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Thema: Schlechte Erfahrungen mit dem Ätzen von Platinen mit Küvette

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Schlechte Erfahrungen mit dem Ätzen von Platinen mit Küvette

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    Hallo Freunde

    Ich hatte gedacht ich genehmige mir den Luxus und ätze ab jetzt meine Platinen mit Küvette, Thermostat und Luftblasen. Das Ergebnis ist eine Katastrophe trotz wiederholten versuchen! Warum?

    Nun die Luftblasen räumen das gesamte Kupfer von der Platine, angefangen unten, wo sie zuerst mit der Platine in Berührung kommen, bis nach oben.

    Bisher hatte ich in einer Wärme beständigen Glasschale und Pinsel meine Platinen geätzt, fand aber das Ätzen von Platinen im vollen Format 160x100 etwas kritischer. Verglichen mit der Küvette allerdings ein Sparziergang. ich werde daher auf die Glasschale zurückgehen.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

    Da ich aber stur bin habe ich jetzt beschlossen mir die Sprühätzanlage MK2 von Bungard zuzulegen. Kostet zwar doppel soviel wie die Küvetten basierende Lösung, aber ich hoffe es tut! Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?


    Gruß

    Hellmut
    MfG

    Hellmut

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Jaecko
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    [Text entfernt, da scheinbar irrelevant]
    #ifndef MfG
    #define MfG

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Ich ätze mir einer Küvette von Reichelt (hat mit Membranpumpe und Heizung ca. 100€ gekostet). Belichter von Isel habe ich günstig auf ebay ersteigert. Das ganze geht eigentlich ohne Probleme (solange man das Mischverhältnis beim Entwickler und bei der Ätzlösung recht genau einhält). Allerdings ätze ich nur noch Einseitige. Der Aufwand bei Doppelseitigen ist mir mittlerweile zu groß. Erst das richtige Ausrichten der Folie beim Belichten und dann das lästige Durchkontaktieren, da lasse ich mir lieber hin und wieder welche fertigen.
    Gruß
    Kevin

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von Neutro
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    Ich habe auch eine Eigenbau Küvette und komme damit bestens zurecht.
    Bei der Arbeit haben wir eine Ätzanlage die die Ätzlösung zu einem sehr feinen Schaum macht. Dieser "fließt" dann über die Platine. Die Ergebnisse sind absolut perfekt, ich habe sogar schon SMD Finepitch Raster damit geätzt.
    Jemand mit einer neuen Idee ist ein Spinner, bis er Erfolg hat.
    (Mark Twain)

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Ich ätze Platinen in einer (mangels Alternativen zu mir damals genehmen Preisen) Küvette aus Edelstahl und mit einer Aquarienluftpumpe. Bisher hatte ich noch keine Probleme damit, daß irgend wo die Leiterbahnen weggeätzt wurden.
    Ich belichte aber auch nicht sondern arbeite mit der Tonertransfermethode.

    Florian
    Atomstrom nein danke, mein Strom kommt aus der Steckdose.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Ic habe jahrelang mit so einer Anlage gearbeitet und nie Platinen "geschreddert", außer die waren über belichtet. Entwickler, Ätzt Lösung und Temperatur müssen natürlich passen.

    Gruß Richard

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Michael
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    Hallo Hellmut,

    Bisher hatte ich in einer Wärme beständigen Glasschale und Pinsel meine Platinen geätzt, fand aber das Ätzen von Platinen im vollen Format 160x100 etwas kritischer. Verglichen mit der Küvette allerdings ein Sparziergang. ich werde daher auf die Glasschale zurückgehen.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
    Es ist völlig wurscht, womit du deine Platinen ätzt. Wenn es in der Küvette nicht funktioniert, dann in der Glasschale oder im Gurkenglas oder mit Sprühätzen auch nicht.

    Meine Erfahrungen mit Küvette (1 Liter) sind sehr positiv. Aufheizzeit 10-20 Minuten, Ätzzeit je nach Frische des Ätzmittels 5min bis 1h.
    Die Brühe kann in der Küvette auch mal ein paar Monate rumstehen, mit Schalen geht das schlecht.

