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Thema: Fragen zu Mikrofonen

  1. #1
    Max01
    Gast

    Fragen zu Mikrofonen

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    Hallo,
    Nachdem ich seit einigen Tagen erfolglos mit google gesucht habe stelle ich meine Frage hier. Worauf muss ich achten wenn ich ein Mikrofon bauen möchte mit dem Sprache in 2-5m Entfernung ohne viel Rauschen aufgenommen werden kann. Bzw. kann ich dafür ein Standard Elektret Mikrofon verwenden?

    LG

  2. #2
    Super-Moderator Robotik Visionär Avatar von PicNick
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    6.836
    Um ein vernünftiges Geld bist du imho mit so einem Elektret-Mic gut genug dran. (2-5 m sind ja nicht wirklich weit)
    Die Probleme bei der Verständlichkeit sind eher die Nebengeräusche und der Raumhall und Leute, die sich beim Reden bewegen bzw drehen.
    Wirklich was bringen kann ein Parabol-Reflektor. Für Lauschangriffe natürlich nicht geeignet.
    Auf den Vorverstärker musst du wegen des Rauschens am meisten achten.
    mfg robert
    Wer glaubt zu wissen, muß wissen, er glaubt.

  3. #3
    Max01
    Gast
    Danke für die schnelle Antwort. Nebengeräusche werden (hoffentlich) kein Problem darstellen da ich mit einem 2ten Mikrofon das ganz gut herausfiltern kann.

    Als Vorverstärker habe ich schon den OPA344 im Auge, der mMn ausreichend sein müsste aber besser Vorschläge sind natürlich wilkommen .

    LG

  4. #4
    Gast
    Ein Mikrofon selbst zu bauen, das besser ist als selbst eine billige Elektretkapsel ist nicht nicht einfach und führt event. zu recht großen elektrodynamischen Wandlern.
    Wenn es dann noch eine geeignete Charakteristik besitzen soll?
    Für eine solche Anfoderung benutzt man normalerweise Mirkofone mit Nierencharakteristik oder Superniere, je nach Umfeld. Das ist eine kleine Wissenschaft für sich und ich kann nur raten, viel zu googlen oder viel besser noch ein Buch zum Thema zu lesen.
    Gruß

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von wkrug
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    Ein Mikrofon selbst zu bauen, das besser ist als selbst eine billige Elektretkapsel ist nicht nicht einfach und führt event. zu recht großen elektrodynamischen Wandlern.
    Ich denk mal nicht, das MAX01 das vor hat.
    Allerdings ist der Pegel so einer Mikrofonkapsel nicht besonders groß.
    Ein rauscharmer Vorverstärker, der auch als Impedanzwandler fungiert keine schlechte Idee, weil man damit auch die Einstreuungen über das Mikrofonkabel kleiner kriegt.
    Der Nachteil ist halt, das man dabei eine Stromversorgung im Mikro braucht.
    Aber das könnte man eventuell über die Phantomspeisung des Mischpultes machen.

    Ich bin selber auf der Suche nach so einem Mikro, möchte aber was fertiges haben. Normale Gesangsmikrofone haben dafür eine zu kleine Reichweite.

    Wenn Ihr also eine gute Lösung findet, wärs schön die hier zu posten.

  6. #6
    Super-Moderator Robotik Visionär Avatar von PicNick
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    Wien
    Beiträge
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    Zitat Zitat von wkrug
    Normale Gesangsmikrofone haben dafür eine zu kleine Reichweite.
    Tja, deswegen nimmt man sie ja *g*

    Ich würde unter "Richtmikrofon" suchen. Gibt's z.B bei Conrad, ist aber auch sonst nix Ungewöhnliches.
    mfg robert
    Wer glaubt zu wissen, muß wissen, er glaubt.

  7. #7
    Gast
    Ich würde unter "Richtmikrofon" suchen. Gibt's z.B bei Conrad, ist aber auch sonst nix Ungewöhnliches.
    Gute Idee, bring mir aber nichts.
    Ich bräuchte ein Mikro, das 4...5m abdeckt und in etwa eine Nierencharakteristik hat.
    Ich dachte auch einen Kompressor vorzuschalten, damit man die Pegelunterschiede etwas ausgleichen kann.
    Leider befürchte ich da, das das berüchtigte "Atmen" auftritt.

    Ich hab vor 3 dieser Mikros vor eine größere Freilicht Theaterbühne zu stellen und die dann über den Panorama Regler auf die Lautsprecher links und rechts zu verteilen, damit der räumliche Eindruck erhalten bleibt.

    Ich war hier nicht der Forumsstarter, kann ja bei Bedarf mal einen eigenen Threat dafür starten.

    Lösen wir erst mal das Problem von Max01

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Jaecko
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    Also ich hab mir auch mal so ein "Richtmikro" besorgt. War von ELV, Conrad oder Reichelt; schon zu lang her; Preis waren damals noch 99DM.
    Von der Form her ist das wie ne dünne 3-Cell-Maglite; und 10m sind da im "Tele"-Modus kein Problem. Im Freien ist halt dann ein Windschutz nötig; entweder so einfache aus Schaumgummi oder diese "Angorakaninchen".

    Und so sachen wie "Atmen"... mir gehts so, dass ich sowas auf Aufnahmen immer höre. Aber ich schiebs immer auf die eigene Wahrnehmung; Atemgeräusche etc. hört man ja "real" auch, nur dort "ignoriert" man sie,
    da es ja "normal" ist.
    #ifndef MfG
    #define MfG

  9. #9
    Max01
    Gast
    Ich denke ich sollte mein Vorhaben etwas genauer beschreiben.
    Ich möchte mittels 3 bzw 4 Mikrofonkapseln (in Dreiecks- bzw Tetraederanordnung) eine Geräuschortung realisieren. Dafür benötige ich kein Mischpult o.Ä. da alles auf einer Platine sein soll (Mikrofone + Vorverstärker + A/D-Wandler).
    Die Mic-Kapseln sollten Omnidirektional sein (was Elektretkapseln ja an und für sich sind). Der Grund für meine anfänglich Frage ist, ob jemand Erfahrung mit solchen Kapseln hat was das Signal/Rausch Verhältnis angeht. Ob das gut genug ist um Sprache in 2-5m Entfernung "normal" zu verstehen.
    Eine Alternative wären MEMS-Mikrofone da diese ja einen Vorvorverstärker eingebaut haben -> weniger Rauschen. Allerdings sind die nur schwierig in Tetraederform anzuordnen (abgesehen vom löten).

    Ich hoffe das bereinigt die Unklarheiten.
    LG

  10. #10
    Gast
    Die Elektretmikrofone sind vom Rauschen schon recht gut, zumindest einige. Von der Tendenz sind die größeren Kapseln Rauschärmer. Etwas vergleichen lohnt aber. Die Elektretkapseln haben auch schon alle (?) einen Verstärker mit drin.

    Der Oben genanten OPA344 wird da eventuell schon mehr rauschen als das Mikrofon. Je nach Typ des Mikrofons lohnt es da einen etwas rauschärmeren OP zu suchen. Ein NE5532 sollte reichen.

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