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Thema: Doppelt so schnell und halb so stromhungrig - Zurechtstutzen macht Chips effizienter

  1. #1
    Elektronik & Technik Infos Robotik Einstein Avatar von Roboternetz-News
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    Idee Doppelt so schnell und halb so stromhungrig - Zurechtstutzen macht Chips effizienter

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    Ein internationales Forscherteam hat eine neue Methode gezeigt, um Mikrochips effizienter zu machen. Das nach dem Beschnitt bei Nutzpflanzen "Pruning" genannte Verfahren setzt darauf, kaum genutzte Teile von Chips einfach einzusparen. Das macht sie zwar etwas fehleranfälliger, hat aber gewaltige Vorteile. "Wir konnten zeigen, dass wir so die Leistung steigern und gleichzeitig den Energieverbrauch drücken können", sagt Krishna Palem, Informatikprofessor an der Rice...

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    News Quelle: Elektor
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ach deswegen hat mein Staubsauger im inneren keine 60Watt Glühbirne...

    Mal ganz ehrlich, muss man studiert haben um zu erkennen das es effektiver ist sich auf wesentliche zu beschränken?!

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Zitat Zitat von TobiKa Beitrag anzeigen
    ...muss man studiert haben um zu erkennen das es effektiver ist sich auf wesentliche zu schränken?!
    Das sicher nicht, lediglich logisch denken können ...
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  4. #4
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Der Text verspricht ein interessantes Projekt. Die Forscher bauen im Sommer anwendungsspezifische Chips für Hörgeräte mit bei denen Teile des Systems einfach fehlen und bei denen es zu Fehlern kommt. Bisher haben sie dann ja wohl nicht anwendungstaugliche Chips entworfen bei denen Teile des Systems fehlen und bei denen es zu Fehlern kommt.

    Wenn der Sommer um ist und sie dann etwas für den Kraftwerksbereich planen, denke ich, sollte man versuchen sie aufzuhalten.

    Grundsätzlich kommt es nämlich zu mehr Rechenfehlern, wenn Teile eines Chips einfach fehlen.
    Im Sommer wollen die Forscher damit beginnen, mit ihrer Methode einen wirklich anwendungstauglichen Chip für ein Hörgerät zu entwerfen. Die Erwartungen sind groß. "Es sind anwendungsspezifische ICs für Hörgeräte möglich, die vier bis fünf mal länger mit einer Batterie auskommen als jetzige Modelle", so Palem.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Tolle Sache. Man kann auch alle Funktionen vom Chip entfernen. Es gibt dann nur einen großen Fehler und die Batterien halten fast ewig. Der Chip macht nichts, das aber in einer atemberaubenden Geschwindigkeit.

    Egal, wie weit man diesen Weg geht - ich halte schon die Richtung für falsch und gefährlich.
    Mein Hexapod im Detail auf www.vreal.de

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von .:Sebastian:.
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    Moin

    Also irgendwie ergibt das für mich keinen rechten Sinn.
    Wenn ich Teile von Chips weglasse, dann fehlen mir doch Funktionen ?

    Also es gibt dann nicht einfach Rechenfehler der Chip kann einfach weniger als vorher.
    Damit läuft es doch darauf hinaus 100% auf die Anwendung zugeschnittene Chips zu entwickeln.
    Aber wo kommt dann die genannte Wahrscheinlichkeitsrechnung ins Spiel ?
    Ich meine wenn ich meinen Anwendungsfall habe, sollte ich doch eigentlich wissen, was mein Chip können muss und was nicht.
    Also implementiere ich ersteres und lasse das zweite einfach weg. Fertig aus.

    Oder wollen die Teile weglassen, die man ab und zu mal braucht ?
    Die ist ein Auto mit 4 Rädern, Ich denke zwei reichen in 80% aller Fälle auch aus.

    Auf der anderen Seite es sind Informatiker die müssen sich offensichtliche Dinge immer erst mit viel Mathematik erschließen bevor sie es glauben.
    (Ich darf das sagen, ich studier den Kram grade)

    Gruß
    Sebastian

  7. #7
    Administrator Robotik Einstein Avatar von Frank
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    Ja die Meldung ist schon ein wenig irritierend. Entweder wollte der Verfasser der Pressemeldung es ein wenig spannend machen oder er selbst hat die Erklärungen der Techniker nicht so recht verstanden
    Man müsste schon wissen was da wirklich weggelassen wird und was das wirklich für Auswirkungen hat um das ganze irgendwie beurteilen zu können. Was versteht der Autor unter fehleranfälliger? Rechnet der Chip nur falsch? Stürzt er ab? Explodiert er
    Die Meldung läßt viele Fragen offen! ? Wie schon gesagt wurde, das ein Chip effektiver ist wenn er sich nur auf das wesentlich beschränkt ist logisch, daher gibts ja Risc-Chips oder auch kleinere Controller. Etwas mehr Fakten wären schön gewesen.
    So klingt es wie eine für unser Zeitalter typische Meldung, alte Dinge einfach etwas verquirlen und daraus ne neue Schlagzeile machen.
    Mit bestem Gruß
    Frank

    Admin Roboternetz.de - RN-Wissen.de - Elektronik-Blog

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Zitat Zitat von Frank Beitrag anzeigen
    ... er selbst hat die Erklärungen der Techniker nicht so recht verstanden
    Ich glaube eher an das, weil ich die Sprache von Rechtsanwälten auch kaum verstehe ...
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    4.556
    Für mich macht so etwas schon Sinn Beispiel FPGA mit x Millionen Transistoren und mein Anwendungs optimierter Schaltkreis braucht davon nur 50% der Rest spielt Heizung. Dann kann diese Heizung auch eingespart werden. Ein Hörgerät das nur einen ADC und einen DAC braucht,muss nicht 128 I/o Ports + dazugehörender Hartware Mimik im Chip haben. Das bedeutet allerdings das für jede Anwendung ein eigener Chip entworfen und hergestellt werden muss. Das lohnt sich sicher nur für ausgesprochene Massenartikel.

    Gruß Richard

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ja Richard, sag bloß...
    Es ging bei der Frage weiter oben wohl eher um das mit den Rechenfehlern!

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