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Thema: Grundschaltung meines ersten Bots

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Grundschaltung meines ersten Bots

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    Hallo,

    ich bin gerade dabei meinen ersten Bot zu entwickeln, ich bin elektronisch definitiv nicht unbegabt und programmiere µCs normalerweise mit Bascom, ausnahme is dabei jedoch mein NET-IO weil ich da Ulrich Radigs FW einsetz, aber ich komm schon wieder weit vom Thema ab.

    Also ich hab erstmal nen Mega eingeplant, den kann ich später auch Problemlos durch nen 644er ersetzen, wenn der Platz knapp wird, wenn dann alles mal halbwegs läuft werd ich das ganze auch noch in SMD aufbauen.

    Hab ich irgendwelche groben Fehler in meiner Schaltung bzw im Layout?

    Wundert euch nicht dass auf dem Teil noch keine Sensorik verbaut ist, die schlis ich per I2C an, also vorne kommen zwei IR-Dioden und ein TSOP (gab bei Conrad nix anderes mehr, und der 36khz Empfänger bei Reichelt gabs auch nichmehr ...) hin um damit grobe Hindernisse erkennen zu können.

    Später kommt dann auch ein genauer IR Abstandsmesser von Scharp zum Einsatz mit dem genaue Ausweichmanöver möglich werden.

    Achja, aufgebaut werden wird das auf dem Chassis vom RP5.

    Wär echt nett wenn da jemand mal drüberschauen könnt.


    Gruß
    David
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  2. #2
    Ein paar Worte zur Schaltung:

    - Du hast AVCC/AGND nicht angeschlossen. Wird von Atmel zwar nicht empfohlen, aber wenn du den PortA nicht brauchst, kann man das evtl. noch durchgehen lassen. Sauberer wäre es, die beiden Pins auch noch anzuschließen und mit 100nF zu blocken.

    - Auf "SV2" soll mal der I2C abgreifbar sein? Da sind Pullup Widerstände nicht unüblich

    - Wenn du mit dem LD293 einen Motor schalten willst stehen die Chancen momentan gut das der Mega16 bei jedem Anlaufvorgang Schluckauf bekommt. Da würde ich noch für Kapazität vor dem Spannungsregler (> 100µF) sorgen. Bestenfalls auch noch nach dem Spannungsregler, also auf der 5V Seite einen etwas größeren Kondensator einplanen, 10µF verkraftet so ein Regler üblicherweise. Das steht aber alles im Datenblatt. Noch besser wären 2 verschiedene Spannungsquellen, aber das ist ja meist nicht realisierbar.


    Layout:

    - Hat das nen Design Rule Check (DRC) bestanden? Ich glaube nicht Gibt ja leider keine Pin Nummerierungen, aber schau dir mal die Leiterbahn zwischen dem 3. und 4. Pin von links unten am Mega16 an - soll das wirklich so sein? Und es gibt auch noch die ein oder andere weitere Stelle, die eng werden könnte.

    - C4 dürfte selbst für sehr anspruchslose Bauteile so gut wie keinen Vorteil bringen, der ist viel zu weit von seinem zugehörigen Pin entfernt.

    - C3 und C5 sehen komisch aus, mit beiden Seiten auf Masse!?


    Ansonsten sieht das Layout aber schon recht gut aus. Kaum 90° Winkel in den Leiterbahnen und die meisten Bauteile doch recht clever plaziert - das wird schon!

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    Ersmal danke für deine Antwort mit den Tipps

    Hier mal der "Changelog":
    - AVCC-AGND sind angeschlossen
    - 2k Pullups am I2C-Bus eingefügt
    - 100µF vor und nachem Spannungsregler eingefügt
    - An C4 hat ne Verbindung gefehlt
    - C5 wurd durch die zwei 100µF ersetzt bzw. erweitert
    - C3 war auch nich angeschlossen

    Das mit der Leiterbahn war nur en kleiner Fehler weil ich da nich aufem Raster geroutet hatte, is auch behoben.

    Und durch den Eagle deault drc is das Teil auch durch, ohne Beanstandung^^


    Gruß
    David
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  4. #4
    Das sieht doch schon ganz gut aus

    Mit den 100µF auf der 5V Seite bist du recht großzügig. Es wird höchstwahrscheinlich funktionieren, aber man sollte im Hinterkopf behalten das ein Spannungsregler mit großer Kapazitiver Last Probleme bekommen kann. Falls es dann mit der Versorgung Probleme gibt als erstes den Kondensator verkleinern. Da sollte man das Datenblatt hinzuziehen. Die Hersteller legen die Regelung mal auf mehr Kapazitive Last aus, und mal auf weniger. Auch wenn überall "7805" drauf steht.

