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Thema: Frage zu IS471

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier Avatar von Robo-nator
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    Frage zu IS471

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    Hallo,
    ich habe einen Abstandsensor mit dem is471 und der LD274, die Version bei der die IR-Led nicht direkt auf GLOUT sondern über einen Transistor angesteuert wird. Die Schaltung funktioniert auch bestens. Ich möchte nun eine zweite IR-Led hinzufügen, um den Erfassungsbereich zu verbreitern.
    Bin mir aber Unsicher wie, ich habe gelesen das man Led's nicht einfach Parallel schalten soll da sonst eine überlastet wird.
    Zitat: Lumineszenz-Dioden dürfen nicht parallel geschaltet werden. Aufgrund der unterschiedlichen Spannungswerte bei einem Arbeitspunkt kann eine Überlastung der Diode auftreten, die den kleineren Spannungswert UD hat.
    In Reihe schalten halbiert mir doch aber die Spannung an der Led und verdoppelt den Strom der durch die led's fliest.
    Wie kann ich jetzt die zweite Led anschließen muss ich mehrere Transistoren benutzen, oder ist diese Warnung Blödsinn. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
    Ich sage schon mal Danke im Voraus, und wünsche allen ein frohes neues Jahr.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Das Zitat ist vollkommen korrekt!
    Man kann eine 2. 3. oder mehr LEDs in Reihe schalten, dabei muss man
    eben dafür sorgen, dass trotzdem der gleiche Strom fliesst.
    Möglicherwise braucht man eine höhere Speisespannung, damit die
    Konstantstromquelle oder der Vorwiderstand diesen Strom noch
    liefern kann. VG micha

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Re: Frage zu IS471

    Hallo!

    Zitat Zitat von Robo-nator
    In Reihe schalten halbiert mir doch aber die Spannung an der Led und verdoppelt den Strom der durch die led's fliest.
    Das mit dem Strom ist nicht Wahr !

    Ich glaube nicht dass die eine LED ohne Vorwiderstand bzw. Konstantstromquelle (KSQ) an Versorgungsspannung angeschlossen ist.

    Ich würde das einfachste empfehlen: der Strom der ersten LED zu messen und die zweite paralell zur erste LED mit gleichen Strom zu betreiben (Vorwiderstand bzw. KSQ).

    MfG

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    ODER: Die betreffende Versorgungsspannung messen, die Flussspannung
    der LED messen und anhand der Differenz entscheiden, ob spannungsmässig
    noch eine 2. LED in Reihe passt. Wenns die KSQ noch verdaut ist gut. bei
    Vorwiderstand muss dieser neu berechnet und ausgewechselt werden.
    Dann braucht die Angelegenheit nicht mehr Strom.
    Wenn das nicht klappt, dann so, wie PICture empfielt. VG Micha

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Searcher
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    Hallo Robo-nator,
    ich nehme mal an, daß Du die Schaltung aus dem RN-Wissen hast


    Eine Lösung wäre, die LED nicht zwischen VCC und Emitter zu schalten, sondern mit entsprechendem Vorwiderstand zwischen Kollektor und GND. Weitere LEDs mit Vorwiderstand können dann dazu parallel geschaltet werden.

    Code:
                                        VCC
                                         +
                                         |
                                         |
                                         |
                                         |
                                       |<  PNP
                           vom R4  >---|
                                       |\
                                         |
                                         o-------o-------.
                                         |  LED  |  LED  | LED
                                         V       V       V 
                                         -       -       -
                                         |       |       |
                                         |       |       |
                                        .-.     .-.     .-.
                                        | |     | |     | |
                                        | |     | |     | |
                                        '-'     '-'     '-'
                                         |       |       |
                                         '-------o-------.
                                                         |
                                                         |
                                                         |
                                                        ===
                                                        GND

    Ich hoffe ich lieg richtig und OHNE GEWÄHR [-X


    Gruß
    Searcher
    Hoffentlich liegt das Ziel auch am Weg
    ..................................................................Der Weg zu einigen meiner Konstruktionen

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von hardware.bas
    Das Zitat ist vollkommen korrekt!
    Man kann eine 2. 3. oder mehr LEDs in Reihe schalten, dabei muss man
    eben dafür sorgen, dass trotzdem der gleiche Strom fliesst.
    Möglicherwise braucht man eine höhere Speisespannung, damit die
    Konstantstromquelle oder der Vorwiderstand diesen Strom noch
    liefern kann. VG micha
    Solange die Versorgungsspannung weit genug über der LED Spannung liegt können die LED's in Reihe geschaltet werden. Der widerstand muss neu berechnet werden (kleiner werden).

