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Thema: RepRap Farb-Extruder

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    RepRap Farb-Extruder

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    Hallo, nachdem hier ja auch einige am reprap bauen sind, schreib ich das auc mal in dieses Forum...

    folgende idee..
    es gibt ja schon reprap farbdrucker, diese haben einfach mehrere extruder, die sich abwechseln.... ist zwar ganz nett, aber naja...
    desswgen meine idee zu einem Farbextruder..

    Eine beheizte nozzle (wie heist das eigentlich auf deutsch? düse?)
    welche mehrere eingänge hat.. da werden dann die Thermoplaste RGB+schwarz weis) reingedrückt, (wie bei normalen extrudern auch)

    so ungefähr:


    vorteil wäre, dass man währen dem drucken die farbe waechseln kann ohne abzusetzen.. und was noch viel kuhler ist,.. man kann die Farben mischen, sodass man alle Farben drucken kann (wie ein regenbogen, und vileciht sogar einhörner)

    Damit die Farben sich nicht ausvershen mischen, durch turbulenzen und so, sind die zuleitungen zur nozzle ganz fein(1mm durchmesser) oder so...

    Was haltet ihr von der Idee???
    meine projekte: robotik.dyyyh

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Idee nicht schlecht, aber so wie es auf der Zeichnung ist wird es nicht funktionieren. Wenn dann müsstest du alle drei fast bis zur Austrittsdüse geben. Im Anhang ist eine Skizze wie ich das meine. Das schwarze ist die Düse (Nozzle) Eventuell brauchst du für die Düse noch eine Schnecke.

    Mischen kannst du es nicht. Wenn du es mischen willst musst du das Granulat mischen und dann aufheizen.
    Wenn du das aufgeheizte Material mischen versuchst kommt das heraus, wie im PDF http://www.rosendahlaustria.com/cust...DF/rocomat.pdf gezeigt (Seite 2 "Working Modes of Rocomat").
    PS: Soll keine Werbung sein. Kanne diese Firma nicht habe nur etwas anschauliches gesucht.

    Edit: Vielleicht findest du hier noch etwas http://books.google.at/books?id=mhpQ...page&q&f=false

    MfG Hannes
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken extruder.jpg  

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von .:Sebastian:.
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    Moin Moin

    Also die Idee an sich hört sich nicht schlecht an.
    Mir fallen nur 2 Dinge auf :

    1. Die Farben die du mischen willst.
    RGB funktioniert zumindest in meiner Vorstellungswelt nur mit Licht.
    Mit dem Farbkasten ergab RGB ja nicht Weiß sondern immer hässliches Braun.
    Mein Drucker druckt auch nicht RGB sondern CYMK.
    Siehe Additive/Subtraktive Farbmischung.

    2. Musst du ja irgendwie dafür sorgen dass sie die Farben homogen vermischen.
    Auf der anderen Seite hat du ja schon gesagt das es auch Fälle gibt wo sich eben nichts mischen soll.
    Und dann willst du das am besten noch wie ein Proportionalventil steuern.
    Das wird sicher etwas tricky.

    Soweit zu meinen ersten zwei Gedankengängen.

    Gruß
    Sebastian

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ok, RGB geht eher nicht, aber welche Farben man genau nimmt ist ja erstmal irrelevant, Graustufen sind für den Anfang mal ganz nett denke ich..
    Wegen der kanalführung, Ok, näher an der Düse ist natürlich besser, allerdings kann man den Weg vom Ende der seperaten Kanäle bis zum Austritt auch softwaretechnsich wegrechene.. (einfach früher die Farbe wächseln)
    Wegen dem Mischen, ok, das wird sicher nicht Perfekt, aber man könnte noch irgdnwelche rauheiten/gewinde reinamchen, sodass es sich besser mischt, und im prinzip is ja auch schon schön, wenn es nicht perfekt gemishct ist, dann sieht man halt 0,5mm grosse (voxel (3dpixel) aber insgesammt stimmt die Farbe ja trotzdem...
    werds wohl einfach mal testen..
    meine projekte: robotik.dyyyh

  5. #5
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    Naja ich glaube die Farbmischung wird bei dem Ergebnis mieserabel. Wenn man 10 Meter weit vom Objekt weg steht sieht mans vielleicht nicht aber ich denke du kriegst somit nur ein gesprenkeltes Objekt mit farbschlieren drin. Das Problem ist auch, dass das Programm so beschaffen sein muss, dass, wenn man die Farbe in einer Bahn von Rot auf Blau wechselt, der Rest an Roter Farbe noch aus dem Kanal durch die Blaue herausgedrückt werden muss, die Farbe also früher gewechselt werden muss als sie tatsächlich auf dem Träger ankommt.

    Zum Mischen bräuchtest du übrigens die subtraktive Farbmischung aus Cyan, Magenta und Gelb.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ja das mit dem CMG ist mir auch noch eingefallen... aber ist ja erst mal unwichtig... Den rest Rausdrücken und vorher wechseln sollte nicht das Problem sein.. da muss man nur ein Skript schreiben, welches die Farben in den G-Code einfügt, aber eben immer 5mm vorher, das ist denke ich mal kein Problem. wegen dem mischen könnte man auch viele öffnungen machen, so wie bei der Zahnpasta, sodass es besser verteilt ist, wobei die Herstellung dann um einiges komplexer wird..
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  7. #7
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    Kauf dir mal ein wenig Kunststoffgranulat, mach das heiß und probier mal das zu mischen, dann weißt du wie lange du da rühren musst um ne gescheite Farbmischung zu bekommen. Das ist nicht so wie wenn man Cola mit Fanta mischt. Ne geeignete Vermischung wirst du nicht hinkriegen, ohne dass du einen Rührer vorne in die Düse reinmachst der das ganze verquirlt. Und dann wird das auch wieder sehr schwierig mit dem Farbwechsel, den kriegst du dann nicht mehr ohne Absetzen hin.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Granulta hab ich da... Ich werds einfach mal testen..
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  9. #9
    Solch eine Düse müsste fünf Eingänge haben. Wie gehabt RGB oder CMY plus Schwarz & Weiß. Man möchte mit der Farbmischung ja auch die Helligkeit variieren können.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,

    Da müsste man im gemeinsamen Teil noch einen Extruder haben. Also eine Schnecke welche fördert und alles gut durchknetet.

    Es gibt auch noch Mischdüsen, welche das Selbe machen.
    Diese findet man z.B. bei manchen 2K-Klebern, welche in einer Doppelspritze angeboten werden.

    Damit hast du nun aber ein zusätzliches Volumen, welches bei einem Farbwechsel jede Farbe hat, nur nicht die gewünschte.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

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