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Thema: Leiterplatten Mit Laserdrucker DIREKT Bedrucken...so gehts!

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Leiterplatten Mit Laserdrucker DIREKT Bedrucken...so gehts!

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    Hallo, miteinander.

    Ich habe mich die letzte Zeit mit der Herstellung von Layouts und Platinen Beschäftigt. Das Belichten von Leiterplatten fand ich blöd, und die Laserdrucker Transfermethode mit Bügeleisen und viel Geduld hat doch nur mittelmäßige Ergebnisse geliefert. Drum hab ich mir überlegt, warum nicht Leiterplatten direkt bedrucken?? Ja Das Problem war das nicht alle Laserdrucker (oder besser gesagt keiner) dafür geeignet ist, da man eine Leiterplatte nicht direkt durch den Drucker bekommt.
    Aber es geht eben doch, mit wirklich perfektem Ergebnis.
    Ich hab mir zuerst einen HP Laserjet 6P Gekauft (der durch seinen Geraden Einzug, und günstigem ebay preis (20€) schon mal eine gute Grundlage liefert.
    mein erstes Ergebnis hab ich mal als Photo angehängt.
    Die zerkratzte Oberfläche stammt von viele Probeläufen, was jetzt nicht mehr passiert.
    ein kleines Problem gilt es noch zu lösen, und zwar müsste ich die Leiterplatte direkt vorm druck elektrostatisch aufladen, damit der alle Toner Partikel auf der Oberfläche haften bleiben, wenn einer eine Idee hat??
    hab die platte vorher am Teppich gerieben, funktioniert, aber evtl. ein Strom durchflossener Draht?? oder so wäre evtl. besser...
    Weil jetzt sind noch Bereiche die nicht 100 prozentig den Toner übernommen haben. kann auch sein weil ich die platte vorher nicht gereinigt hab und von fett fingern übersäht ist....hm..

    Naja Ich weiß nicht ob ein allgemeines Interesse besteht, wie ich es genau gemacht hab, ich hab nur vorher das Netz durchkämmt und hab keine hilfreichen Themen dazu gefunden. Wenns gewünscht ist würde ich ein bebildertes Tutorial machen,damit auch andere sich dem Direktdruck erfreuen können.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken img_4069.jpg   img_4068.jpg  

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo biele01,

    sitze vor dem PC und ziehe mir das Tutorial von Eagle rein, um in einigen Wochen meine erste Platine mit Tonertransfer und Bügeleisen zu fertigen.

    Deine Ausführungen sind für mich hochinteressant.

    Für statische Aufladung vor dem Druckerdurchgang wäre entweder so ein Handkurbelgerät mit zwei gegenläufigen Plastikscheiben, wie wir es aus der Schulzeit kennen, möglich; oder auch einer von den beiden Links:

    http://www.serious-technology.de/ern...ndler.htm#Oben

    http://www.hcrs.at/ - Elektrotechnik - 20kV oder 40kV oder 50kV Netzteil

    Meine bisherigen Informationen bezüglich Platinenbügeln habe ich von

    http://thomaspfeifer.net/

    viele Grüße

    Walter

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Re: Leiterplatten Mit Laserdrucker DIREKT Bedrucken...so geh

    Zitat Zitat von biele01
    ... Herstellung von ... Platinen ... eine Leiterplatte ... direkt durch den Drucker ...
    Alle Achtung. Das Schaltungslayout stammt ja vermutlich nicht von Eagle oder so. Aber der Druck sieht gut aus. Mein Blick in die Bucht zeigt nur Angebote an der 40-E-Grenze und darüber :-/ - schade.

    Mich wundert der Erfolg, da ich bisher dachte, dass der Toner durch elektrostatische Aufladung haftet - und wie bitte ist auf der leitenden Kupferoberfläche eine elektrostatische Aufladung überhaupt möglich ? ? ? ? Seltsam, seltsam.

