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Thema: RN-VN2 Problem: Zu geringe Spannung an den Motorports

  1. #1
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    RN-VN2 Problem: Zu geringe Spannung an den Motorports

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    Hallo miteinander.

    Ich habe ein Problem mit meinem RN-VN2 DualMotor Board V1.13.
    Soweit sollte alles korrekt angeschlossen sein. Ich verwende die Steckleiste JP1.

    Meine Schaltung auf JP1:
    Pin1 - Pin4 = Schalten der Motoreingänge per Phidget InterfaceKit funktioniert. Motoren drehen in beide Richtungen, blockieren bei gleichem IN_1 und IN_2. Also alles i.O.
    Pin5 = Motorstrom - nicht angeschlossen.
    Pin6 = Motor1_Enable - bekommt PWM vom Phidget ServoController. PWM ist korrekt (paralleler Servo rotiert um seinen kompletten Bereich).
    Pin7 = Motor2_Enable - bekommt PWM vom Phidget ServoController. (s.o.)
    Pin8 = Motorstrom - nicht angeschlossen.
    Pin9 = GND
    Pin10 = 5V (aus 4x 1.2V Ni-HM Zellen)

    Beide Motorausgänge sind mit Motorenverbunden (LEGO PowerFunctions XL).
    PowerA ist mit einer 9.6V Spannung versorgt (aus 8x 1.2 Ni-MH Zellen).

    (Hinweis an den Entwickler: Vielleicht nicht zwei identische Steckverbindungen nebeneinander, umgekehrt gepolt platzieren.) 8(



    Mein Problem ist da also folgendes:
    Die Spannung der PowerA liegt bei rund 10V - beschalte ich nun die Motor IN_A und IN_B werden die Drehrichtungen korrekt umgesetzt.
    Beim Verstellen des PWM lässt sich über den Motor Anschlüssen aber maximal rund 5V messen. Das gilt für beide Drehrichtungen und beide Motoranschlüsse.
    Funktion ist also soweit gegeben.

    Eine Interessante Beobachtung:
    Messe ich die Spannung mit meinem Oszilloskop, drehen die Motoren mit voller Geschwindigkeit. Die Motorspannung entspricht dann etwa der Versorgungsspannung von 9.6V.
    Ich habe das weiter getestet und letztlich liegt es an der Masseleitung des Oszilloskops. Halte ich diese Masseleitung auf die Low-Ansteuerung von IN_A/IN_B dreht der entsprechende Motor bei 100%.
    Über dem Motor Minuspol und PowerA-GND messe ich eine Spannung von 5.6V.
    Über dem Motor Pluspol und PowerA-GND messe ich eine Spannung von 10.2V.

    Kann das jemand erklären?
    Ist etwas nicht korrekt geerdet?
    Brauche ich einen Potentialausgleich also gemeinsame Masse für alle Bauteile?

    Die einzige Verbindung zwischen Oszilloskop und meiner Schaltung sollte der Schutzkontakt des Oszilloskops und der des Computers sein, mit dem ich das Phidget ansteuere (damit Phidget-GND, USB-GND).

    Noch als Hinweis:
    Ich hatte die PowerA Buchse mit der PowerB Buchse verwechselt und damit die Versorgungsspannung kurzzeitig verpolt. Evtl. hat ein Bauteil dadurch Schaden genommen.
    Ich bastel derzeit an AKS888.
    Mein Videoausstoß bei YouTube.

  2. #2
    Benutzer Stammmitglied
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    Ich messe zwischen Motormasse und GND des RN-VN2 Boards 5V.
    GND meiner 5V Spannungsquelle und der 9.6V Spannungsquelle ist identisch.
    Lege ich GND auf Motormasse, dreht dieser bei voller Geschwindigkeit. Das PWM wird bei der Verbindung ignoriert, der Motor dreht dann nur auf Maximaldrehzahl.
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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist Avatar von sast
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    Deine Motoren sind auf eine H Brücke geschaltet. Das bedeutet, das die Entscheidung welche Leitung des Motors in Richtung GND geschaltet wird und welche in +UB abhängig von der Drehrichtung getroffen wird. Es wäre also völlig verkehrt eine Leitung auf Masse zu ziehen. Dann würde der FET welcher die +UB dort schalten möchte einen glatten Kurzschluss produzieren.
    Deine Oszi Masse hat da nix dran zu suchen. Zumindest nicht wenn sie das Potential deiner Schaltungsmasse aufweist.

    Sieh dir mal auf http://www.datasheetcatalog.net/de/d...VNH2SP30.shtml das Datenblatt auf Seite 2 an, da ist eine Übersicht der inneren Schaltung eines Motortreibers (das was wie ein Mühlespiel aussieht). Vielleicht hilft dir das ja für dein Verständnis.

    sast

    雅思特史特芬
    开发及研究

  4. #4
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    Zitat Zitat von sast
    Sieh dir mal auf http://www.datasheetcatalog.net/de/d...VNH2SP30.shtml das Datenblatt auf Seite 2 an, da ist eine Übersicht der inneren Schaltung eines Motortreibers (das was wie ein Mühlespiel aussieht).
    Ich hatte mir das Datenblatt die Tage angeschaut, kenne mich aber mit den Logiksymbolen nicht aus.

    Das Anlegen der Masse hatte ich nur kurz versucht, mit dem hochohmigen Widerstand und danach einer Leitung. Das auch nur in eine Drehrichtung. Hab leider kein Oszilloskop Bild vom Signal an Motorseite gemacht.
    Ich lasse das Problem erst mal ruhen und werde die vorhandene Motoransteuerung weiter verwenden. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

    Dir trotzdem danke für Tipp und Link.
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