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Thema: Tiefpass bei Strommessung

  1. #1
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    Tiefpass bei Strommessung

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    Hallo,

    bevor ich von meiner Schaltung eine Platine fertigen lasse würde ich gerne eure Meinung zu jener hören. Im Bild kommt von rechts ein 0-5V Spannungssignal eines LEM Stromwandlers, um Aliasing zu vermeiden will ich dieses Bandbreiten begrenzen. Das Signal wird mit 600kHz abgetastet. Die Grenzfrequenz des Filters sollte 100kHz sein.

    Erklärung zur Schaltung:

    Das Spannungssignal wird 2 mal eingelesen - einmal der Rohwert und einmal mit f-Filter. Das Signal wird von 0-5V auf 0-~3,3V Pegelverschoben.

    Danke & lG
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken analogwert_verarbeitung.jpg  

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Die Schaltung für den Tiefpass ist falsch. Mit dem Kondensator vom Ausgang zum Eingang wird das höchstens ein Oszillator.

    Der LM358 ist weder für 600 kHz geeigent, noch eine Rail-Rail OP um eine Signal zwischen 0 und 5 V zu verarbeiten.

  3. #3
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    Hallo Besserwessi,

    danke für deine Antwort. Ich hab die Schaltung von hier. Grenzfrequenz ist 112.5kHz und R1=R2=10k
    Was gehört da deiner Meinung nach geändert?

    Was würdest du vorschlagen? Ist der Ansatz für einen Aliasing Filter auch bei besserem OPV OK?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Der Plan oben hat nicht viel mit dem Tiefpassfilter aus dem Link gemeinsam. Die Schaltung aus dem Link ist OK.

    Wenn man keinen Rail-Rail OP hat, sollte man die Spannung erst teilen, und dann erst den Filter dahinter schalten. Der Teiler kann auch gleich noch ein passiver Tiefpass werden. Dann könnte ein MCP602 (notfalls auch TLC272) als OP gehen. Wenn man mag auch etwas wie OPA2340 als echter Rail-Rail OP.

    Der LM358 hat starke Übernahmeverzerrungen und ist deshalb nur eingeschränkt für mehr als etwa 1 kHz geeignet, auch wenn die Bandbreite nicht so schlecht ist. Steht natürlich nicht so im Datenblatt.

  5. #5
    Benutzer Stammmitglied
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    Hallo,

    kannst du bitte noch mal über die angehängte Schaltung drüberschauen, würde das jetzt funktionieren? Wäre es besser einen Spannungsteiler für beide Eingänge zu verwenden, vor den OP verschalten und diesen dann mit 3,3V versorgen?
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken filterschaltung.jpg  

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Den OP würde ich lieber mit 5 V Versorgen. Es wäre aber trotzdem möglich und eher besser den Spannungsteiler vor dem OP zu haben. Mit einem Kondensator könnte man so schon die ganz hohen Frequenzen auch vom ersten OP fernhalten. Ein Wiederstand am Ausgang reicht als Strombegrenzung aus, damit die Diode eine zu hohe Spannung am AD Wandler verhindern können. Ideal sollte da noch ein 2. Widerstand (z.B: 470 Ohm) direkt vor den AD.
    Der Spannungsteiler könnte etwas zu hochohmig sein für den AD Wandler.

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