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Thema: Hdd-kopf ansteuern / HDD als Servo Benutzen.

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hdd-kopf ansteuern / HDD als Servo Benutzen.

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    Hallöle

    ich habe mir in den Kopf desetzt den Lese-Schreibkopf einer Festplatte anzusteuern, um diesen als sehr exakten Servo / Galvometer zu benutzen.
    Ziel ist es mit 2 alten HDD`s einen brauchbaren Ersatz für die Sogenaten Galvo`s zu erstellen, da diese Ablenkeinheiten für Laserprojektoren richtig richtig Teuer sind!
    Geplat ist also Folgender Aufbau:

    Achse des Stell "Motors" nach ausen führen, und mit Spiegel versehen.
    Festplatte so Ansprechen, das der Kopf eine Bestimmte Stelle der Platte anfährt, und somit eine exakt wiederholbare bewegung veranstaltet.

    Die Speicherplatte muss weiterhin funktionieren, da der Interne Controller den Zugriff auf die Daten benötigt, um die richtige Position zu finden.

    Demnach müsste also ein Port meines mega32 genügen um lediglich die Adressierung zu bewerkstelligen, und nen Lesebefehl zu geben. Verwertet wird die Information garnicht, aber ne HDD lässt sich ohne nen Lese oder Schreibbefehl angeblich nicht zum reagieren überreden.


    Also nochmal zusammengefasst:
    Bitte erbarme sich einer und sage mit wie ich in Bascom ne festplatte zum "Rattern" bekomme.
    Viele Seiten habe ich schon gelesen, und auch die Pinnbelegung sollte funktionieren.
    Es fehlt bei mir eigentlich bereits an den Registerbefehlen, und weis das es recht faul ist es andere machen zu lassen, aber ich lerne eher daraus sachen die Funktionieren zu verstehen. Ich bin da eher anders als es der Schulweg uns vorgeben will.
    Ein
    Portb = &B11111111
    Waitms 0.5
    wird ja eher net genügen...


    Eine beispiel wie der kopf bewegt wird wäre super, das programm das um die zeile rum geschrieben werden muss werd ich selber machen. Soll ja uch noch mein Project sein.

    Vielen Dank
    Roman

  2. #2
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    Die Leseköpfe der HDD werden schon relativ schnell bewegt für die Größe. Nur für die Ablenkung eines kleine Lasers braucht man die Größe nicht, das will man in der Regel mehr Geschwindigkeit braucht aber eher eine Fläche in der Größenordung von ein paar mm.

    Beim herrausführen der Ache aus der HD hat man ein Problem: Die HDD ist staubempfindlich, auch wenn man von der Platte nur die Spurinformationen braucht.

    Soweit ich weiß, gibt es auch erschwingliche Galvanometer. Das sind vermutlich nicht die schnellsten, aber wohl noch schneller als die umgebaute Harddisk.

  3. #3
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Zufällig habe ich heute ein paar alte HDs zerlegt. Da gibts keinen "Motor" und keine "Achse". Da ist nur eine super gelagerte offene Spule in einem starken Magnetfeld.

    Obwohl mir das auch als "lasertauglich" erscheint werde ich erst mal mit den Syncronmotörchen rumspielen.

    Gruß

    mic

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  4. #4
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    Ja, es sind keine Motoren, sondern offene galvometer. Im Grunde soetwas wie ein Amperemeter oder Voltmeter. Neue Festplatten haben sogar Piezomotoren.
    Das worum sich der kopf dreht ( der fixpunkt, die lagerung, such dir n beliebigen Begriff der passt, ist eine Achse per definition.

    Die Auslenkung von Galvometern ist änlich wie die von Festplatten, und die Auflösung einer Festplatte in Schritte pro Grad ist denen von Galvometern allemal ebenbürtig. Ob die Anzahl von Schritten/sec ebenbürtig ist werde ich wohl hoffentlich bald erfahren
    Da ich den Laserprojektor gerne auch im Nahbereich an wende klatschen will ist die evtl. höhere auslenkung sogar wünschenswert.

    Das herrausführen der Achse sollte ich schaffen. exakte bohrungen, exakte einlagerung von Dichtlippenringen (Simmerringe) ist auch net schwierig. und wenn en platte doch abrauxchen sollte, hab ich noch etliche ersatzteile rumliegen.

    Danke schonmal für euer Interresse

    Edit:
    Schrittmotoren / synkronmotoren sind brauchbar, haben aber den nachteil das bei einem Versuch ein Quadrat zu schreiben eine Schleife herrauskommt. Diese lustigen kreisbildchen kannst damit malen. Richtige Figuren kannste vergessen.

  5. #5
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    Re: Hdd-kopf ansteuern / HDD als Servo Benutzen.

    Hallo!

    @ Golli

    Wie der Besserwessi schon geschrieben hat, ist das die Köpfe bewegendes Mechanismus prezizer als Uhrwerk. Die Oberfläche der mit um 10 U / s rotierender Platte ist spiegelglatt und die Köpfe bewegen sich kontaktlos auf Luftkissen die durch Drehung der runden Plate entstehen.

