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Thema: Teslaspule Funkenstrecke geht nicht

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Teslaspule Funkenstrecke geht nicht

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    Hallo Gemeinde,

    Wollte mit nem Kumpel eine kleine Teslaspule bauen.

    Kurze daten

    Sekundär: Durchmesser 75mm
    Drahtstärke 0,4mm
    ca. 1300 Windungen
    Wicklungslänge 60 cm
    Primär:
    4 mm Drahtstärke
    15 Windungen im 15 Grad Winkel

    HV Impulsgeber mit Ne555 und KFZ Zündspule

    Kondensator: 12 Leydener Flaschen,batterie im Kasten

    So nun zum Problem, hab die Schaltung mit dem Ne555 laut Franzis Teslabuch aufgebaut, nur statt dem 2n3055 ein KFZ-Zündtransistor eingebaut
    Funktioniert auch soweit, ca 2,5 cm lange Funken (ca 25000 V)

    Schaltung zieht bei laufendem Betrieb ca 8A.

    Schließe ich aber jetzt den Kondie an geht der Zündfunken aus und der Kondie fängt an zu brummen. Kurzschluß im Kondie ausgeschlossen.

    So der aufbau http://electronic-labs.de/teslaspule...n/image002.jpg

    Hab schon Versucht die HV Gleichzurichten 25X 1n4007 jedoch ohne Erfolg.

    Warum habe ich bei angeschlossenem Kondie keinen Funken??

    Kann uns da jemand mal auf die sprünge helfen?

    Bitte keine belehrungen, ich weiß das Hochspannung lebensgefährlich ist.

    Deshalb stehen wir auch bei jedem versuch 5m entfernt bei der 12V-KFZ Batterie und wird dort auch angeklemmt.

  2. #2
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Bitte keine Belehrungen, ich weiß das Hochspannung lebensgefährlich ist.
    Belehrungen sind ja nicht nötig wenn's nicht funktioniert ;)

    Der Kondensator wird solange geladen bis der Funke überspringt. Der Entladestrom induziert dann in der Teslaspule die eigentliche Hochspannung. Mit Belastung durch die Reihenschaltung von Teslaspule und Kondensator brechen die 25KV (?) ein und die Funkenstrecke ist dadurch zu lang. Aber das ist ohne Gewähr, meine Teslaexperimente sind nicht up to date ;)

    Gruß

    mic

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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    das dachte ich auch und hab die funkenstrecke bis auf ein minimum reduziert jedoch kein funken mehr.

    Die HV muß doch gleichgerichtet sein sonst kann sich der Kondie nicht laden richtig ? hab ich gemacht durch die 25 Dioden jedoch brummt der kondie mit der frequenz von der zündspule. Ist das normal oder funktioniert meine gleichrichtung nicht. kanns leider nicht messen.

  4. #4
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Eine Gleichrichtung ist nicht nötig, wichtig ist die Resonanz der Schwingkreise. Aber vermutlich bist du besser ins Thema eingelesen und ich kann mir deshalb den Verweis aufs W_iki ersparen. Meine eigenen Versuche machte ich noch ohne NE555 mit einer selbstunterbrechenden Klingel. Aber das ist schon so ewig lange her, deshalb glaube ich nicht, dass ich dir hier wirklich weiterhelfen kann. Schade eigentlich.

    Gruß

    mic

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  5. #5
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Beim Tesla Transformator hat man zwei gekoppelte Schwingkreise die beide in Resonanz betrieben werden. Sie müssen auf gleiche Frequenz abgestimmt sein und die Kopplung zwischen ihnen soll nur so groß sein dass sie die Resonanz bei gleicher Frequenz nicht stört.
    Das nennt sich dann kritische Kopplung im Gegensatz zu der stärkeren überkritischen Kopplung. Eine schwächere Kopplung ist eben auch bei der Energieübertragung schwächer.
    Ganz exakt muss es auch nicht abgestimmt sein aber man muss es schon berücksichtigen sonst weiß man nicht wo man anfangen soll zu suchen. Bei der Wahl der Frequenz geht man am besten vom Sekundärkreis aus und justiert den Kondensator des Primärkreises. Zusammen mit dem Abgleich der Kopplung erfordert das mehrere Schritte.

