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Thema: Plattensäge zum perfekten Zusägen von Plattenmaterial

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Plattensäge zum perfekten Zusägen von Plattenmaterial

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    Hi,

    was mir in meiner Bastelwerkstatt bisher schon IMMER gefehlt hat war eine vernünftige Methode um Plattenmaterial gescheit zusägen zu können. Sei es Holzplatten, Epoxidharzplatten, Aluminiumplatten, Plexiglasplatten.

    Plexiglas und Holzplatten kriegt man zwar im Baumarkt, aber weniger als 10cm sägen die meistens nicht, und oftmals will man einfach mal nur ein kleines 5x5x10cm Gehäuse aus Sperrholz bauen. Da ist beim Baumarkt schluss. Und mit Stichsäge, Handsäge usw. wird es schwierig eine saubere, gerade und winklige Schnittkante hinzubekommen. Mit einer kleinen Tischkreissäge würde man zwar weiter kommen, die ist dann aber wiederum nicht für größere Sachen geeignet.

    Daher habe ich mir gedanken über eine Plattensäge gemacht, und mich dabei von den großen Zuschnittsägen im Baumarkt inspirieren lassen.

    Folgendes ist herausgekommen:



    Die Säge ist eine halb auseinandergebaute Billig-Handkreissäge, allerdings mit gescheitem 21cm Sägeblatt. Das Grundgerüst besteht aus MDF. Die Säge hat einen Klappmechanismus und ist auf einem Schlitten befestigt, den man über zwei Rundwellen-Linearführungen übers Werkstück ziehen kann. Als besonders nützliches Gimmick gibts noch einen Anschlagwinkel, der es ermöglicht, Platten bis zu 1 Meter breite abzumessen und der über ein Messystem verfügt, der einem die Länge dann so präzise wie möglich anzeigt. Der Anschlag wird ebenfalls mit zwei Rundwellen versehen, die man hinter der Tischplatte in eine Gleitlagerung einführen kann. Weiterhin kan man sie klemmen. Die Weglängemessung erfolgt, indem man die Rundwellen des Anschlags durch zwei Gummirollenpäärchen durchschiebt. Anhand der Drehbewegung sollte sich dann relativ präzise mit einem Encoder die Länge ermitteln können. Den Bezugspunkt kann man von Zeit zu Zeit ja neu ermitteln, eventuell auch mit einem Referenzschalter, auf den man aufsetzt wenn man das Teil zurückschiebt. Um die Längenmessung zu kalibrieren würde ich einmalig ein langes Stück zusägen und dann einfach ausmessen wie lang es ist. Ne Idee wie und wo ich ein langes Teil (0,5m... 0,7m... 1m) aufs hundertstell genau vermessen kann? Kann ich davon ausgehen, dass solche Messungen dann reproduzierbar sind und nicht nach 2..3 mal hin und herschieben signifikant an Genauigkeit verlieren?

    Ach ja: dieses Prisma unter der Säge dient dazu, die Schnitttiefe begrenzen zu können. Mit der Flügelmutter kann man es nach vorne schieben wodurch die Säge dort dann aufsetzt bevor sie den Boden erreicht. Das könnte z.b. nützlich sein wenn man einfach nur lange Schlitze in irgendwas reinsägen möchte.

    Das Modell beinhaltet für die Rundwellen des Anschlags noch keine Gleitführungen! Die muss ich noch modellieren.

    Wo könnte ich denn solche Gummirollen herbekommen?

    lg PoWl

  2. #2
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    Ach ja, ich muss mir wohl noch Gedanken über einen geeigneten Niederhalter für das zu sägende Werkstück machen. Das wird am besten ein langer Bügel mit mehreren Schraubzwingenartigen Spannvorrichtungen. Wie mach ich das nur? Schraubzwingen auseinanderflexen geht noch, aber wie befestige ich das dann an diesem Bügel. Griff mit Gewinde und dem Teller mit Kugelgelenk sind ja ein untrennbares Stück. Und selbst wenn nicht, hätte ich keine Möglichkeit ein solches Gewinde ins Holz zu schneiden.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Hessibaby
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    Mit einer umgemodelten Billig-Handkreissäge wirst Du nicht auf 1/100 mm Genauigkeit kommen. Selbst 1/10mm ist bei dieser Art Aufbau illusorisch.
    Von der Idee her aber gut !

    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

    Gruß aus dem Ruhrgebiet Hartmut

  4. #4
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    Na wenn die Achse des Sägeblatts kein axiales Spiel hat Why not. Ob das so ist muss ich erstmal gucken. Eventuell findet dann auch nen anderer Motor dort seinen Platz, denn der billige Sägenmotor ist total laut.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Wie immer im Leben, eine Maschine für alles ist nicht wirklich brauchbar. .-(

    Ein Bekannter von mir hat für Platinen eine Dremel? Minni Kreissäge, für kleine Sperrholz oder Balsa Platten sollte die auch noch reichen.
    Die Platinen werden jedenfalls sehr sauber.

    Gruß Richard

  6. #6
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    Ja da hast du wohl recht. Platinen waren nen nicht allzu geschicktes Beispiel. Ist ja eigentlich auch eher nur für Holzwerkstoffe geeignet Wenn man mal n Stück Alu damit durchsägt sollte das Hartmetall-Sägeblatt davon aber nicht gleich kaputt gehen. Die Schnittfuge von 2,8mm wär für Platinenmaterial auch recht groß. Man hat aber natülich noch die Option ne Trennscheibe draufzubauen. Damit gehen dann fast alle Materialien recht problemlos. Ich muss mir dann nur Gedanken um ne gute Absaugung machen. Die Führungen freuen sich sicher nicht über den Schleifstaub.

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