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Thema: Sehr empfindlichen schnellen lichtsensor

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Sehr empfindlichen schnellen lichtsensor

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    Hi
    Frage an die Elektronik spezis.
    Ich brauche für ein Projekt (Nipkowscheiben kamera) einen schnellen Fototransistor der bei normalen licht was von einer Wand reflektiert wird
    die Helligkeit /1600
    immer noch brauchbare messwerte bei 10 bit adc liefern
    frequenz: 25hz*40*40=40khz
    Helligkeit: keine ahnung wie man das wirklich berechnen soll.
    welchen Fototransitor (oder vlt doch diode)
    könnt ihr mir da empfehlen der halt besonders empfindlich ist.

    oder haltet ihr das für unmöglich weil es früher auch nicht ging? Sondern nur mit dem zwischen Bild/Film verfahren.

    mfg thomas
    PS. Ein Projektor mit nur 12 zeilen ist schon erfolgreich gelaufen.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Fototransostoren sind nicht besonders schnell, und haben meistens nur eine sehr kleine empfindliche Fläche. Besser wäre da eine Fotodiode. Wenn es geht alles Licht, das durch das Loch kommt auffangen, z.B. mit einer Linse und dann passenden Größe. Die Geschwindigkeit der Dioden reicht eigentlich immer. Entscheidend ist da der Verstärker.

    Ein paar in Frage kommende Typen wären:
    BPW24 (rel., klein, aber mit Linse)
    BPW21 , mit Filter für Sichtbares Licht
    BP104 (nicht BP104F !) billig

    Wenn man es extem treiben will, gäbe es noch Photomultiplier. Die sind aber vermutlich noch zu empfindlich und könnten bei der normalen Zimmerhelligkeit schon geschädigt werden.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    von 0,86€ bis 9€ ^^
    danke für die tipps

    wobei mir der BP104s am empfindlichsten scheint mit 55 nA/lux
    hier habe ich meine probleme weil meine elektronik kenntnisse spätestens an den opv scheitern

    40khz sollte doch noch mit einem Fototransitor machbar sein
    bei den meisten fototransitoren ist die kapazität Cce bei 1mhz angegeben also ist doch der fototransitor bei 1mhz noch zu gebrauchen. seh ich das richtig oder missverstehe ich die datenblätter?
    nebenbei allzusehr kommte es auf linearität nicht an

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Die 40 kHz sind für Fototransistoren schon so etwa die Grenze. Das geht dann aber nur mit einem relativ kleinen Arbeitswiderstand dazu, so dass man auch da kaum um einen Verstärker herumkommt.

    Das man die interne Kapazität des Fototransistors bei 1 MHz gemessen hat, heißt nicht, dass der Fototransistor da noch brauchbar als Lichtempfänger geht. Die Messung ist vermutlich auch im Dunklen.

    Bei einer Fotodiode braucht man einen Verstärker, am einfachsten wohl ein Transimpedanzverstärker mit einem OP.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    ok schade eigentlich
    wieder was gelernt
    ...am einfachsten...
    kannst du mir einen opv empfehlen?
    der auch bei 40khz genug verstärkt
    als spannungsversorgung dacht ich an + - 15V von einem max232
    jedoch habe ich kein plan wie man den opv beschalten muss das es nicht brumm nicht rauscht oder anfängt zu schwingen.
    http://www.mikrocontroller.net/artic...undschaltungen
    http://de.wikipedia.org/wiki/Transim...erst%C3%A4rker

    nur versteh ich das nicht ganz

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Die Spannung von einen max232 zu nehmen ist keine so gute Idee, wenn wenn man wirklich wenig Störungen haben will. Da schon lieber ein OP der gleich mit 5 V arbeitet.

    Mogliche OPs gibt es viele. Die 40 kHz sind ja auch noch nicht so schnell. Als Vorschlag vielleicht erstmal soetwas wie TLC272 oder MCP602 zum üben, und dann für mehr Geschwindigkeit ein OPA2340 /OPA2343 oder später auch OPA2350.

    Bei der Schaltung für den Transimperanzverstärker sollte auch schon besser ein Kondensator mit in der Rückkopplung sein. Ein kurze beschreibung gibt es hier :
    http://www.mikrocontroller.net/artic...erst.C3.A4rker

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