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Thema: Prozessor

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Prozessor

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    Hallo

    Also, ich habe da so einen alten Pentium 4 Prozessor, der für einen Compi eigentlich sehr schwach ist.
    Aber ich denke für einen Roboter, so wie ich mir einen vorstelle ist das mehr als genug. Kann man den Prozessor einfach in einen Sockel stecken und die Pins Verkabeln und z.B. mit einem Arduino kontrollieren?
    Also, wenn man natürlich einen kleinen Speicher in Form von z.B. einer SD- Karte anhängt?

    Wie ist denn so ein Prozessor verkabelt?

    Vielen Dank für eure Hilfe

  2. #2
    Moderator Robotik Einstein Avatar von Kampi
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    Naja ganz so einfach ist das nicht......
    So eine CPU im PC ist einfach gesagt die verbesserte Version der CPU eines Mikrocontrollers. Das einzigste was die CPU machen kann ist rechnen. Eine CPU beinhaltet nur ALU, Register, Befehlsdecoder und Adresseinheit.
    Da ist keinerlei Speicher oder dergleichen drauf.
    Theoretisch kannste da einen Speicher anhängen und da was drauf programmieren. Nur es müssen die richtigen Befehle sein damit die CPU damit was anfangen kann. Dann brauchste noch den passenden Takt den du erzeugen musst (dafür brauchste glaub ich eine externe PLL wenn ich mich nicht irre), weil du so eine CPU nicht mit 16 Mhz Takten kannst. Alleine der Bustakt(!) betrug da glaub ich paar 200-300 Mhz.
    Und selbst wenn du das alles hast hast du nur einen sehr sehr einfachen Taschenrechner der nur arethmetische oder logische Operationen mit einzelnen Bits machen kann. Sowas wie Motoren ansteuern wirste damit nicht direkt machen können.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von BurningWave
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    Ich glaube die Idee eine Computer CPU zu nehmen kannst du wegen vielen Gründen vergessen. Am besten du liest erst einmal Tuturials zu AVR-Programmierung und dann erkennst du welche Gründe das alles sind und vie µCs funktionieren.
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  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Selbst wenn du es theoretisch hin bekommst, ist es nicht effektiv. Ein P4 verbraucht im Leerlauf bestimmt auch noch mehr als 20Watt. Da ein Roboter meistens Akku Betrieben ist, wird der sehr schnell leer sein. Eigentlich müsste dein Programm eine Endlosschleife sein (so ist es zumindest bei PIC oder AVR) was bedeuten würde, dass du immer 100% Auslastung hast, was bestimmt 50-80Watt Verbrauch bedeutet. Da bist du mit einem AVR oder PIC bestimmt besser bedient.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Rabenauge
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    Bau dir aus dem Ding nen Zweit-PC und spiel Free-Dos (oder etwas ähnliches) rauf, du wirst dich wundern, wie schnell der ist.
    Die hohe Rechenleistung heutzutage braucht _nur_ das Betriebssystem, viele anderen Anwendungen (sofern sie nicht direkt auf dem System aufsetzen) kommen mit aberwitzig wenig aus.
    Ich hatte auch schon mal vor, meinen ollen PIII zum Renderknecht umzurüsten, einige 3D-Programme können ohne grafisches Interface rendern (ist ja letztendlich nur Rechenarbeit).

  6. #6
    Benutzer Stammmitglied
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    O.K.
    Vielen Dank für eure Antworten.

    Wenn ich jetzt mit einem vollständigen Computer irgendeinen Motor oder Servo steuern möchte, natürlich mit Betriebsystem via ein kleines Programm, was für Anschlüsse sollte ich verwenden?
    Ist USB da praktisch?
    Oder haltet Ihr es für unsinnig, z.B. auf einem Netbook ein Programm laufen zu lassen das eben z.B. USB- Anschlüsse an- und abschaltet?
    Mit einem Compi könnte man sicher einige Ports Betreiben?

    Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Frage wieder total gestört klingt,
    aber ich hab eben kaum Erfahrung in diesem Gebiet.
    Vielen Dank für euer Verständnis

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von BurningWave
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    Die Frage klingt nicht gestört

    Es gibt Relaiskarten, mit denen du auf der Karte verbaute Relais über den USB-Anschluss schalten kannst. Google mal danach. Ob das Sinn macht hängt von deinem Anwendungsgebiet ab
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  8. #8
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Es ist relativ kompliziert über USB etwas zu steuern. Einfacher ist es da über den Parallelport, du benötigst nicht mal einen µC. Man findet im Internet jede Menge Seiten da drüber. Die Frage ist aber erstmal was du eigentlich genau schalten willst.

    Zitat Zitat von grizzly
    O.K.
    Oder haltet Ihr es für unsinnig, z.B. auf einem Netbook ein Programm laufen zu lassen das eben z.B. USB- Anschlüsse an- und abschaltet?
    USB-Anschlüsse an bzw. abschalten kann man nicht. Man muss dann einen µC benutzen, der Daten über USB bekommt und dann dementsprechend PORTs schaltet oder sonstige Aktionen macht.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von BurningWave
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    Tatsächlich ist die serielle Schnittstelle sehr einfach zu nutzen, USB geht auch, wenn man einen entsprechenden IC dazwischen schaltet, der das USB-Signal verarbeitet und seriell an den µC weiterleitet. Wie das mit der seriellen Schnittstelle funktioniert habe ich zum Teil auf meiner Website erklärt, sonst hilft Google weiter.
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  10. #10
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    entschuldige die dumme Frage, aber was ist eigentlich ein uc?

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