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Thema: Schaltregler: C zwischen FB und Ausgangsspannung statt GND?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Jaecko
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    Schaltregler: C zwischen FB und Ausgangsspannung statt GND?

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    Moin.

    In einer Schaltung sollen aus 3,3V mit einem TS1935 5V erzeugt werden. Dazu wird die unten angehängte Schaltung verwendet.

    Problem dabei: Wird das ganze belastet, bricht die Ausgangsspannung zusammen. Wenn 500mA fliessen, sind von den 5V nur noch 3,5V da.

    Durch Messungen hab ich rausgefunden, dass die Spannung Feedback-Pin des Schaltreglers unheimlich schwingt (~1V @ ca. 12MHz); damit schwingt die Ausgangsspannung ebenfalls. Verschiedene Werte für den Kondensator CF ändern da nicht viel (von 10pF bis 100nF durchprobiert).

    Setz ich den Kondensator jedoch nicht wie im Datenblatt angegeben von Feedback nach Ausgangsspannung, sondern nach Masse, dann reicht der 680pF und es ist Ruhe, d.h. es schwingt nur noch wenig und die Ausgangsspannung hat wieder die benötigten 5V.

    Nun die Frage: Meiner Ansicht nach macht es ja eigentlich nicht viel Sinn, eine Spannung mit einem Kondensator zu stabilisieren, dessen anderer Pin an einer ebenfalls schwankenden Spannung hängt (Feedback und Ausgangsspannung sind ja über den Spannungsteiler R1/R2 "verbunden").

    Hat das nun hier bzw. allgemein einen besonderen Grund, dass der Kondensator nicht gegen Masse sondern gegen die Ausgangsspannung geschaltet wird?


    mfG
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken ts1935.jpg  
    #ifndef MfG
    #define MfG

  2. #2
    Moin Jaecko,

    wenn ich das richtig sehe bring CF einen D-Anteil in den Regelkreis rein. Dadurch kann der Regler schneller auf Lastschwankungen reagieren. Und schwingen kann er dadurch natürlich auch viel besser, wenn irgendetwas nicht so läuft, wie geplant.

    Grüße,
    Timm

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    @ Jaecko

    In allgemeinem paralell zu R2 hängt eine unbekante Kapazität (Montagekapazität + eigene Kapazität der Eingangsstufe) was mit dem R1 ein Tiefpass bildet. Durch paralell zu R1 geschalteten CF wird der R1 für AC/HF verkleinert/kurzgeschlossen was die Reaktion auf AC Anteil der Ausgangspannung beschleunigt.

    Weitere Verbesserung sollte Verkleinern von C2 bzw. seriell mit im geschaltete Induktivität bringen, da er das AC Anteil an GND kurzschliesst. Die Grenze von Gechwindigkeit der Reaktion auf AC/HF Änderungen der Ausgangspannung bestimmt das "slew rate" des Vestärkers im IC.

    MfG

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