    Jede Ingerenz (z.B. minimaler zusätzlicher Gewicht) wird sicher zum s.g. "crash" also Zerstörung den Daten auf der Oberfläche führen, die dem Controller zur exackter Positionierung notwendig sind. Trotz sehr geringem Gewicht den Köpfen, gehen die Festplaten meistens wegen Abreißen von Köpfen kaputt.

    Ich habe früher PC's in Assembler programmiert, aber ohne fertigen Funktionen von BIOS konnte ich auf einer Festplatte kein Zeichen schreiben bzw. von ihr auslesen.

    Realistisch gesehen ist die Prezision der Positionierung von Festplatte und CD ROM Laufwerk vergleichbar. Das Laufwerk ist aber sicher robuster, also für deine Idee besser geeignet. Die Steuerung über IDE Schnittstelle ist aber leider nicht einfacher. Vielleicht könntest du die Motoren direkt von µC steuern ?

    Viel Spass und Erfolg !

    MfG

  6. #6
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    Hm klingt so als hättest du dir darüber gedanken gemacht. ich denke auch das sich die Bewegungsfähigkeit einschrenken wird, aber nur aufgrund der Trägheit, und dem Drehimpuls den man dem Spiegel gibt. Der Kopf selber wird jedoch nicht beschwert.


    wenn der Spiegel auf der Achse sitzt, wird der Kopf nicht beschwert. Glaubt mir das, oder überlgt euch wie der stellmechanismus aufgebaut ist.
    Kran ist ja auch nicht belastet wenn auf der Achse ein fetter Pinguin sitzt. *lach*

    Ein CD-Laufwerk kommt nicht infrage, das besitzt lediglich einen Stellmotor der den Laser auf einer Achse versetzt. dabei entsteht keine Winkelbewegung, die benötigt wird.

    Grüße
    Roman

  7. #7
    Sehhr interessantes Vorhaben, ich habe auch schon mal Überlegungen in dieser Richtung angestellt, bin aber nie über die Theorie hinaus gekommen.

    Zitat Zitat von Golli
    Das herrausführen der Achse sollte ich schaffen. exakte bohrungen, exakte einlagerung von Dichtlippenringen (Simmerringe) ist auch net schwierig. und wenn en platte doch abrauxchen sollte, hab ich noch etliche ersatzteile rumliegen.
    Bist Du dir da sicher? Der Abstand Schreib/Lesekopf <-> Platte liegt typischerweise bei <20nm. Nicht nur das Du die Mechanik nicht mal schief angucken darfst beim Bohren... Dein größtest Problem wird sein, das die Platte anschließend einfach nicht mehr laufen wird. Du fängst dir garantiert irgendwelche Partikel ein, die größer als 20nm sind. Und spätestens dann ist es vorbei mit Daten anfahren

    Ich vermute das es einfacher sein wird, sich damit zu beschäftigen wie man den Kopf selber ansteuert. Also ohne Festplatte drum herum.

  8. #8
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    Da wirds dann aber seher ungenau, da die Feinabstimmung durch Makirungen auf der Datenspur bewerkstelligt wird. das währ dan so als wenn ich n Voltmeter an nen regelbare Spannungsgeber anklebe. Das kann ich dann als Wackeldackel benutzen, auch ne nette Idee, werd ich n anderesmal machen *vorfreude*

  9. #9
    Ist mir klar, aber ich schätze die Chance, das du das ohne Reinraumbedingungen hin bekommst gleich Null ein. Mal ganz davon abgesehen, das ein Spurwechseln bei einer modernen Platte immer noch verdammt lange dauert (~10ms). Das liegt aber daran das erst fein positioniert werden muss, der Kopf selber kann wesentlich schneller. Es wäre also naheliegend den Controller selber zu bauen, und lieber auf ein paar nm Stellgenauigkeit zu verzichen.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    @ Golli

    Ich hatte mir mal schon Gedanken über Bau eines "Servos" auf Basis einer Festplatte gemacht und als einzige mögliche Lösung, habe ich Verlängerung der Aschse gefunden, auf der die Köpfe siztzen. Die rotierende Platte und Köpfe würde ich gar nicht berühren und die Festplate danach wieder zusammenbauen.

    Ein kleiner Spiegel direkt auf der Achse, also ohne Arm, würde der Platte sicher nicht schaden. Möglicherweise schafft eine große Festplatte (3,5 ") sogar eine auf der Achse befestigte kleine (1,8 ") bewegen und somit das auf der kleiner befestigten Spiegel in zwei Achsen schnell bewegen.

    Früher hatte ich schon ein Parr Festplatten repariert, das war aber schon vor zig Jahren, wo sie noch nicht so prezise waren und bloß ein paar MB hatten.

    Jedoch wegen komplizierter Steuerung habe ich das verworfen, weil ich es damals nicht unbedingt haben musste.

    Ich finde die Idee sehr gut, leider schwer umsetzbar, aber nicht unmöglich !

    Das Experimentieren würde ich mit Befestigung eines Spiegels anfangen. Wenn so geänderte Festplatte nach wiederanschliessen an ein PC weiter normal funktionieren würde, dann bleibt "nur" Problem sie anzusteuern ...

    Das sollte aber von PC aus mit Assembler auch nicht sooo kompliziert sein.

    MfG

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