    Der Abstand zur Massefläche erscheint an einigen Stellen ziemlich klein, aber das ist auf dem Bild kaum zu erkennen. 0,4mm sollten es schon sein fürs selber ätzen. Aber wenn der DRC ein OK gibt, wirds schon passen.

    Mit der Beschaltung des L293 bin ich im übrigen nicht so vertraut, da solltest du noch die Meinung eines "Fachkundigen" abwarten

    Edit: Ich seh grad das an AVCC noch 100nF fehlen. Vorsichtige Zeitgenoßen spendieren auch dem Reset des Mega noch 100nF. Alles kein Beinbruch - geht zu 98% auch ohne, aber man sucht sich zu tode wenn dann doch mal....

  5. #5
    Benutzer Stammmitglied
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    Das mit dem zutode suchen stimmt allerdings, werds in meine Todo Liste aufnehmen mit AVCC, bin jetz ersmal den Kino Keller fertig aufräumen ...

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Bei Applikationen mit Motoren würde ich immer zu Kondesatoren raten an Reset und VCC!
    Eine andere Sache ist die, dass Du jetzt mit wenig Mühe noch Stiftleisten oä für die freien Ports, zB ADC Port vorsehen könntest, über die Du sehr einfach später Deine Schaltung erweitern kannst, falls Du das wolltest. Ein Analogspannungseingang kann nie schaden. Dann solltest Du auch einen C an AREF nach GND vorsehen.
    Was mir bei der Fehlersuche immer hilft, ist, in das Layout den ersten Pin jedes ICs zu markieren. Dann zählt es sich schneller durch.
    Außerdem kann es nicht schaden, der Platine einen Namen zu geben. Daran kannst Du erstens beim Belichten die Seite eindeutig zuordnen und zweitens weißt Du später wieder, mit wem Du es zu tun hast.
    Ist aber alles Ansichtssache.
    Gruß

  7. #7
    Benutzer Stammmitglied
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    Vielen dank auch für deine Hilfe, das mit den ADCs hatte ich mir überlegt, aber bei V1 noch nicht für nötig gehalten, aber wie das dann so ist bleibt dann natürliche V1 ne halbe Ewigkeit im Einsatz ...

    Hab PA und Aref jetz trotzdem auf Pin Header geführt.
    Auch die C's wurden eingefügt.

    Das mit der Pin-Makierung stimmt, aber ich weis nich wie ich die machen soll. Vlt mach ich einfach das Pad größer.

    Gruß
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  8. #8
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    Layout hat einige Fehler.

    Motortreiber hat nicht überall GND (pin4, 5). Lösungsvorschlag: Die Leiterbahn die von Pin 15 des L293 zum µC führt, zwischen Pin1 und Pin2 des L293 verlegen. Die anderen Leiterbahnen können stückchen nach unten rutschen.
    R2 hängt auch in der Luft.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Was ich vergaß:
    Wenn Du die Platine selber ätzen willst, kann es nicht schaden, den Isolatewert in Eagle zu erhöhen, zB auf 20mil und die Abstände aller Bahnen so groß wie möglich zueinander zu machen.
    Es gibt da eine ganz gute Anleitung im Wissensbereich... wenn auch für 2-seitige Platinen gedacht, hilft sie auch bei einseitigen was DRC einstellungen usw angeht.
    http://www.rn-wissen.de/index.php/Pl...uten_mit_Eagle
    Gruß

  10. #10
    Benutzer Stammmitglied
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    @Sheff, also wenn ich mich nich völlig Irre geht liegen Pin 4-5 vom Motortreiber schon auf GND, die Massefläche Dort wird über die auf TOP geroute Bahn (Lötbrücke) wieder auf die Massefläche "ausen".

    R2 hab ich auch grad gedacht der hängt in der Luft, tut er aber nich, man siehts nur ganz schlecht, der hängt an der Bahn die direkt unter ihm verläuft.

    @Gock, mit Isolate bin ich jetzt grad nochmal hoch auf 0.032 Inch, aber auch 0.016 dürften noch problemlos gehen.

    Im Anhang das neue Layout

    Gruß
    David
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken pic6_2.png  

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