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Ergebnis 1 bis 4 von 4

Thema: Aus Uni mach Bi

  1. #1

    Aus Uni mach Bi

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    Hallo,

    wenn bei einem Schrittmotor "uniploar" bedeutet, dass es ein Mittenabgriff gibt (daher auch sechs Anschlussdrähte), dann kann man doch aus jedem unipolaren Schrittmotor einen bipolaren Schrittmotor machen, indem man einfach die beiden Mittenabriffe nicht auf Masse legt, sondern "in der Luft hängen lässt"?!

    Ist das richtig?

    Grüße!

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Zitat Zitat von Robby-Tobby Beitrag anzeigen
    ... dann kann man doch aus jedem unipolaren Schrittmotor einen bipolaren Schrittmotor machen, indem man einfach die beiden Mittenabriffe nicht auf Masse legt, sondern "in der Luft hängen lässt"?!

    Ist das richtig?
    Wenn es um Wandeln uni/bi geht schon, danach muss man aber am beiden Enden angeschlossene Wicklungen/Spulen entsprechend steuern, was bei "in der Luft hängenden" leider nicht geht.
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Das ist richtig, siehe auch http://www.rn-wissen.de/images/b/be/...orprinzip3.gif
    Nur Motoren mit fünf Anschlüssen (die Mittelanzapfungen sind intern verbunden) lassen sich nicht bipolar betreiben. In einigen Scannern habe ich allerdings schon Motoren mit fünf Anschlüssen gefunden, bei denen diese Verbindung von außen leicht aufgetrennt werden konnte.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von Ostermann
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    Hallo Robby-Tobby!

    Das ist richtig. Dabei ist allerdings zu beachten, dass der Nennstrom dann um den Faktor 1/Wurzel(2) (also ungefähr *0,7) kleiner ist als beim unipolaren Betrieb. Das sieht man leicht, wenn man berücksichtigt, dass die (Verlust)leistung gleich bleiben muss. Es gilt P=I²*R, und R wird wegen der Reihenschaltung verdoppelt, also muss sich I² halbieren. Dafür steigt im unteren Drehzahlbereich das Drehmoment, fällt aber nach oben hin schneller ab als beim uniölaren Betrieb oder einem Motor mit 8 Anschlüssen, der bipolar parallel betrieben wird. Das höhere statische Moment kommt daher, dass die doppelte Spulenfläche im Einsatz ist. Die geringere Dynamik resultiert aus der um den Faktor 4 höheren Induktivität, wodurch sich die elektrische Zeitkonstante verdoppelt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Thorsten Ostermann
    --
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