    Uvss - U( led 1+2+3+...) / I led

    I Led fliehst durch alle LED's muss also für 1 EINE LED berechnet sein.

    Wenn die Summe aller LED = der Versorgungsspannung ist, wird kein Widerstand benötigt.

    Gruß Richard

  7. #7
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Hier wird eine LED für eine kurze Zeit an 5V angeschlossen, (über den Transistor). Im Idealfall nach Schaltbild und Datenblättern fließen hier für 8µs ca. 3A durch die Diode.
    Ich habe den Aufbau nicht gesehen, in praktischen Fällen ist der Strom aber durch den Innenwiderstand (und die Induktivität) der Versorgung mit Zuleitung begrenzt.
    Deshalb ist die wirkungsvollste Verbesserung dieser Schaltung ein Puffern der Versorgung von Diode und Transistor. (Das geht so weit, dass man den Transistor oft auch noch weglassen kann und die Diode mit dem IS471F alleine schon gute Ergebnisse bringt.)
    Die entscheidende Massnahme ist wie gesagt erfahrungsgemäß die Pufferung der Versorgungsspannung, nicht nur mit einem Kondensator auf dem der nötige Kapazitätswert drauf steht, sondern mit einem der die Kapazität auch für 8µs bei 3A zur Verfügung stellt. (ESR)
    (Bei 3A fallen an 1Ohm 3V ab, dann werden hier aber auch keine 3A mehr fließen.)

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Die Schaltung oben aus dem RN-Wissensbereich ist etwas problematisch. Der Strom wird über den Vertärkungsfaktor des Transistors begrenzt - und der kann ziemlich stark von Exemplar zu Exemplar streuen. Die Spannung könnte auch bei der Schaltung noch gerade für eine 2. LED reichen. Den Strom müsste man dann aber wohl neu einstellen (kleinerer Widerstand).

    Ich hätte da eher einen einfachen Transistor statt eines Darlingtons genommen, und dann zusätzlich ein kleiner Widerstand am Emitter. Der IS471 kann ja schon einiges an Strom (bis 50 mA) liefern - da sollte dann eine 50-100 fache Verstärkung reichen.

    Einen Vorteil hat die Schaltung über die Verstärkung aber: der Transistor geht nicht in die Sättigung und ist entsprechend relativ schnell.

  9. #9
    Neuer Benutzer Öfters hier Avatar von Robo-nator
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    Erstmal Danke für die schnelle Hilfe, die Schaltung war von kreatives-chaos ist aber ähnlich der von RN-Wissen wie oben von Searcher gezeigt. Der Transistor ist bei mir ein Pnp 2N3906
    Ich versuche mich gerade wider in die Welt der Elektronik einzuarbeiten, ist lange her und ich habe vieles vergessen. Ich hoffe ich stelle keine allzu dummen Fragen. Das mit den Strom und Spannungswerten werde ich heute Abend mal nachmessen.
    eine Frage habe ich noch wo liegt der Unterschied ob ich die Led´s in der Ermitterleitung oder Kollektorleitung einbaue siehe oben Code Searcher.
    Die Möglichkeit noch mehr led´s zu benutzen hilft mir vielleicht bei zukünftigen Schaltungen.

    Gruß Robo-nator

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    In der Kollektorleitung ist üblich, da man die ganze Aussteuerfähigkeit
    des Transistors zur Verfügung hat. In der Emitterleitung "schiebt" man
    die Basisspannung hoch, so dass man eine relativ hohe Spannung zum
    Ansteuern braucht. Diese sogenannte Emitterschaltung wird meistens
    für Impedanzwandlungen genutzt. Wie gesagt: Üblich ist der Einbau
    im Kollektorkreis. VG Micha

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