    Zitat Zitat von biele01
    ... ob ein allgemeines Interesse besteht, wie ich es genau gemacht hab ...
    Ob das von allgemeinem Interesse ist, weiß ich nicht - aber mich würden Details schon interessieren. Also bitte schieß mal los. Insbesondere ist ja (auch) von Interesse, ob der Drucker Formate deutlich kleiner als DIN A4 ordentlich transportieren und präzise bedrucken kann.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich würde vermuten dass der Drucker diese "Behandlung" nicht lange mitmacht. Die Platine wird auf der Trommel einen "bleibenden Eindruck" hinterlassen. Und auch die Begeisterung der Fixiereinheit (bzw. deren Anti-Haft-Beschichtung) wird sich in Grenzen halten.

    mfG
    Markus

  5. #5
    Benutzer Stammmitglied
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    @walterk
    also die Idee um die Platte el.statisch aufzuladen klingt gut,erscheint mir allerdings Monströs überdimensioniert,es sollte aber denke ich eine Lösung geben den Im drucker verfügbaren Stromkreis zu nutzen, da Die Leiterplatte auch während des Durchfahrens Kontakt mit dem Gehäuse hat (also der Masse) würde sie sich evtl. entladen bzw. könnte das störend auf microschaltkreise sein... behaupte ich jetzt einfach mal. In normalen Laserdruckern wird jadie transferrolle der Kartusche mit einem Koronadraht negativ geladen. das papier bzw die Leiterplatte müsste eine positive lading besitzen. Ich war der meinung das auch das papier vorher positiv geladen wird was aber praktisch nicht der fall scheint, da im Meinem Drucker keine vorrichtung dafür vorhanden ist. nur ein kleines blech, was mit dem gehause verbunden ist ist vor der transferrolle,was einen ähnlichen effekt herforrufen könnte!?welches ich aber entfernen musste. vieleicht reicht es ja auch wenn ichzb. 2 Carrera modellauto schleifkontakte über der kupferplatte anbrinnge und diese auch mit masse verbinde??
    Oder ist eine el.statische aufladung garnicht nötig? reicht vieleicht auch nur masse? müsste ich nochmal richtig austesten...Ist vieleicht wirklich das Fettfinger nicht die beste Grundlage sind.mann kann ja auch Alupapier bedrucken oder sonstwas was durch nen normalen laserdruckergeht außer manche folie...

    @oberallgeier
    Also das Layout was du auf den Bilder siehst ist nich von Eagle...is ne Windows Testseite... is ja auch erstmal Wurscht, wenn er ne Testseite Druckt macht er auch n Layout...
    Ich habs jetzt auf nem A4 Platinenbogen Getestet,(was eigentlich schwieriger ist) weil die Förderrollen nur an der Rechten Seite sind und ich Angst hatte das es dann beim einrollen Schief zieht...was aber nich der Fall ist. Also Du Müsstest Leiterplatten Reinschieben die Mindestens um Die 8cm lang sein Müssen, da das etwa der Abstand von der ersten Transportrolle zur Nächsten Ist. Nach der Transferrolle Fällt die Platine ä in einen Hohlraum,wo man sie Rausnehmen kann, um sie dann zu Fixieren (mit Laminiergerät oder Bügeleisen.(weil das im Drucker verbaute Fixierwerk nicht auf einer Ebene Liegt, wirds Rausgebaut,brauch mann nich,wäre Cool,aber das kann auch ein Bübeleisen erledigen...)

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Für den Weitertransport einer kleinen Platte könnte eine Max Möbelplatte Format 210x297mm, ~1mm dick,
    http://www.fundermax.at/
    welche entsprechend ausgeschnitten ist, dienen. Die kleine Platine könnte mit Klebeband im Rahmen der größeren Platte fixiert werden.

    Für die Aufladung - statisch oder dynamisch - könnte auch ein ausgedienter, im Drucker eingebauter Zeilentrafo verwendet werden.

  7. #7
    Benutzer Stammmitglied
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    @markusj
    Also Ich denke schon das der Drucker einiges verzeiht.Zum Papier bedrucken ist er übrigens Trotzdem noch geeignet,wenn auch ohne Fixiereinheit.Da der einzug um fast einen Cm. nach unten verschoben wurde passt die platine fast ohne druck durch die Transferrolle. Ob die transferrolle nach dem 50.Druck zerkratzt weiss ich nicht, wenn du die platte immer fein entgradest wüsste ich nicht was das problem sein sollte.na und wenn dann kaufst dir halt ne neue Kartusche...müsste man probieren...Und andere sachen können kaum kaputt gehen, weil sonst nix mehr groß drinnen ist was abgehn kann... Ich mach mal ein TUT ok...

  8. #8
    Benutzer Stammmitglied
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    @walterk
    also die Idee eine Transportplatte zu verwenden ist nicht schlecht..Hm das ist gut, in meinem Druckerumbau könnte man maximal 5mm dicke Platten Durchschieben. es wäre also nur eine Platte nötig (A4) die Platine mit Doppelseitigem Klebeband auf eine Abgemessene Position setzen und das ein Bild drucken welches genau auf der abgemessenen Position Druckt.. Das ist gut, das werd ich machen. Wenn die Platine Mittig fest geklebt wird müsste man nur ein stück "Dummy"platine bis zum oberen Transportplattenrand kleben und vorn etwas abrunden, damit keine Leiterplattenkannten auf der Transferrolle hinterbleiben...Cool echt gute Idee..
    ein Weiteres "Problem" was nicht wirklich eins ist wäre das Ich die Heizrolle der Fixiereinheit ja nicht benötige. Aber trotzdem Mit anschleßen muss da der Drucker sonst einen Internen Fehler bringt.Die Baumelt im Moment noch außerhalb herum und wird eben Heiß an der stelle wo sie es sollte. Könnte man nicht die Heizrolle mit einen Entsprechenden Anderen Verbraucher Ersetzten? zb einen Fetten Wiederstand odr so. es sind 4 Kabelanschlüsse an der Heizrolle, 2 eindeutig (dick) für die Stromversorgung und 2 kleine vermutlich zur fehler prüfung.(Vermutlich!) Wenn ich das Problem noch lösen könnte trägt das zwar nicht an der Qualität des ergebnisses Bei, von mir aus Kann die Rolle auch sinnlos das Zimmer Heizen, wäre aber optisch schöner..... naja Ich setzt mich Heut abend mal ran und mach mal ne anleitung,damit ihr wisst von was ich rede...

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Bammel
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    kann amn die heizrolle nicht noch hinten dran hängen um sie weiterhin zum fixieren zu benutzen?

    an so einem umbau wäre ich auch sehr interesiert! dann könnte man sich das belichten und entwickeln sparen.

  10. #10
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    Hm ja schon das wäre Cool, aber ich denke da man ja auf Kupfer "druckt" und nicht auf Papier ist vieleicht das verhältniss Hize-->Druck nicht optimal ausgewogen, Wenn die Rolle Zusehr Drückt verläuft der Toner, und da Kupfer zwar gut wärme leitet, aber sie auch doppelt so gut wieder abgiebt, glaube ich nicht das 1 Durchlauf durch die Fixiereinheit reicht um den Toner Festgenug zu binden. Des weiteren ist es auch durch die "anatomie" des Druckers nicht ohne weiteres Möglich das zu verwirklichen, denn in die Zahnradmechanik wollte ich nicht eingreifen,was aber notwendig wäre wenn man die Fixiereinheit 2Cm weiter runter haben will... Nee hätte mehr nachteile als vorteile. So kaufst dir den Drucker, Drehmel und Lötkolben, und mitt bisschen Dreck und Blech hast in 3-4h nen PlatinenDrucker. Da bügel ich auch gerne nochmal, und da kann man am besten herausfinden ob man zufest Drückt oder nich...

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