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Thema: Zigarettendrehmaschine

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zigarettendrehmaschine

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    Hallo Leute,

    bin mir nicht sicher, ob das hier wirklich reingehört, wenn nicht bitte einfach verschieben.

    Nun zu meinem Anliegen:
    Mein Vater hat bald Geburtstag und ich brauche noch ein Geschenk. Da er raucht, dachte ich daran, ihm eine "Zigarettendrehmaschine" zu bauen.
    Diese soll ein Paper mit Tabak befüllen und anschließend das ganze drehen, damit sie Kippe dann komplett fertig rauskommt.
    Habe Kenntnisse in Bascom und AVR Kontrollern, allerdings sollte die Mechanik nicht zu kompliziert sein, da ich da nicht so sehr ausgestattet bin mit Werkzeug ....

    Vielleicht habt ihr ja ein paar gute Ideen

    Gruß
    Chris

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Re: Zigarettendrehmaschine

    Zitat Zitat von Che Guevara
    ... dachte ich daran ... eine "Zigarettendrehmaschine" zu bauen ...
    Hmmm, das sind ja vom Arbeitsablauf her ziemlich komplexe Teile.

    Ein bisschen googeln brachte ein Video (klick mich), in dem der Ablauf gut vorgestellt wird. Dort ist es allerdings Handarbeit. Verschiedene Maschinchen findet man hier (klick mich) und auch noch da(klick mich).

    Die einzelnen Arbeitsgänge: Abmessen der Tabakmenge, gleichmässiges Verteilen, Vorverdichten der Tabakrolle, Entnehmen eines Papierstreifens aus dem Papierspender, Einbringen des Papierstreifens in die Maschine, Umrollen der Tabakrolle mit Papier, Verkleben des Papierstreifens - kommen mir so komplex vor, dass ich mir nicht vorstellen kann, so eine Maschine mit sinnvollem Aufwand zu automatisieren. Schade, da kann ich nix raten. Ich hatte selbst vor Jahren eine Klapp-Rollmaschine - aber besonders cool wars natürlich, die Zigaretten OHNE Maschine zu rollen, einfach mit nem kleinen Tabakvorrat und dem Papierspender im Hosensack. Sah verboten aus (Hand zuckt in der Hosentasche dauernd hin und her) - aber wir fanden es DEN Knüller.

    Wünsch Dir viel Erfolg.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    hi

    dass es komplex ist, hab ich mir schon gedacht
    daher möchte ich am Anfang nur einen Schritt realisieren (den IMHO wichtigsten überhaupt), das eindrehen des papers.
    Also ich stecke mit der Hand die richtige Menge Tabak und einen Filter in das Paper und drücke dann auf den Knopf, welcher dann die Drehung einleitet! Befeuchten tue ich das auch selbst.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    sieh dir so ein zigarettenstopfgerät an und überleg wie man das mechanisch verbessern und dann automatiesieren kann

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich möchte aber Zigaretten drehen und nicht stopfen ... Genau das ist ja das komplizierte daran

  6. #6
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    ich würde sagen am besten das papier komplett anfeuchten dann auf ne platte legen so dass eine kannte etwas höher steht (kp wie^^) taback und filterdrauf und mit ner roller drüberrollen

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    hm, das versteh ich nich so ganz .. könntest du das genauer erklären?

  8. #8
    Schade das Du es nicht mit stopfen versuchen willst. Die Mechanik ist relativ simpel.
    Gebraucht wird im einfachsten Fall 1 E-Motor, 1 dünnwandiges Metallröhrchen dessen Aussendurchmesser dem Innendurchmesser einer Filterhülse entspricht und einer Gewindeschnecke die möglichst exakt in das Röhrchen passt, sowie einen Trichter zum einfüllen des Tabaks.

    Der Röhrchen muss etwa die doppelte Länge einer Filterhülse haben und die Schnecke ebenfalls.

    Von einer Hälfte des Röhrchens trennt man die obere Halbschale ab und setzt auf diesen Teil den Trichter. Die Schnecke wird ins Röhrchen geschoben und mit einem langsamen kräftigen E-Motor zum drehen gebracht. Die Filterhülse setzt man auf den intakten Teil des Röhrchens.

    Füllt man nun Tabak ein, wird der durch das Röhrchen in die Tabakhülse geschoben, welche sich dann ihrerseit durch zunehmende Füllung vom Röhrchen schiebt und irgendwann vollständig gefüllt abfällt.

    Soviel zur Theorie^^.

    Problem 1: Die Verbindung zwischen Trichter und Röhrchen möglichst dicht zu bekommen, damit nicht alles vorbei rieselt.

    Problem 2: Das gleiche gilt für den Übergang zwischen Motor und Schnecke.

    Problem 3: Die fertige Zigarette sieht am anzuzündenden Ende etwas merkwürdig aus. Entweder fehlt ein halber Zentimeter, weil die Zigarette durch das Eigengewicht zu früh abfällt, oder wegen der Zähigkeit des Tabaks steht ein Büschel vorne raus (Schnitt nötig).

    Problem 4: Man hat zwar schnell eine fertige Zigarette (5 - 10 Sek.), aber die nächste Hülse muss man wieder von Hand auf das Röhrchen stecken.

    Bin mal gespannt ob das hier ankommt und sich jemand mit den Problemen auseinander setzt^^.

    Wie gesagt, vlt. nicht ganz das Thema des Verfassers, aber vlt. bringen wir ja hier was brauchbares zusammen.

    Bis die Tage

    Richie

  9. #9
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    @Richie051: Ich habe eine gekaufte Maschiene die nach diesem Prinzip arbeitet .... unterm Sofa liegen. Das Teil ist nur Schrott. Der Tabak wird von der Schnecke dermaßen zerbröselt, daß wenn man die Zigarette nach unten hält, ein Großteil des Tabaks von selber herausfällt.
    Ich habe auch eine Stopfmaschine, die relativ groß ist (25x20x7cm) und komplett aus Metall. Mit dieser kann man schnell und gut stopfen. An einen Umbau hab ich auch schon gedacht Es würde Reichen den Hebel zu automatisieren, da das relativ viel Kraft benötigt.
    Ich programmiere mit AVRCo

  10. #10
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    @richie051: Ich hab' mir vor einiger Zeit so ein Gerät schicken lassen und inzwischen eineige Erfahrung damit.
    Die von dir genannten Probleme 1 und 2 sind natürlich nur bei Eigenbau relevant, problem 3 und 4 stellen sich nach einiger Übung nicht mehr so dramatisch dar.
    Die IMHO grösste Schwachstelle ist bei dem Trichter. Die von der Schnecke aufgenommene Tabakmenge variiert je nach Beschaffenheit des Stink-Krautes sehr, was zu Verstopfungen führen kann, wodurch sich dann sogar die Schnecke verbiegt.
    mfg robert
    Wer glaubt zu wissen, muß wissen, er glaubt.

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