-
        

Ergebnis 1 bis 5 von 5

Thema: SFH 5110-36 Fragen

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    05.05.2010
    Beiträge
    9

    SFH 5110-36 Fragen

    Anzeige

    Guten Abend!

    Ich habe einige Tests mit Infrarot in letzter Zeit unternommen!
    Jetzt wollte ich mich an die Klassische IR-Kollisions messung für
    Roboter wagen.
    Ich habe als Sende-Diode eine SFH415 die mit der Frequenz von 36kHz mit
    einem NE555 betrieben wird (Diode mit Vorwiderstand direkt am Ausgang
    des NE555)
    Als Empfänger hab ich den SFH 5110-36, der auf die Frequenz von den
    36kHz abgestimmt ist! Den hatte ich noch da, drum hab ich den genommen


    Jetzt hab ich den Ausgang des Empfänger an die Basis eines BC547 (NPN)
    gehängt, die dann eine LED schaltet!

    Die IR Sachen stehen sich mit ca. 4 cm Abstand genau gegenüber, also
    nicht wie beim Roboter später. Aber wenn ich am Ausgang des Empfängers
    mess, dann mess ich hier IMMER 0,7V, was ja bekanntlich für ein LOW
    spricht.
    Der Empfänger arbeitet auch mit aktiv low!
    Jetzt meine Frage, wann wechselt der Ausgang auf High oder wie mach ich,
    dass der Transistor nicht schaltet, denn mit den 0,7V schaltet der ja
    -.-

    Weitere Überlegungen ergaben bei mit, dass der SFH 5110-36 eher selten
    als Abstandsmesser benutzt wird, öfter seh ich hier den TOSP1736.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bastler

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
    Registriert seit
    06.02.2005
    Ort
    Hamburg
    Alter
    31
    Beiträge
    4.255
    Bei einem kontinuierlichen 36kHz-Signal machen SFH5110 und TSOP1736 dicht, da sie es für ein Störsignal halten. Das Signal muss nochmals moduliert sein, also immer einige 36kHZ-Impulse senden und dann eine kurze Pause machen. Das geht z.B. mit einem zweiten 555.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
    Registriert seit
    26.11.2005
    Ort
    bei Uelzen (Niedersachsen)
    Beiträge
    7.942
    Der Unterschied ziwschen SFH5110-36 und den TSOP1736 ist ziehmlich klein.

    Beide Typen sind gedacht für ein 36 kHz Signal das noch einmal zusätzlich moduliert ist. Wenn das 36 kHz Signal durchgängig da ist, reduziert der Empfänger die Empfindlichkeit erstmal so weit, das wenn möglich kein duchgängiges Signal mehr erkannt wird. Mit einem konstanten 36 kHz Signal hat man also deutlich weniger Empfindlichkeit kriegt ein Menge Störungen.


    Damit der Transistor bei 0,7 V noch nicht schaltet, nimmt man einfach einen Spannungsteiler auf etwa die Hälfte.

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    05.05.2010
    Beiträge
    9
    Okay, danke schonmal!

    Bin jetzt auch etwas weiter, ich hab jetzt schon mal den Fehler gefunden, ich hatte ne falsche Pinbelegung, jetzt mit der neuen geht es!
    Aber das mit dem Testsignal scheint mir etwas komplitziert, ich denke ich nehme einen zweiten NE555 und gebe den an die Basis von nem Transistor, welcher dann das 36kHz Signal schaltet, jetzt kann der dann unterbrechen und wieder schalten.

    Wäre das eine gute Möglichkeit? Oder gibts was was ich jetzt mal schnell auf nem Steckbrett testen kann? hab NE555 nur noch SO08.

    Grüß

    P.S.: Wie groß sollte ich denn die Pause und die An-Zeit wählen?

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
    Registriert seit
    26.11.2005
    Ort
    bei Uelzen (Niedersachsen)
    Beiträge
    7.942
    Bei der 36 kHz Modulation sollte die LED etwa für 20-30% der Zeit an sein. Bei längernen Anphasen nimmt das Signal nur wenig zu, aber der Stromverbraucht. Das Ein / Aus des 36 kHz Signals kann etwa 50% Tastverhältnis haben, eher die Pausen etwas länger.

    Es gibt auch andere ICs die man zu Signalerzeugung nehmen kann. Eine RC oszillator kann man auch mit OPs/Komperatoren oder Schmidttrigger ICs (z.B. 74HC14, 74HC32 ?) aufbauen. Ein 25% Tastverhältnis kreigt man da ggf. auch hin.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •