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Thema: Todesursache von µC [gelöst]

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Todesursache von µC [gelöst]

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    Hi Leute,
    Ich versuche gerade den Fehler in meiner Platine zu finden (mein ATmega128 hats scheinbar nicht überlebt).
    Die Platine funktionierte bis heute Nachmittag einwandfrei, aber von einem aufs andere Mal wollte der µC nicht mehr

    Jetzt frage ich mich natürlich warum.
    Kann es sein, dass es an einem Fehlerhaften 7805 liegt??
    Ich messe am Eingang 6v und am Ausgang 6.7v (Netzteilspannung). Daher meine Frage: Messe ich falsch oder ist er kaputt??
    Die am µC liegende Spannung ist ebenfalls 6.7v.

    LG

    EDIT: was passiert eigentlich wenn der 7805 verkehrt herum eingebaut wird??

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Dann haben wir schon das Problem gefunden: Der 7805 braucht eine höhere Eingangsspannung um sauber Regeln zu können. Die 6,7V sind dafür leider zu wenig. Leg am Eingang mal eine Spannung ab 9V an und miss dann den Ausgang. Da sollten dann 5V anliegen.
    Falls du keine höhere Eingangsspannung zur verfügung hast brauchst du einen Low Drop Spannungsregler. Die Teile brauchen keine so hohe Spannungsdifferenz wie die normalen Linear Regler.

    Achja: Wenn du einen 7805 falschrum anschließt sollte eigentlich nichts passieren. Solche Bauteile haben meist eine interne Schutzdiode gegen Verpolen

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    mach das bloss nicht, was "oZe" da vorschlägt, bevor du weisst, was da los ist. fehler gehen selten weg indem man die spannung erhöht.


    er hat zwar schon recht, dass der 7805 eine um 2volt höhere eingangsspannung haben muss allerdings wäre bei einer
    zu kleinen eingangsspannung eher mit einer aussgangsspannung kleiner 5 volt zu rechnen.

    zudem schreibst du ja was von 6volt am einngang und 6,7volt am ausgang.
    diese energiegewinnungs-ICs gibt es nicht!

    es ist eher anzunehmen dass du da etwas falsch misst.

    also 1ste frage: womit wird die schaltung versorgt ?
    netzteil oder was ?


    gruss klaus

    p.s.
    und auch diese aussage:
    Achja: Wenn du einen 7805 falschrum anschließt sollte eigentlich nichts passieren. Solche Bauteile haben meist eine interne Schutzdiode gegen Verpolen
    ist unfug. es gibt schon mehrere möglichkeiten so einen regler hinzurichten.

    siehe:
    cva.stanford.edu/classes/cs99s/datasheets/LM340.pdf
    unter: application hints

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Jaecko
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    Die bei mir bisher falsch gepolten 780x haben sich immer im Zimmer verteilt. *KNACK* und Teile vom Gehäuse sprangen ab.
    #ifndef MfG
    #define MfG

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Re: Todesursache von µC

    Zitat Zitat von XBert
    ... Fehlerhaften 7805 ... Ich messe am Eingang 6v und am Ausgang 6.7v ... Messe ich falsch oder ist er kaputt ...
    Scheint so, als ob Du falsch misst und der 7805 defekt ist. Dass der 7805 die Spannung verstärkt ist mir nicht bekannt.

    >>Achtung: Wenn Du (nur) 5 V möchtest, dann darfst Du den Anschluss 3, das ist der mittlere Pin, nicht mit einer Diode oder einem Widerstand gegen GND schalten, sonst wird die Ausgangsspannung über 5 V steigen, aber NUR wenn die Eingangsspannung entsprechend höher liegt.<<

    Übrigens kann der 7805 auch niedrigere Versorgungsspannungen als 7 V ab. Dabei ist er natürlich ausserhalb der Spezifikation, dann ist der Ausgang deutlich niedriger: bei 5,00 V und <100 mA bringt (mein)er dann etwa 3,6 V. Im Datenblatt der verschiedenen Hersteller steht meist ein drop out (Spannungs-Abfall) von 2,0 V bei 1A. Daher auch der allgemeine Rat, mindestens 7,0 V einzuspeisen.

    Der Anschluss des 7805 ist hier sehr gut erklärt und bebildert.

    Zitat Zitat von XBert
    ... Die am µC liegende Spannung ist ebenfalls 6.7v ...
    Das hat der Controller wohl nicht überlebt. Laut Spezifikation darf der max. 5,5 V bekommen.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  6. #6
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    Zitat Zitat von kolisson
    ...
    zudem schreibst du ja was von 6volt am einngang und 6,7volt am ausgang.
    diese energiegewinnungs-ICs gibt es nicht!...
    Hi,
    das kann man schon Messen , aber nur wenn der 78xx am Schwingen ist.

    Ich nehme mal an das Du die Kleinen 100nF 's vergessen hast , oder die sind nicht direkt am 78xx dran.

    Und wenn der 78xx am Schwingen ist dann überlebt der Rest das Selten

    Gruss
    Artur

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Da wäre ich nicht so pessimistisch. Wenn nur 6,7 V am Eingang des Reglers sind, werden kaum mehr hinten rauskommen. Bei 6,7 V hat ein AVR noch gut Überlebenschancen - funktionieren wird er aber mit der hohen spannung eher nicht.

    Die 7805 und ähnliche Regler vertragen es gar nicht, wenn die Spannung auf der Ausgangsseite höher als am Eingang ist. Entsprechend ist ein falsch herum eingebauter Regler schnell kaput.

  8. #8
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    Danke schon mal für die vielen Antworten,
    Ich hab jetzt nochmal kontrolliert...und es ist das selbe Ergebnis wie oben (auch die richtigen Pins).
    Die oben genannten Spannungen treten bei einem handelsüblichen Netzteil auf.
    Wenn ich das Netzgerät mit einstellbarer Spannung verwende ändert sich außer der Spannung nichts.
    Ich hab jetzt mal die Controllerplatine aus der Schaltung genommen und eine höhere Spannung angelegt (10V) aber am Ausgang sind es trozdem 10V. Kondensatoren habe ich auch nicht vergessen (2.54mm Abstand zum 7805).
    Auch wenn ich 5V einstelle läuft der AVR nicht mehr -> der hats offensichtlich nicht überlebt.

    Könnte es sein das irgendwo ein Kurzschluss ist und dadurch der 7805 übergangen wird??


    LG

  9. #9
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    Zitat Zitat von XBert
    Könnte es sein das irgendwo ein Kurzschluss ist und dadurch der 7805 übergangen wird??
    Klar ist sowas möglich. Eine niederohmige Verbindung zwischen "IN" und "OUT" des Spannungsreglers machen ein solches Verhalten möglich. Kontrolliere mal die Platine mit einer Lupe, vielleicht ist irgendwo ein Drahtrestchen reingerutscht.

    Grüße
    Thomas

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hab ich natürlich gleich mal gemessen: Die Widerstandsmessung hat selbst bei 2 Megaohm (mehr geht auf meinem Messgerät nicht) einen Überlauf, also denke ich nicht das da eine Brücke ist.
    Und ich merk gerade, dass ich keine Lupe zuhause hab

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