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Thema: Entwurf eines Ventils

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Entwurf eines Ventils

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    Hi Leute,

    im Bereich Pneumatik kenn ich mich nicht wirklich gut aus.
    Aus diesem Grund würde ich gerne eure Meinung hören.

    Wäre diese Aluminiumkonstruktion (mit Dichtungsringen) geeignet 5-6bar auszuhalten oder ist dieses Konzept dafür nicht geeignet?


  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Vitis
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    Klar geht das:



    http://de.wikipedia.org/wiki/Steueru...9#Rundschieber

    Ob aber Deine Dichtungen 5 bar ab können kommt auf das Gesamtkunstwerk an. Probieren.
    Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Re: Entwurf eines Ventils

    Hi,
    Zitat Zitat von Plasma
    ... im Bereich Pneumatik kenn ich mich nicht ... aus ... Aluminiumkonstruktion (mit Dichtungsringen) ... 5-6bar ...
    Deine vier Konstruktionsparameter -- auskennen, Alu, Dichtung, 5-6 bar -- reichen für ne ungefähre Antwort; Dichtungswerkstoff und -form, Schalthäufigkeit, Schaltfrequenz, Durchmesser, Fördermenge, Fördergut (Korrosion?) etc. wären nützlich.

    Festo baut etwas Ähnliches, genau anders rum, hier an vierter Stelle. Das 3/2-Wege-Handschiebeventil W findest Du hier (klick) unter dem Namen Absperrventile W. Dazu gibts hier (klick) ein pdf das auf Seite 10 den Querschnitt des Teils zeigt. Es funktioniert gut für saubere, leicht geölte bis trockene Pressluft, nicht-korrosive Pressgase und Unterdruck (leichtes Vakuum).
    Ciao sagt der JoeamBerg

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Dichtungswerkstoff und -form, Schalthäufigkeit, Schaltfrequenz, Durchmesser, Fördermenge, Fördergut (Korrosion?) etc. wären nützlich.
    Stimmt ;D
    Fördergut? Naja, pneumatik bezieht sich nur auf Gase. Flüssigkeiten wären doch Hydraulik. In meinem Fall wäre es Druckluft (Kompressor)
    Axial gesehen ist das Ventil rund.
    Als Dichtung (als dunkelgrüne, vertikal verlaufende Balken angedeutet) sind O-Ringe. Aus welchem Stoff, wie groß etc. ist noch nicht klar, da ich mich noch nicht wirklich informiert habe (abriebfestigkeit und druck müssen ja beachtet werden).
    Es ist mir nicht ganz klar, wie ich die Schaltgeschwindigkeit beschreiben soll.
    Jedenfalls sollte es spätenstens nach 2 Sekunden wechseln können.
    zB: 1sec Luft von dem Kompressor (ganz rechts die Öffnung) in die Konstruktion (mitte -blauer Pfeil). Der Zylinder soll dann in die Mitte, sodas weder Luft rein noch rauskommen kann (neutral) und dort 1 sec bis N-sec verweilen um dann später wieder die Luft rauszulassen (roter pfeil).
    Schließlich solls dann wieder in die neutrale Stellung übergehen.
    (Entschuldigung für die Amateurbeschreibung, ich weiß echt nicht wie ich es sonst erklären soll).
    Der Durchmesser wird hoffentlich nicht größer als 3-4cm.

    Ich dachte mir:
    Als erstes besorge ich mir jemanden der mir auf einer Drechbank den "Kolben" machen kann. Da wo die Dichtungen reinkommen, müssen ja Kerben rein. Dazu wollte ich mir aus einem Baumarkt noch ein Rohr und Dichtungsringe anschaffen, 3 Löcher in das Rohr bohren und da Anschlüsse dran montieren (wie, weiß ich auch noch nicht) und das ganz erstmal "per Hand" steuern, bevor mich mir überlege das mit einem EMotor oder Nitinol (wird wohl zu schwach sein) zu realisieren.

    Wie ihr merkt ist das ganze Konzept noch nicht wirklich durchplant und in vielen Bereichen davon hab ich keine Ahnung (), aber darum bin ich ja hier

  5. #5
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    Was willst du denn mit dem "Ventil" schalten?

    Wäre es nicht einfacher ein fertiges Ventil einzusetzen, da ist dann auch gleich das Problem mit dem elektrischen Antrieb vom Tisch.

    Ein 3/2-Wege-Ventil würde deiner Skizze vom Schaltverhalten entsprechen. Willst du einen Zylinder bewegen müssen die nicht beaufschlagten Ausgänge am Ventil allerdings belüftet werden, hier käme dann ein 5/3-Wege-Ventil zum Einsatz.

  6. #6
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Willst du einen Zylinder bewegen müssen die nicht beaufschlagten Ausgänge am Ventil allerdings belüftet werden, hier käme dann ein 5/3-Wege-Ventil zum Einsatz.
    hm? Das check ich nicht ganz.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Plasma
    Willst du einen Zylinder bewegen müssen die nicht beaufschlagten Ausgänge am Ventil allerdings belüftet werden, hier käme dann ein 5/3-Wege-Ventil zum Einsatz.
    hm? Das check ich nicht ganz.
    Wenn ein Zylinder in der vorderen Endlage steht (also ausgefahren ist) und man ihn wieder einfahren will, muss die Luft, welche sich in der Kammer hinter der Kolbenplatte befindet entweichen können. Dies kann sie i.d.R über den Entlüftungszweig eines 5/2-Wege-Ventils.

    Fazit,
    ein 3/2-Wege-Ventil kann zum ansteuern von einseitig beaufschlagten (z.B. federrückstellenden) Zylindern verwendet werden. "Verkehrt herum eingebaut taugt es auch um zwischen 2 Ausgängen umzuschalten (jedoch ohne Belüftung des "abgeschalteten" Zweig).
    Ein 5/3-Wege-Ventil kann auch zum ansteuern von doppelt beaufschlagten Zylindern verwendet werden und verfügt über eine "Neutral-Stellung" wo kein Ausgangszweig durchgeschaltet ist, aber meist auch nicht belüftet (ein angeschlossener Zylinder wäre also in seiner Position "fest")


    Muss mich auch nochmal verbessern, was ich im ersten Beitrag geschrieben habe, mit dem 3/2-Wege-Ventil, das das deiner Skizze entspreche stimmt nur halb. Da du bei deiner Konstruktion ja eine "Neutral-Stellung" anfahren kannst, was beim 3/2er nicht möglich ist.

  8. #8
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    So solls letzendlich sein. Um es korrekt zu verdeutlichen

    1:


    2:


    3:


    4:

  9. #9
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    Wenn du jetzt noch einzeichnest wann in den verschiedenen Stellungen welche Zweige durchgeschaltet sind, dann könnt ich mir zu 100% sicher sein, das ich deine Anforderung verstanden habe

  10. #10
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    Gerne:

    1: Es passiert noch nichts.


    2: Nun kommt die Druckluft vom Kompressor (rechts).


    3: Diese Luft soll nun eine ungewisse Zeitdauer gehalten werden.


    4: Irgendwann soll sie aber auch raus.


    5. und wieder von vorne

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