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Thema: Wie einen Zug erkennen?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Wie einen Zug erkennen?

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    Moin,
    Ich wollte mal fragen, welchen Sensor ihr nehmen würdet, um einen Zug auf einem Bahngleis zuverlässig zu erkennen.
    Es geht darum, dass ein Bekannter von mir begeisterter Eisenbahnfotograf (eher garnichts für mich ) ist und gerne seine Kamera frühzeitig in die richtige Position bringen möchte.
    Da bin ich auf die Idee gekommen, in ca. 1km Entfernung auf allen 3 Gleisen einen Sensor anzubringen, der von einem Mikrocontroller ausgelesen wird und dann z.B. über Optokopplern oder Elektromagneten auf einem modifiziertem Handy seine Nummer wählt und eine Pieptonreihenfolge ausgibt. Praktisch 1 Piep für Gleis 1, 2 Pieps für Gleis 2 u.s.w.
    Das wär alles kein Problem, wüsste ich wie man die Züge am besten erkennen kann.
    Meine allererste Idee wäre ein dünnes Kabel über einen Gleisstrang zu legen, welches dann von den Rädern durchtrennt wird. Wäre aber verboten und würde nur ein einziges Mal funktionieren.
    Jetzt hatte ich die Idee, einfach im Gleisbett je einen Fototransistor zu befestigen, der dann erkennt, wieviel Licht (Wenn was drüberfährt logischerweise weniger) von oben kommt. Das wär meines Erachtens die einfachste Lösung. Die 3 Sensoren würde ich dann mittels Klingeldraht, welcher unter den Gleisen verlegt wird mit den ADC-Eingängen eines Atmegas verbinden.

    Was würdet ihr nehmen?
    MfG Jan

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich würde nichts verwenden, was näher als fünf Meter an die Gleise heran muss - Stichwort "Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr".
    Wenn schon, dann eher eine Lichtschranke (mit nicht sichtbarem Licht -> Infrarot oder UV).

    Was ich aber nicht verstehe: Warum sieht dein Bekannter nicht einfach im Fahrplan (geht auch online) nach? Und wenn man freundlich die richtigen Leute fragt (Telefon!), kommt man vielleicht auch an Informationen ...

    mfG
    Markus

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Das Problem ist, dass Güterzüge nunmal nicht auf dem Fahrplan stehen und oft von seltenen Loks bei kleineren Betrieben gezogen werden. Das Problem an einer Lichtschranke ist, dass man nicht weiß auf welchem Gleis gefahren wird und zwischen den äußeren Gleisen schon ca. 10m Entfernung liegen.
    Ich hab ihn zu Beginn gefragt, wieso er nicht einfach in der Kurve fotografiert, damit er in beide Richtungen mit dem Fernglas schauen kann aber er möchte unbedingt immer sonen Förderturm im Hintergrund haben.
    Das mit den Sensoren im Gleisbett sehe ich da eher als unproblematisch. Sind ja schnell ein- bzw. ausgesteckt.
    MfG Jan

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    warum nicht akustisch? Züge machen doch einen Heidenlärm ... Der Krach sollte auch noch aus einiger Entfernung zu erkennen sein. Also: Mikrofonkapsel, einfacher Vorverstärker und ein Komparator (macht der Atmega): Wenns über eine bestimmte Schwelle geht,ist der Zug da.

    Nochwas: Als Handy würde ich ein altes Siemenhandy empfehlen, das kannst Du vom Atmega mit RS232 wie ein Modem ansteuern. Funktioniert ausgezeichnet.

    Grüße,

    Christoph

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hi

    Ich halte das für alles andere als eine gute Idee!
    Wenn der Lokführer aufgrund deiner Aufbauten ne Vollbremsung oder schlimmeres hinlegt, dann bist du dran!
    Du darfst normalerweise nicht mal in die Nähe der Gleise, ist halt Gelände das der Bahn gehört.

    Nehm dir nen gemütlichen Stuhl und n Fernglas mit, fertig.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich würde ehrlich gesagt die Finger davon lassen.
    Zum einen darfst Du nach §64b Satz 2 Nr 1 noch nicht einmal in die unmittelbare Nähe der Gleise und mit Sicherheit ist auch das unbefugte Anbringen von Gegenständen an Gleisanlagen strafbar.