    Eine Gleichrichtung ist im allgemeinen nicht vorgesehen. Dioden zur Spannungserhöhung hintereinander geschaltet nennt man auch Selbstmordschaltung, hierbei ist der Mord an den Dioden gemeint. Beim Durchbruch der schwächsten bricht im allgemeinen die Zweitschwächste auch gleich durch und so weiter.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Aus eigener Erfahrung denke ich das deine Leidener Flasche wohl zu groß ist.
    Ich habe recht Früh alles mit Alu-Folienkondensatoren gemacht, da kann mann auch mal wieder was abschneiden um Die Kapazität abzugleichen.

    Die Frequenz desprimärschwingkreises würde ich nicht erhöhen, sonst kann es Ärger geben.
    Mit der Funkenstrecke hast du ja einen breitbandigen Störsender.
    wenn deine Flasche eine zylindriche Mantelfläche hat, kannst duden äußeren Belag entfernen, die Flasche auf einen Sockel kleben und den äußeren Belag auf einen Kartonmantel anbringen.
    Das Ergebniss ist ein (Drehko) Schiebekondensator bei dem du die Kapazität verstellen kannst.
    Aber achtung beim Verstellen, entwerder erst entladen oder einen isolierten Verstellmechanismus mit bauen, sonst liegst du in der Ecke und stehst nicht mehr auf.
    Wenn du die richtige Kapazität hast, dann Markierung auf die Flasche und später die Äußere Platte etwas unter der Markierung enden lassen, da ohne den Karton der Plattenabstand geringer ist.

    Sollte die Leidener Flasche so bleiben sollen, dann am besten die Ladekurve bestimmen und die Resonanzfrequenz des Sekundärschwinkreises bestimmen. Dann halt den Primärschwingkreis anpassen.

  7. #7
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    Danke für die Hilfe, also werde ich als nächstes die dioden erstmal weglassen und den Kondensator umklemmen.

    Hab auch noch einen plattenkondensator gebaut alu glas alu......12X19cm
    10 Schichten aber damit gehts auch nicht. ich werde mal mit einer flasche was ca 1nF hat anfangen und dann erhöhen auf 2...3... mal sehen ob ich so weiter komme.
    Werde dann berichten

  8. #8
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    So, habe nun getestet 6 Flaschen ..... 2 Flaschen ......1 Flasche, bei 1 Flasche hatte ich einen Funken wenn ich den abstand auf ca.0,2 bis 0,5 mm hatte.
    Dann habe ich probiert verschiedene wicklungen des Primärkreises anzuklemmen, jedoch kein großer erfolg (Leuchtstoffröhre in 5cm abstand flackerte)
    Kurz entschlossen Wickelte ich eine neue Sekundärspule 20cm Hoch 4cm Breit 0,4mm Lackdraht und stellte diese in den Primärkreis.

    Nach kurzem Probieren an verschiedenen wicklungen konnte ich 2cm Funken aus dem Toroid ziehen.

    Ok ich habe einen kleinen erfolg (freu) Jedoch müsste ich doch mehr bumms haben .

    Wenn ich die zündspule allein laufen lasse kann ich bis 3cm funken ziehen also ca. 30000 Volt

    und die funkenstrecke auf 0,2 bis 0,5 mm kommt mir sehr kurz vor.
    Wo liegt den mein schwachpunkt ??

  9. #9
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    So ich mal wieder, habs nun endlich geschaft.

    Das Problem lag am dampf (Strom) der Hochspannung, habs nun mit 2 Zündtrafos aus nem Ölbrenner probiert 40mA 20000V und was soll ich sagen nach 5 min Primarspule abgreifen (Resonanzfrequenz)bekamm ich solche Bilder

    http://www.youtube.com/watch?v=2W_yTqIm6Og
    http://www.youtube.com/watch?v=17j_1382d6I

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