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Thema: Nibobee: Rad-Getriebe

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Nibobee: Rad-Getriebe

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    Hallo zusammen,

    Wie ich gelesen habe, haben recht viele Probleme mit dem Getriebe.
    Mein Gedanke, wenn man auf das Getriebe schaut sieht man das Rote Zahnrad, dort geht ein Metallstift durch.
    Wenn man diesen Metallstift durch einen längeren austauschen würde, ca 4-5 cm und dort ein größeres Rad Montiert, das müßte doch gehen.
    Die Probleme mit dem Getriebe müßten doch dann auch bei vielen Gelößt sein.

    Ich hatte auch Probleme mit dem Getriebe, das wollte nie so richtig.
    Motor lief gut, das Rote Zahnrad auch noch, aber sobald der Kontakt mit dem Weißen da war, war schluß.
    Mit viel "gewurstel" gings dann auch.
    Das komische war, ich hatte das Problem nur an einer Seite.
    Vermutlich etwas nicht ganz sauber zusammen gelötet.


    Wenn ich jetzt die Kästen "Auflöte" besteht doch das Risiko das die Kontakte hopps gehen.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Rabenauge
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    Nein, keine Gute Idee. Das rote Zahnrad ist das mittlere. Wenn du dort schon Räder montierst, hast du eine fünffach längere Übersetzung. In Verbindung mit grösseren Rädern ergibt das ein sehr hohes Tempo-aber vermutlich schaffen es diese Motoren gar nicht, erst anzufahren damit.
    Was du tun kannst ist: die Lagerbohrungen sauber entgraten (gaaanz gaaaanz wenig ausschleifen geht auch), ein klein wenig Spiel schadet dem Getriebe nicht!
    Original ist das Zahnradspiel nämlich zu eng, Konstruktionsfehler.
    Das Zahnradspiel ist korrekt, wenn du zwischen die Zähne einen normalen Papierstreifen (Druckerpapier z.B.) durchdrehen kannst, er zwar kräftig geknickt wird, aber nicht kaputtgeht.
    Ausserdem kannst du, wenn du die Motoren noch nicht allzufest verlötet hast, diese geringfügig verdrücken, ist technisch gesehen zwar auch Pfusch, aber so bekommst du auch zwischen Motorritzel und erstem Zahnrad ein wenig Spiel.
    Dann geht das schon. Bedenke auch, dass neue Bürstenmotoren eine gewisse Einlaufzeit brauchen, das heisst, sie werden schon noch ein bisschen kräftiger.

  3. #3
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    Das Zahnradproblem hatte ich damals nur auf einer Seite.
    Das habe ich aber gelößt indem ich wie du gesagt hast das ganze Aufnahmeloch etwas erweiterte.
    Läuft soweit auch schon ein paar Tage, das war jetzt nur mal so eine Gedanke.
    Das sich die Geschwindigkeit erhöht ist klar, allerdings dachte ich das ich einfach das bei der Programmierung berücksichtige.

    Aber wenn die Power fehlt.... geht da nicht viel.

    Habe übrigengs meiner Biene gerade mal n Stachel verpasst.
    Stachel reindrücken, Bienchen geht "an", Stachel ziehen, Bienchen geht "aus"
    -Die fummellei mit dem Jumper 7 war mir einfach zu blöde, da zieh ich doch lieber n Stachel.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Das Getriebe hatte mich auch eine ganze Weile geärgert. Der wesentliche Ablauf der Verbesserung erfolgte durch Nachbearbeiten, siehe hier, unten im Posting. Die Bohrungen der Lagerung sind sehr knapp gehalten und etwas rauh, siehe Beschreibung. Wenn da auch nur geringes Verkanten auftritt durch ganz geringe Schiefstellung der Getriebewand, dann klemmt es merklich. Zusätzlich war bei mir noch die scharfe Kante am Achsenende eine mögliche Störung - Abrunden hatte geholfen.

    @c07 - die paar Meter nach Ke könnt ich das auch rüberrufen . . . .
    Ciao sagt der JoeamBerg

  5. #5
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    @oberallgeier

    oder auf die Biene mal schnell n Routenplaner draufgespielt, Zettel unter die Halbkugel mit Beschreibung, wäre doch viel einfacher gewesen...

  6. #6
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    Hallo,

    Zitat Zitat von Rabenauge
    Original ist das Zahnradspiel nämlich zu eng, Konstruktionsfehler.
    Das Zahnradspiel ist korrekt, wenn du zwischen die Zähne einen normalen Papierstreifen (Druckerpapier z.B.) durchdrehen kannst, er zwar kräftig geknickt wird, aber nicht kaputtgeht.
    Woher hast Du diese Definition? Ich dachte immer, dass zwischen den Rädern eben kein Spiel sein sollte, damit die Verluste möglichst gering sind.

