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Thema: Suche Erklärung für Blinschaltung

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Suche Erklärung für Blinschaltung

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    Kann mir jemand diese Schaltung erklären:

    [shadow=red:04bc525b57]Dieser einfache Blinker funktioniert mit Batterien die fast leer sind , bei denen also die Nennspannung von 9 Volt schon unterschritten ist.Die Blinkfrequenz ist in der Hauptsache abhängig von der Restkapazität der Batterien vom Widerstand und vom Kondensator, und natürlich auch von der Led Farbe. In meinem Beispiel hab ich allerdings neue Batterien mit voller Kapazität benutzt und eine gelbe Led.Als Transiator kann ein Standard-Transistor benutzt werden ( BC547 ) oder ähnlich.[/shadow:04bc525b57]

    diese Schaltung hab ich so im Netz gefunden und nachgebaut, funktioniert prima, hab aber keine erklärung dafür warum überhaupt ???


    gruß Nase
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Die Erklärung ist eigentlich recht einfach.
    Jeder Transistor (btw. auch jede Diode) hat eine sog. Durchbruchspannung, also die Spannung, ab der auch in Sperrichtung ein Strom fließt. Dabei kommen verschiedene Effekte zum Tragen - bei einer Zener-Diode wird z.B. der Avalanche-Effekt gezielt eingesetzt, um die Diode ab einer gewissen Spannung in Sperrichtung zum leiten zu bewegen.

    Welcher Effekt jetzt hier genau zum Tragen kommt, kann ich nicht sagen.
    Aber der Ablauf sollte klar sein:
    Der Kondensator C1 lädt sich langsam über R1 auf. Dabei steigt die Spannung an der LED und somit auch am Emitter des Transistors an. Ist die Durchbruchspannung des Transistors erreicht, wird dieser schlagartig leitend und der Kondensator entlädt sich über den LED-Transistor-Zweig - Die LED leuchtet.
    Bei Unterschreiten einer gewissen Spannung sperrt der Transistor wieder und das ganze geht von vorne los.

    Gruß,
    askazo

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    Ich habe aber nur eine Betriebspannung von max 18, und die Sperrspannung des Transistors ist so weit ich weiß 30 Volt ?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo nase!

    Hier handelt sich aber um die Vebo (Emitter-Basis) Durchbruchspannung, die 6 V beträgt. Siehe dazu Datenblatt: http://www.datasheetcatalog.org/data...r/mXyzqszz.pdf .

    MfG

  5. #5
    Benutzer Stammmitglied
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    Aber die Basis wird doch nicht benutzt, wiso dann Durchbruchspannung zur Basis. Benutzt wird doch Emitter-Collector.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Ich möchte hier nicht ausführlich die Funktionsweise eines Transistors erklären (siehe dazu z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Transistor ), aber kurzfassend: sobald sich im Bereich Emitter-Kollektor freibewegliche "Stromträger" befinden, werden sie durch ß multipliziert und die Strecke leitend wird.

    MfG

  7. #7
    Benutzer Stammmitglied
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    Zitat Zitat von PICture
    Ich möchte hier nicht ausführlich die Funktionsweise eines Transistors erklären (siehe dazu z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Transistor ), aber kurzfassend: sobald sich im Bereich Emitter-Kollektor freibewegliche "Stromträger" befinden, werden sie durch ß multipliziert und die Strecke leitend wird.

    MfG
    Ich erwarte keine hochwissenschaftliche Erlärung , sondern nur eine die Plausible ist, aber Danke für dein Mühe.

    gruß Nase

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Vielleicht noch einfacher (eben wenn sogar nicht "wissenschsftlich" richtig): wenn man sich einen Transistor zwischen Emitter und Kollektor als zwei seriell in Gegenrichtung polariesierte Dioden vorstellt, wird er nicht leiten (siehe Code).

    Wenn aber die umgepolte Diode (Emitter-Basis) durch entsprechende Spannung (Vebo = 6V) durchgebrochen und leitend wird, wird die richtig polarisierte Diode (Basis-Kollektor), auch leitend und wird durch die zwei leitende Dioden vom Emitter zum Kollektor Strom fliessen.

    MfG
    Code:
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  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Der Transistor wird invers betrieben, daher kann man sich eh nicht
    aufs Datenblatt beziehen. Er bricht durch weil er falschrum - was die
    EC-Strecke betrifft - angeschlossenen ist und sih ähnlich, wie eine
    Glimmlampe verhält, mit welcher man sowas auch aufbauen kann.
    Ein kleiner Vorwiderstand für die LED wäre jedoch nicht verkehrt.
    VG Micha

  10. #10
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    Zitat Zitat von PICture
    Vielleicht noch einfacher (eben wenn sogar nicht "wissenschsftlich" richtig): wenn man sich einen Transistor zwischen Emitter und Kollektor als zwei seriell in Gegenrichtung polariesierte Dioden vorstellt, wird er nicht leiten (siehe Code).

    Wenn aber die umgepolte Diode (Emitter-Basis) durch entsprechende Spannung (Vebo = 6V) durchgebrochen und leitend wird, wird die richtig polarisierte Diode (Basis-Kollektor), auch leitend und wird durch die zwei leitende Dioden vom Emitter zum Kollektor Strom fliessen.

    MfG
    Code:
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    Um aber die Strecke Emitter - Basis durch entsprechende Spannung zum leiten anzuregen, bedarf es aber das die Basis nicht einfach in der Luft hängt.

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