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Thema: 1/4 Watt - Schaltung an 230V - wie?

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    1/4 Watt - Schaltung an 230V - wie?

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    Hallo,

    ich habe eine kleine Schaltung die 12V / 20mA braucht. Sie soll ständig laufen, was verwende ich also am besten als Netzteil?

    Trafo scheidet bei dem geringen Verbrauch wohl aus wegen zu großer Verluste. Auch bei einem trafolosen Netzteil würde ich primärseitig gut 5,5 Watt verbrauchen...

    Hat jemand eine bessere Idee?


    MfG,
    Maxx

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Beim großen C hab ich LED-Versorgungsschaltungen für Netzspannung gesehen. Das wird wohl irgendwas mit kapazitivem Spannungsteiler und dann Gleichrichtung sein. Nur 'ne kleine Handvoll Bauteile, vielleicht ist das was für dich.

  3. #3
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Es gibt Standby Trafos im Bereich von ca. 1W, später gibt es sicher kleinere wenn die Anforderungen an Leistungsminimierung im Standby steigen.
    Viel einfacher für praktische Zwecke ist die Lösung mit einem Pollin Steckernetzteil.
    FW6099
    FW1299

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    @ Maxxtro

    Einige haben schon erfolgreich Kondensatornetzteile gebaut: http://www.roboternetz.de/phpBB2/zei...ag.php?t=43980 .

    Solche Netzteile müssen sich aber, aus Sicherheitsgründen, vollständig im Isolationsgehäse befinden, weil sie ständig direkt mit Netzleitungen galvanisch verbunden sind. Ich hatte mal eine gekaufte Taschenlampe aus Kunstoff mit Netzstecker, die man zum Aufladen des Akkus direkt in eine 230 V Steckdose stecken musste. Sie war vom Aussehen sehr ännlich wie diese: http://cgi.ebay.de/AccuLux-Akku-Tasc..._Taschenlampen .

    MfG

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Es gibt moderne kleine Schaltnetzteile, z.B. als Handyladegerät. Die sollten unter 0,3 W im Leerlauf brauchen. Leider haben die oft nur 5 V am Ausgang.

    Von den Pollin Netzteilen wären da am ehesten die Typen
    KSAS0101200050HE oder
    MW 3N06GS geeignet.
    Wenn es sparsamer sein soll, müßte man wohl auch an den 20 mA noch etwa arbeiten.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Conrad hat winzig kleine Transformaten im Programm, ich meine, der kleinste hätte 0,3 Watt Ausgangsleistung.

    Ansosten habe ich bemerkt, dass handelsübliche USB Ladegeräte eine sehr geringe Verlustleistung haben und billig sind - nur leider keine 12 Volt.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Das Problem mit den normalen 50 Hz Trafos ist die Große Verlustleistung im Leerlauf. Bei der normlen billigen Serie sind das gut 1 W, egal ob der Trafo 0,5 VA oder 5 VA hat, kleinere Trafos werden sogar teils noch schlechter. Deshalb werden die Trafos unter etwa 0,5 VA auch kaum noch kleiner. Man könnte Trafos mit etwas weniger Verlust bekommen, das sind dann aber teurere Versionen.

    Die Amerikaner haben es da einfacher, die können eine 230 V Trafo an 110 V anschließen und haben einen mit wenig Leerlaufverlusten und relativ kleiner Leistung.

  8. #8
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Entsprechend sollten dann zwei von diesen in Reihe den gleichen Zweck erfüllen wie einer an der halben Spannung.

    Preislich wäre man mit 0,75€ ganz gut cabei.
    Printtrafo EI30/12,5
    Eingang 230 V~ - Ausgang 9 V~/0,11 A - Maße (BxHxT): 32x23,5x27 mm

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Vielleicht lässt sich ein Trafo davon durch ein Kondensator mit gleichen Blindwiderstand, wie von der Trafospule, ersetzen. Es mus aber unbedingt ausgeschlossen werden, das serieller Schwingkreis für Netzfrequenz ensteht. Das ist nur meine "verückte" und nicht ausprobierte Idee.

    MfG

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Sorry, aber dass ein 220V Trafo bei 110V weniger Verlustleistung haben soll, kann ich nicht nachvollziehen. Ebenso wenig den Beitrag, dass zwei Trafos in Reihe ein Methode zur Verringerung der Verluste sein soll.

    Die kleinen 0,35VA Transformatoren von der Firma Block (ist jetzt nichts besonderes) haben 30% Wirkungsgrad und sind kurzschlußfest. Die 1VA Transformatoren haben 57% Wirkungsgrad, die 1,6VA Transformatoren haben 30-40% Wirkungsgrad.

    Insofern kann wohl nicht so einfach sagen, dass der Wirkungsgrad mit der Größe zunimmt. Wenn ein Trafo 0,35VA abgibt und 30% Wirkungsgrad hat, muss ich mit etwa 0,7VA Verlustleistung rechnen (ist das so richtig?).

    Die Leerlauf-Verluste zählen bei der ganzen Rechnung übrigens nicht, weil sie 90 Grad Phasenverschoben sind und daher vom Stromzähler nicht erfasst werden. Aus dem Gleichen Grund sind Spannungsteiler mit Kondensatoren beliebt, denn auch deren Verlustströme sind 90 Grad Phasenverschoben.

    Für unsere Kostenrechnung dürften wohl nur der Wirkungsgrad relevant sein, also die gerade ausgerechneten 0,7VA Verluste.Das ist doch nicht viel, absolut gesehen meine ich. Wir reden ja nicht von Batteriebetrieb.

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