    Ich hatte von vornherein keine Probleme mit den Getrieben. Mir war allerdings beim zusammenlöten der Getriebekästen aufgefallen, dass man da ganz genau aufpassen muss, dass die Teile in 90 Grad Winkeln angelötet werden. Ich hatte die Platinen zusammengesteckt und vor dem Löten ausprobiert, ob die Achsen mit den Zahnrädern sauber laufen. Wenn man die Teile einfach bis zu den Anschlägen aufsteckt, dann wird es etwas schief und damit keine 90 Grad Winkel. Ich kann mir vorstellen, dass dadurch die Achsen verkanten und dann nicht mehr sauber laufen.

    Ciao bantyy

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Rabenauge
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    Zahnräder müssen Spiel haben. Alleine, um geringste Fertigungstoleranzen ausgleichen zu können, Temperaturunterschiede etc.
    Das mit dem Papierstreifen ist sicher keine technisch korrekte Geschichte, aber seit vielen Jahren bewährt: ich habe jede Menge technisches Spielzeug mit Getrieben: Gartenbahn, alle möglichen RC-Modelle..es ist einfach eine Universallösung, die bei Getrieben in ungefähr dieser Grösse _immer_ funktioniert. Sogar an meinen RC-Helis stelle ich so das Getriebespiel ein.
    Nur dann laufen sie leicht, zuverlässig und verschleissfrei.

    Und es stimmt: wenn man sie sehr, sehr sorgfältig zusammenbaut (entgraten gehört dazu) dann passt es: aber sie laufen trotzdem mit _etwas_ Spiel besser.
    Aber schon das ist, ohne geeignete Hilfsmittel nur schwierig hinzubekommen, ich musste meine auch dreimal zusammensetzen, eben, weil`s mit den Anschlägen nicht ganz klappt.

    @c07: meine Biene hat den Hauptschalter und den Motorschalter (normale Servostecker passen bestens auf die Jumperleisten) an der Heckplatte.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Zitat Zitat von bantyy
    ... dachte immer, dass zwischen den Rädern eben kein Spiel sein sollte, damit die Verluste möglichst gering sind ...
    Na ja, man verlangt ein minimales Spiel zwischen den "rückseitigen" Zahnflanken, also zwischen denen, die gerade nicht im Eingriff sind, um Verluste durch Reibung - die in diesem Fall ja wirklich unnötig ist - zu verhindern. Allenfalls bei extremen Anforderungen an Umkehrgenauigkeit wird darauf verzichtet - die Getriebe werden dann "vorgespannt". Dazu sind u.U. andere Getriebebauarten also solche geradeverzahnten Stufen nötig.

    Zitat Zitat von bantyy
    ... beim zusammenlöten der Getriebekästen ... ganz genau aufpassen muss, dass die Teile in 90 Grad Winkeln angelötet werden ...
    Genau das hatte ich als einen der wesentlichen Punkte festgestellt (siehe mein Link oben).
    Ciao sagt der JoeamBerg

  9. #9
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    Hallo,

    Zitat Zitat von Rabenauge
    Das mit dem Papierstreifen ist sicher keine technisch korrekte Geschichte, aber seit vielen Jahren bewährt: ich habe jede Menge technisches Spielzeug mit Getrieben:
    OK, ich sehe ein, dass an dieser Stelle Theoretiker und Praktiker aufeinander gestoßen sind. Ich bin leider der ahnungslose Theoretiker... Da ich bisher keine Probleme mit dem Antrieb hatte, war ich nicht von einem Konstruktionsfehler ausgegangen, sondern von Fehlern beim Zusammenbau.

    Zitat Zitat von oberallgeier
    Zitat Zitat von bantyy
    ... beim zusammenlöten der Getriebekästen ... ganz genau aufpassen muss, dass die Teile in 90 Grad Winkeln angelötet werden ...
    Genau das hatte ich als einen der wesentlichen Punkte festgestellt (siehe mein Link oben).
    Echt? Ich habe da "nur" draus gelesen, dass Du empfiehlst, die Löcher auszuschmiergeln. Allerdings hatte ich jetzt auch nur den direkt verlinkten Beitrag gelesen - nicht weiter runter. Sorry.

    Ciao bantyy

  10. #10
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    Also Löcher aufschmirgeln - ich glaub bei mir war's andersrum, die Achsen lassen sich in den Löchern entgraten und runterschmirgeln.

    Ansonsten Getriebe bei laufenden Motoren auf minmalen Strom ausgerichten.
    Bei mir waren es dann ca. 90mA bei 4 Volt.

    Ja toll, und jetzt habe ich den Thread doch noch gefunden
    http://www.roboternetz.de/phpBB2/vie...r=asc&start=66

    Edit: Silikonfett (für Uhren?!) habe ich auch noch in die Löcher geschmiert.

    Mittlerweile laufen die Getriebe bei mir nicht mehr rund. Aus manchen Stellungen fährt die eine oder andere Seite nicht mehr an. Man sollte die Biene wohl auch nur auf vorher feucht gewischten (staubfreien) Böden laufen lassen.

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