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Thema: logic-level-Mosfet an AVR - Vorwiderstand nötig?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von malthy
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    logic-level-Mosfet an AVR - Vorwiderstand nötig?

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    Moin!

    Ich entwerfe gerade eine kleine AVR-Schaltung. Ich möchte jedes Bauteil einsparen (vom Platz, nicht finanziell ), das nicht unbedingt nötig ist. Ich möchte zwei logic-level-Mosfets (2N7002) zum Schalten kleiner Lasten vorsehen. Wie wichtig ist es praktisch, einen Vorwiderstand zwischen Gates und AVR zu setzen? Begrenzt nicht der Innenwiderstand der AVR Ausgänge den Strom soweit, dass ein Hardwareschaden ausgeschlossen ist?

    Danke für alle Hinweise!
    Malte

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Der Vorwiderstand hat bei MosFETs vor allem den Zweck, hässliche Schwingungen und andere unerwünschte Effekte (EMV) zu verhindern. Werte im Bereich von 100 Ohm (je nach Anwendungszweck) entschärfen diese Problematik, können aber auch zu längeren Schaltvorgängen führen!

    mfG
    Markus

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Wenns wirklich nur ums An und Aus schalten geht und keine PWM o.ä. da angelgt werden soll würde ich einfach einen Widerstand mit einbauen. Du kannst die Widerstände ja einfach stehend verbauen dann hast du einen Platzverlust von ca. 4mm. Ich denke das kann jeder verschmerzen.
    Notwendig würde ich nicht sagen aber Ratsam ist es schon.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Hessibaby
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    Wenn Du in die Datenblätter schaust, sind bei den Schaltungen, zur Kennlinienaufnahme, immer R´s eingezeichnet.
    Aber gerade bei der geringen Gatekapazität von 5pF hast Du sonst, ungewollt, einen HF-Oszillator gebaut.

    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

    Gruß aus dem Ruhrgebiet Hartmut

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Die Widerstände sind vor allem als EMV-maßnahmen. Bei nur einem MOSFET an dem Ausgang geht es meist auch ohne, vor allem wenn man nur selten schaltet. Bei mehr als einem MOSFET an einem Ausgang geht es ohne Widerstand praktisch nicht - da schaukeln sich die MOSFETS oft gegenseitig auf und es schwingt.

    Widerstände gib es auch in recht kleiner Ausführung, halt so kleine wie man noch löten mag.

    Je nach Anwendung kann man ggf. auch 2- etwa 4 Ausgänge des µC parallel nutzen. Ein Mega88 ist im kleinsten SMD Gehäuse nicht mehr groß (4x4 mm²).

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von malthy
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    Die Schaltung ist ohnehin schon in SMD aufgebaut und der Platz wird langsam knapp . Aber ich werde die Vorwiderstände dann lieber einbauen, nicht dass aus so einer kleinen Nachlässigkeit am Ende größere Probleme entstehen... Danke für die Infos!

    Malte

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