

    Servotester, der angesteuert werden soll:
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    Nun zur Frage, wie lange man eigentlich zum Laden braucht:

    Ladezeit:
    Ich habe ca, 4 Minuten gebraucht, um ihn von 3,4 auf 5,9 zu laden, worauf er dann erst ganz schnell und dann langsamer im Sekundentakt bis 4,62 absank und da bleibt er erstmal ne Weile und sinkt am Messgerät nur noch gaaanz langsam ab.

    Dann eine Minute die Diode angemacht. (sie zieht 2,8 Volt) da sinkt er in schnellen Schritten auf 2,80, dann langsamer Die Diode wieder aus-) da läuft er schnell wieder auf 4,3, hoch, dann immer langsamer auf 4,47.
    Schalte ich das Messgerät aus, ist er beim Einschalten wieder bei 4,65

    Welchen Ladestrom braucht der Akku:

    Bei 4, 47 Volt 30 mal gepumpt, da geht er auf über 5.
    Dann sinkt er wieder ab und bleibt dann schwankend zwischen 4,62 und 4,63 stehen- Ein paarmal gemacht, so etwa in der zweiten Hälfte von 4 bleibt er stehen.
    Am Dynamoausgang waren während des Pumpens sehr unterschiedliche Werte. Im Mittel waren es pro Pumpbewegung zwischen ca. 1,7 und ca. 4. 5 Volt aber zwischendurch auch mal von 0.7 bis hoch zu
    mehr als 8 Volt pro Bewegung, Irgendeine Systematik konnte ich da nicht erkennen. Die Bewegung erzeugt, klar, nur einen Impuls, und sinkt gleich wieder.


    Also an der reinen Spannung kann es demnach nicht liegen, was aus meinem
    ersten Beitrag nicht so recht hervorging.
    Wie auch immer, vielleicht braucht ja mal jemand etwas aus meinen Versuchen für irgendwas anderes.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Geändert von tryanderror (09.04.2011 um 16:39 Uhr)

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