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Thema: Platine mit Laserdiode belichten

  1. #1

    Platine mit Laserdiode belichten

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    Hallo Leute,

    ich möchte eine Platine (Positiv20 Lack) mit dem Plotter und einer Laserdiode belichten.

    Meine Idee ist also anstatt Outline fräsen diese Stellen zu belichten.

    Hierzu folgende Fragen.

    1. Was für eine Laserdiode. (Wellenlänge und Leistung)
    2. Fokussierung des Laserstrahls. Auflösung 0,2 mm.
    3. Wo kann man fertige Einheiten für den Plotter erwerben.
    4. Hat jemand Erfahrungen mit Eigenbau.
    5. Gepulster Laser und Verfahrgeschwindigkeit.

    Gruß Franz

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Jaecko
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    Für die Wellenlänge wäre irgend eine Diode im UV-Bereich ideal bzw. im blauen Eck des Spektrums. Ich meine, dass der Fotolack irgendwo bei 800nm am besten absorbiert; ist auch der Bereich von BluRay-Lasern.

    Was die Belichtungszeit und damit die Geschwindigkeit angeht: Entweder ausprobieren oder ausrechnen. Die Leistung des Lasers sowie der Durchmesser des Leuchtpunktes müsste ja bekannt sein; aus dem Datenblatt der Platine lässt sich die für die Belichtung nötige Energie rauslesen. Da dann einfach Rechnen, wie lang der Laser an dieser Stelle bleiben darf/muss, bis die nötige "Dosis" erreicht wurde.
    #ifndef MfG
    #define MfG

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Man müsste durch schwarze Abdeckungen verhindern, dass die Platine durch Streulicht belichtet wird.

    Gruß, Yaro

  4. #4
    Zitat Zitat von Jaecko
    Ich meine, dass der Fotolack irgendwo bei 800nm am besten absorbiert;
    Bungard gibt für ihre Platinen eine maximale spektrale Empfindlichkeit von 400nm an.

    Im Fotoplotter von Bungard ist eine Laserdiode(rot) mit 670nm eingebaut. Aber ich denke daß es einen Unterschied macht ob ich einen Film oder P20 belichte.

    Belichtungszeit und Geschwindigkeit werden sicher experimentell ermittelt.

    Zitat Zitat von yaro
    Man müsste durch schwarze Abdeckungen verhindern, dass die Platine durch Streulicht belichtet wird.
    Das ist im Moment mein kleinstes Problem.

    Gruß Franz

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Jaecko
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    Ach Käse, was schreib ich denn. Logisch, 400nm. UV = Kurze Wellenlänge.
    BluRay hat dann entsprechend auch 405nm.

    Die 800nm waren die max. Absorption bei Natriumpersulfat (Ätzmittel).
    Blau durchlassen ist halt doch was anderes als Blau absorbieren.
    #ifndef MfG
    #define MfG

  6. #6
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    "Blu ray" ist bei 405nm, das sind die relaitv neuen blauen Laser.
    Bei 670nm, bei rot bis infrarot, gibt es relativ günstig sehr starke Halbleiterlaser.

    (zu spät)

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    "Blu ray" passt schon die gibt es auch einzeln mit Linse für
    rund 50 € 80 mW, damit ist das Belichten schon gemacht worden.

    Problem, positiv Lack besser wäre negativ Lack (des Belichtete bleibt stehen). Dann kann man die reckt die Leiterbahnen Plotten. Ist aber schwer zu bekommen.

    Gruß Richard

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Man braucht aber nur wie bei einer Fräse die Konturen nachzufahren (outline).

    MfG Hannes

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Wenn schon Laser, warum das CU nicht gleich wegbrennen? Wäre doch
    schön, wenn man die Chemie sparen könnte. Gibts da schon Erfahrungen?
    VG Micha

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Erfahrung nicht, aber da wird man einen leistungsstarken Laser brauchen. Diese sind aber nicht leicht zu bekommen.

    MfG Hannes

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