    Zum anderen - und das würde mir viel mehr Sorgen machen - wäre das Anbringen der Sensoren lebensgefährlich, da Du nicht wissen kannst, wann auf einem der 3 Gleise ein Zug kommt...

    Gruß,
    askazo

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zitat Zitat von Janigut
    Das Problem ist, dass Güterzüge nunmal nicht auf dem Fahrplan stehen und oft von seltenen Loks bei kleineren Betrieben gezogen werden. Das Problem an einer Lichtschranke ist, dass man nicht weiß auf welchem Gleis gefahren wird und zwischen den äußeren Gleisen schon ca. 10m Entfernung liegen.
    Daher die richtigen Leute sprechen - die Bahn hat auch für Güterzüge Pläne - die hängen nur nicht aus. In Stellwerken etc. weiß man aber sehr wohl was durchfährt. Wenn man da freundlich anfragt müsste sich doch bestimmt etwas machen lassen!

    @10m: Ist der Aufwand, die Kamera um 10m zu verschieben, so groß? Im Worst-Case kann man ja mit nem Fernglas nachsehen, auf welchem Gleis der Zug kommt (ist ja ne Gerade)

    Davon abgesehen: Evtl. kann man mit einer Trickreichen Montage mehrerer Lichtschranken rauskriegen, auf welchem Gleis der Zug kommt.
    Wenn man zwei Lichtschranken über Kreuz montiert, schlägt eine zuerst an - außer der Zug kommt auf dem mittleren Gleis, dann lösen beide Lichtschranken fast zeitgleich aus.

    mfG
    Markus

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von RobbyMartin
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    Hey ich würde ganz einfach eine Reflexlichtschranke nehmen oder Ultraschall.

    Der Vorteil von beidem ist das du nur an einer Seite was Montieren musst ausserdem reichen sie über weite distanzen

    lg
    martin

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Ok. Wenn sowas harmloses schon verboten ist, werd ich mal lieber nichts direkt an den Gleisen montieren.
    Das Problem ist es ja, dass er unbedingt vor dieser Kurve fotografieren will.
    Mit ner Mikrofonkapsel hört sich schonmal gut an. Wenn man auf jeder Seite eine macht und dann z.B. per Laserstrahl 2 Controller miteinander kommunizieren lässt und einer von beiden dann Auswertet, wo es am lautesten ist (funktioniert logischerweise nur, bevor der Zug auf Höhe der Anlage ist, weil er den Strahl ja unterbricht) könnte man so doch auch die Position bestimmen.
    Mit dem RS232 hört sich interessant an. Kann ich dann direkt vom Controller aus z.B. eine SMS schicken mit einer Zahl, die per 232 übertragen wird? Wäre mal ne coole Idee zur Fernsteuerung von irgendwas mit mehr als nur einer Funktion.
    MfG Jan

  10. #10
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Zitat Zitat von Janigut
    ...
    Mit ner Mikrofonkapsel hört sich schonmal gut an. Wenn man auf jeder Seite eine macht und dann z.B. per Laserstrahl 2 Controller miteinander kommunizieren lässt und einer von beiden dann Auswertet, wo es am lautesten ist (funktioniert logischerweise nur, bevor der Zug auf Höhe der Anlage ist, weil er den Strahl ja unterbricht) könnte man so doch auch die Position bestimmen.
    Mit dem RS232 hört sich interessant an. Kann ich dann direkt vom Controller aus z.B. eine SMS schicken mit einer Zahl, die per 232 übertragen wird? Wäre mal ne coole Idee zur Fernsteuerung von irgendwas mit mehr als nur einer Funktion.
    SMS kann ein Atmega mit nem Siemenshandy sowohl empfangen wie senden. Guck mal hier: http://www.ulrichradig.de/home/index.php/avr/avr_handy

    Für die Positionsbestimmung könntest Du evt. an jedes Gleis ein Mikro drannkleben und so den Körperschall aufnehmen. Mikro plus Minisender passen in einen Fingerhut, den kriegst Du sicher irgendwie unterm Gleis versteckt.

    Grüße,

    Christoph

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