    Wie Richard schon schrieb. Das Ätzen ist der unkritischste Teil des Vorgangs. Wichtig ist die Vorarbeit, z.B. eine Belichtungsreihe, dann gibt es auch keine Überraschungen beim Ätzen.

    Gruß, Michael

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ja meine Freunde

    Jede Menge Antworten, aber leider ohne Informationsgehalt, oder seht ihr in den Breiträgen etwas was mir weiterhelfen könnte?

    Wie ich schrieb hatte ich keine Probleme beim Ätzen der Platinen in der Glasschale! Wie sich jeder vorstellen kann, sind die Schritte Film drucken, Belichten, Entwickeln immer die Gleichen, egal ob man mit einer Küvette, einer Ätz-Sprühanlage oder eine Glasschale ätzt. Da ich keine Probleme beim Ätzen in der Glasschale hatte, so wird mir jeder der diesem Thread Beitragenden bestätigen können, dass ich die oben geschilderten Schritte offenbar im Griff hatte, oder?

    Unter diesem Gesichtspunkt, kann mir jemand sagen worin der nutzbare Informationsgehalt der Beitragenden war um mein Problem mit der Küvette zu lösen? Mag ja sein dass ich so unwissend bin, dass ich den Wert der gelieferten Informationen, ausser das es Michael zu recht wurscht ist wie ich ätze, nicht erkenne! Meine Frage bleibt also, meinem Urteil nach, trotz der Antworten unbeantwortet. Einer Beschränkung auf Information enthaltende Beiträge zum Thread wäre ich gemäß der Forumsrichtlinien dankbar!
    MfG

    Hellmut

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Michael
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    Hallo Hellmut,

    du hast ein Problem mit dem Prozeß und schiebst es auf den Küvettenätzvorgang.
    Jeder hier sagt dir, daß es nicht am Ätzen liegt, trotzdem sprichst du den Beiträgen den Informationsgehalt ab.
    Find ich, gelinde gesagt, unfair.
    Wenn deine Informationserwartung darin liegt, eine Bestätigung über schlechte Ergebnisse mit der Küvette zu bekommen, dann liegst du falsch.

    Hast du denn eine Belichtungsreihe gemacht?
    Stimmt die Menge NaOH / Wasser?
    Wenn du keine Hausaufgaben machst, dann beschwer dich nicht über schlechte Noten aka schlechte Ätzergebnisse.

    Gruß, Michael

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Logo Michael, warum glaubst du funktioniert es mit der Glasschale? Oder meinst du die Glasschale macht die früheren Prozessschritte völlig anders?

    Wie meinst du habe ich die Belichtungszeit bestimmt, ich verwende ja mein Belichtungsgerät marke Eigenbau. Streifen Platinen Material, ein Feld abdecken, 4 Minuten belichten, ein weiteres Feld abdecken nochmals 1 Minute, usw, bis das letzte Feld 10 Minuten belichtet wurde. Natürlich wird die Entwicklerflüssigkeit mit einer Präzisionswaage, 0,1g Gewichtsauflösung, dosiert, auf einen Liter Wasser. Dadurch ist sichergestellt, dass die immer frisch angesetzte Entwicklerflüssigkeit, identisch wirkt. Die Entwicklung findet statt bis die Vorlage fertig ist, siehe Bilder.

    Stecke ich die Platine in die Glasschale, geht alles Ok, stecke ich es in die Küvette nicht. Also mache ich bei der Küvette vermutlich was falsch. Dazu aber von Dir keine Info, aber Pauschalaussagen zum Prozess! Rücksprache mit Herrn Bungard bestätigen häufig solche probleme! dem seine Kompetenz wills Du doch nicht in Zweifel stellen hne konkrreter mit der Fehlerursache zu werden, oder? Auf jede sachliche Frage bekommst du eine sachliche Antwort! Ich will nicht recht behalten, sondern ein Problem lösen! Übrigens auf unsachliche Aussagen, pauschale Gemeinplätze und wenig hilfreiches bekommst du von mir auch eine sachliche und Emotiosfrreie Antwort. Man sollte eben immer bei sich selber anfangen!

    Platine belichtet und entwickelt:

    MfG

    Hellmut

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