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Thema: ADC-Referenzspannung

  1. #1
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    ADC-Referenzspannung

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    Hallo Leute!
    Ich möchte mit nem dsPIC30f4011 per ADC eine Analogspannung eines Gyros einlesen. Der Gyro wird mit 3,3 V betrieben, sein Sensorsignal liegt also im Bereich 0...3,3V. Normalerweise würde ich per OP das Signal auf 0...5V verstärken und an den ANx-Eingang des dsPICs legen.
    Wenn ich nun als externe Referenzspannung AVdd die 3,3V anlegen würde, sollte das Verstärken ja überflüssig sein...Oder geht dann Auflösung flöten?

    Viele Grüße,
    Dirk

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo Dirk123!

    Die Bitanzahl ist von Referenzspannung unabhängig. Bei nidrigerer Referenzspannung ist die Auflösung pro Bit höher (Spannung pro Bit niedriger). Über flöten ist mir nichts bekannt.

    MfG

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    Hi PICture!
    Das finde ich erstaunlich, macht es ja eine OP-Verstärkerschaltung überflüssig...dann kann ich mir ja den OP sparen und die Referenzspannung für den µC per Zener erzeugen!

    Viele Grüße,
    Dirk

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hi,

    Typischerweise würde ich eine Vref entfehlen die auch leicht auszuwerten ist 3,3V als Vrev ist nicht so toll allerdings wen man z.b. 4,096V als Vref nimmt welches einfacher auszuwerten ist dann geht dir Auflösung flöten, das muss man dann Abwegen was besser ist, in den meisten fällen ist das aber egal das kommt dann ehr auf die Genauigkeit des auszuwertenden ICs an es bringt nichts genau 3,3v zu benutzen wen der ic nur nen 8 oder 10 bit Ausgang hat
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  5. #5
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    Naja, so schwierig ist das Umrechnen ja nun nicht Und ich caste das eh in Float, da macht eine weitere Float-Multiplikation auch nichts mehr aus. Ausserdem soll der µC ja auch was tun für sein Geld

  6. #6
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    hallo dirk,
    eine einfache zenerdiode ist nicht sonderlich stabil als referenz.
    evt. solltest du über die verwendung eines TL431 als variable präzisionszener nachdenken.
    dann kannst du deine ref einstellen , bis alles passt.
    allerdings darfst du nicht den üblichen 100nF an den REF eingang (alsoden ausgang des TL) anschliessen. da neigt der TL dann nämlich zum schwingen.
    (siehe datenblatt)

    gruss klaus

  7. #7
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    Na ja, aber der µC sollte nur das machen was du ihm befehlst...

    Ich würde lieber, auf deiner Stelle, einen LM385-Z1,2 auf 2,048 V eintellen und mir die ganze softwaremässige Umrechnerei ersparen. Ausserdem hast du dann für dein ADC sehr stabile Referenzspannung.

    MfG

  8. #8
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    @kolisson: Den TL431 kannte ich noch gar nicht. Wenn ich das Datenblatt richtig deute, nimmt man nen Spannungsteiler am Ref-Eingang des TL431 zur Einstellung der Ausgangsspannung. Könnte ich da nicht gleich zum Spannungsteiler greifen, um die Referenzspannung des µC zu erzeugen?

    @PICture: Den LM385 kannte ich auch noch nicht Sieht ganz interessant aus. Muss ich mich mal näher mit beschäftigen.

    Für den Anfang bleibe ich jedoch erstmal bei der 3,3 V Referenzspannung, die ist nämlich auf meinem Board schon vorhanden (ich zweckentfremde eine bereits vorhandene Platine).

    Aber Eure Tipps sind natürlich willkommen, für ein späteres eigenes Design

    Viele Grüße,
    Dirk

  9. #9
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    Könnte ich da nicht gleich zum Spannungsteiler greifen, um die Referenzspannung des µC zu erzeugen?
    da hast du wort referenz falsch verstanden.
    bei nem spannungsteiler schwankt die geteilte spannung ja mit der betriebsspannung und daher nicht wirklich referenz.

    tip: nimm den tl431 mit dem poti zur einstellung.
    aktiviere deinen adc und stelle die regerenz so ein, dass bei der maximalspannung deines sensors 1000 statt 1023 herauskommt.
    dann kannst du in der software auch noch erkennen , ob du übersteuert hast.

    gruss

  10. #10
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    Die Beiden ICs sind s.g. "einstellbare" Zenerdioden. Ich habe dir den LM385-Z1,2 nur wegen 2,048 V empfohlen, weil mit dem TL431 nur über 2,5 V geht.

    Für Entwicklung/Übung würde ich auch vorhandene 3,3 V nehmen, sonst wäre mein Programm zu simple...

    MfG

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