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Thema: 200kg 'Drehteller als Zahnrad' antreiben

  1. #1

    200kg 'Drehteller als Zahnrad' antreiben

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    Hallo,

    ich habe hier ein kleines Problem.
    Ich muss ein 'Drehteller' antreiben, welcher sozusagen auch als Zahnrad fungiert. Ist alles noch in der Planphase, desshalb kann ich die Zähne noch frei gestalten.
    Ich muss nun diesen Teller mit 2,5m durchmesser, welcher auf nem Kugellager liegen soll, drehen lassen, und nun wollte ich fragen, ob ein 20Nm Getriebemotor, der dann Quasi mit 100:1 Umdrehungen übersetzung auf den Teller dreht, ausreicht?
    Bzw. wie ich an die sache rangehen muss, falls ich schonmal einen falschen Ansatz gemacht habe.
    Der Teller soll sich übrigens nicht schnell drehen.
    Ich bin auf dem Gebiet nicht besonders bewandert, und entschuldige mich daher schonmal für Ausdrucksfehler.

    Ich danke für jede Antwort,
    Florian

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied Avatar von Michael_238
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    Mit einer guten lagerung würden theoretisch schon "5 Nm " reichen

    Gruß Michael

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Um darauf sinnvoll antworten zu können müsste man wissen wie die Sache von den Werten her aussieht.
    Unter anderem das Gewicht des Tellers samt Beladung, die gewünschte Geschwindigkeit, wird der Teller beim drehen "gestört" oder soll er laufen ohne Geschwindigkeits-, und Belastungswechsel und wie gross ist der Leistungsverlust durch die Lagerung.

    Wenn diese Faktoren bekannt sind, dann kann man berechnen welche Kraft nötig ist um den Teller anzutreiben.

    MfG JoeBlack

  4. #4
    Hallo,
    der Teller wird inklusive Eigengewicht zwischen 200 und 250kg wiegen.
    Zum Kugellager muss ich leider sagen, dass ich mir darüber direkt noch keine Gedanken gemacht habe.
    Ich denke, dass ich mir das einfacher vorgestellt habe, als es eigendlich ist.

    Naja, ich hoffe die Angaben genügen, für das Resultat, wieviel Nm reichen.

    Es wäre außerdem auch nett, falls ihr zufällig Links parrat habt, wo ich mich seperat über das Thema informieren könnte, sodass ich aus der ganzen sache auch noch etwas dazulerne.

    Vielen Dank
    Florian

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Stichwort Drehmoment und Reibungsverlust dürfte bei Google viele Ergebnisse bringen.

    Der Punkt ist hauptsächlich:
    Wenn man die Reibungsverluste ignoriert brauchst Du für eine konstante Geschwindigkeit garkeine Kraft und somit ein Drehmoment von 0Nm.
    Da dieser Zustand jedoch nicht auf der Erde erreichbar ist, musst Du versuchen die bremsenden Kräfte gering zu halten. Daher ist die Lagerung der wichtigste Punkt an der ganzen Sache.
    Wenn Du also weisst wieviel Kraft Du benötigst um das System auf einer konstanten Geschwindigkeit zu halten, dann weisst Du auch welche Kraft Du brauchst um es zu beschleunigen, hämlich ein winziges Bischen mehr.

    Je kürzer die Zeit t bis zum erreichen der Geschwindigkeit v sein soll, desto höher muss die Beschleunigung a sein. Und somit auch um so höher das Drehmoment.

    Bei der Lagerberechnung wird dann erst das Gewicht relevant, vorher nicht. Daher ist eben genau das der springende Punkt in der ganzen Sache.

    Ich hoffe mal, dass Dir das soweit hilft.


    MfG JoeBlack

  6. #6
    Ich Danke.
    Ich mach mich nochmal ein wenig schlau über die Lagerung, und werde mich auf jedenfall auch über die beiden Stichworte noch informieren. Wie ich deinem Text entnehme hängt das ja auch stark zusammen.
    Falls ich, nachdem ich mich ein wenig schlau gemacht habe, noch Fragen habe, werde ich mich auf jeden Fall noch mal hier zu Wort melde.

    Ich Danke noch einmals,
    Florian

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Nichts zu danken.
    Wenn Du fortschritte machst, dann würde ich mich freuen ebenfalls davon zu lesen.
    Und sollten weitere Fragen auftauchen dann raus damit.


    MfG JoeBlack

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Hessibaby
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    Bei dem Durchmesser und der Masse würde ich den Teller mit einem innenliegendem Reibradantrieb ausführen.
    Zur Lagerung, unabhängig vom Material, Ein Axiallager in der Mitte und 5 - 7 Bockrollen unter dem Teller.
    Wir haben für Medikamentendrehsäulen ( D=80cm, H=200cm) die doppelt gelagerten Räder von Inlineskatern verwendet. Die gibt es als E-Teil oft günstig beim Discounter.
    Wenn der Drehteller öffentlich zugänglich ist würde ich auf jeden Fall einen Reibradantrieb nehmen, da Du diesen über einen federvorgespannten Hebel bei (Über)-last abkoppeln kannst.

    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

    Gruß aus dem Ruhrgebiet Hartmut

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