-         

Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Mit Atmega8 induktive Last von 1 A / 24V schalten

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    26.02.2011
    Beiträge
    16

    Mit Atmega8 induktive Last von 1 A / 24V schalten

    Anzeige

    Hallo,

    ich möcht mit einem Atmega8 Magnetventile schalten.
    Die Magnetspulen ziehen etwa 1 A bei 24 V.

    1. Könnt ihr mir einen bestimmten Mosfet enpfehlen?
    2. Brauche ich einen Mosfet-Treiber?
    3. Macht es Sinn den Controller mit einem Optokoppler zu schützen?
    4. Wegen der Spulen benötige ich wohl eine Freilaufdiode?

    Als Neuling ist die Auswahl an Bauelementen so groß, dass man hoffnungslos verloren ist. Deshalb freue ich mich auf eure Vorschläge.

    Grüße,
    Johannes

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
    Registriert seit
    16.10.2008
    Ort
    Wulferstedt
    Beiträge
    1.042
    Es gehen MOSFETs, jedoch muss man genau wissen, welche man nimmt,
    damit diese auch schalten (selbstleitend/selbstsperrend usw.).
    Ganz sicher gehen Bipolartransistoren oder entsprechende Treiber-ICs.
    Wichtig ist, den Ausgang des Atmega8 nicht unbedingt mehr als 1mA
    zu belasten. Die Freilaufdiode ist notwendig, in Sperrrichtung und
    muss die Stromstärke des MVs vertragen. VG Micha
    Was brauche ich für Werkzeug - in dieser Reihenfolge seht ihr es:
    Vorschlaghammer, Notebook, BASCOM, Lötequipment, Rohrzange, Bolzenschneider ...

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
    Registriert seit
    23.10.2010
    Beiträge
    43
    Hi Fehlzuender,

    hier eine gute Seite über Atmega8...
    Schalten von Last mit einem Atmega8 über Relais:
    http://halvar.at/elektronik/kleiner_..._anschliessen/

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
    Registriert seit
    16.10.2008
    Ort
    Wulferstedt
    Beiträge
    1.042
    Das von Typer ist die klassische Schaltung - einfach, funktionstüchtig.
    Natürlich kann man dann mit einem Relais im Kollektorzweig auch ein
    MV schalten. Besser wäre es jedoch, das Relais wegzulassen (ist halt
    störanfällige Mechanik) und das MV anstelle des Relais direkt zu schalten.
    Wichtig ist hier jedoch ein Transistot mit ausreichender Stromverstärkung
    oder eben Darlingtonschaltung, Komplementärdarlingtonschaltung oder
    MOSFET. VG Micha
    Was brauche ich für Werkzeug - in dieser Reihenfolge seht ihr es:
    Vorschlaghammer, Notebook, BASCOM, Lötequipment, Rohrzange, Bolzenschneider ...

  5. #5
    Moderator Roboter Genie
    Registriert seit
    26.08.2004
    Beiträge
    1.228
    Hallo!
    1A bei 24V können sehr viele FET's. Ich persönlich verwende für solche Aufgaben meistens einen IRLU024N (den gibt es z.B. bei Reichelt).
    Gate kommt über 100Ohm an den entsprechenden µC-Pin, Source auf Masse und an Drain schließt du das Magnetventil an.
    Wenn du mit einer schnellen PWM arbeitest, musst du dich nach einem Treiber umsehen. Wenn du das Ventil aber "Quasi-Statisch" ansteuerst, reicht der Controller.

    Die Freilaufdiode sollte eine schnelle Diode (also keine 1N4001 o.ä.) sein, die mehr als 1A und 24V aushält. Ich würde dir da aus dem Stehgreif zu einer UF5404 von Reichelt raten.
    Die Freilaufdiode sollte sich nicht auf die Platine, sondern in direkter räumlicher Nähe zur Magnetspule befinden.

    Ein Optokoppler sollte eigentlich nicht notwendig sein.

    Gruß
    Basti

    P.S.: Die Pins eines AVR kann man mit 20mA belasten. Aber diese Information hat der erfahrene µC Benutzer schon lange selber im Datenblatt gefunden.

  6. #6
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    26.02.2011
    Beiträge
    16
    Danke für eure Antworten, ich habe mir jetzt die von Basti genannten Teile bestellt.
    Gate kommt über 100Ohm an den entsprechenden µC-Pin, Source auf Masse und an Drain schließt du das Magnetventil an.
    Welche Aufgabe hat der Widerstand zwischen Pin und Gate ?

    Gruss,
    Johannes

  7. #7
    Moderator Roboter Genie
    Registriert seit
    26.08.2004
    Beiträge
    1.228
    Hi!
    Ein FET ist ja im Gegensatz zu den "normalen" Bipolar-Transistoren nicht Strom- sondern Spannungsgesteuert. Das ist aber nur bei einem Idealen FET so (und die gibt es ja leider nicht zu kaufen ). Bei den realen FETs wirkt das Gate wie ein Kondensator welcher aufgeladen werden muss.
    Ist jetzt kein Widerstand zwischen Gate und Controller, dann entsteht eine hohe Stromspitze beim Pegelwechsel am Pin. Das erzeugt einerseits unerwünschte Störstrahlung und kann andererseitsden Controller beschädigen.

    Gruß
    Basti

  8. #8
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    26.02.2011
    Beiträge
    16
    Okay, das leuchtet ein. Danke!

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •