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Thema: Gleichstrommotor Ansteurung mit L298

  1. #1
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    Gleichstrommotor Ansteurung mit L298

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    Hallo ,

    Ich habe ein Gleichstrommotor Date : Betriebspannung 5 bis 12 V
    Ich wollte der Motor mit dem Teiber L298 anschließen. Ich habe volgende Schaltplan angepasst. Ist es richtig so....!!
    Und was soll ich mal beachten

    Der Motor soll mit Atmega8 angesteuert werden.
    Kann jemanden mir bitte helfen. Danke in voraus .
    kann ich ein beispielprogramm für Bascom bekommen.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken dc__schaltung.png  

  2. #2
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    Du solltest den Enable-Pin des L298 auf einen Port legen, an dem man ein Hardware-PWM erzeugen kann (z.B. OC1A).

    Wozu brauchst du den Kondensator rechts von Motor?

    Den Sense-Widerstand brauchst du nur, wenn du den Strom messen willst, was hier nicht der Fall ist => wegnehmen und den Sense-pin direkt an GND.

    Es fehlt außerdem noch dei Beschaltung für den AVR.

    Gruß, Yaro

  3. #3
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    Danke Yaro für die schnelle Antwort,

    Ich habe die Enable-Pin auf OC1A gelegt. hier gebe ich PWM als Ansteurung.

    Wozu brauchst du den Kondensator rechts von Motor?

    Ich habe die schaltung des Herstellers gesehen. Damit ich keine Störung bekomme, habe ich den Kondensator gelegt. Ich habe in die neue Schaltung keinen C geplant.

    Den Sense-Widerstand habe ich weggeworfen und Pin 15 auf GND.



    So Sieht die neue Schaltung aus: kann jemand Bitte anschauen

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von Ostermann
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    Da fehlt auf jeden Fall noch ein dicker Elko (>=100µF) an VS, und ein kleinerer an VCC. Welche Dioden willst du an den Ausgängen verwenden? Bitte keine 1N400x, die sind viel zu langsam. Ich würde BYZ27 oder andere schnelle Schaltdioden empfehlen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Thorsten Ostermann
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  5. #5
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Weitere Frage zum gleichen Thema

    Ich hoffe es ist dem Themensteller recht, wenn ich mich auch noch mit einer Frage einklinke.

    Ich bastel nämlich in ein paar Tagen etwas ganz ähnliches (nur mit L293NE und Arduino) und steige erst seit ca. 2 Wochen wieder in die Elektronik ein.

    Warum eine DC-Motor Schaltung eine Freilaufdiode braucht, habe ich mittlerweile hoffentlich begriffen.
    Bei den Schaltungen, die jetzt auch oben zu sehen sind, sind allerdings immer 4 Dioden eingezeichnet. Das ich bei Vor- und Rücklauf nicht mit einer auskomme, ist mir auch klar, aber ich komme einfach nicht drauf, wie diese Schaltung mein Problem mit den Überspannungen löst. Kann mir das bitte jemand mal erklären, oder einen Link für Anfänger senden?

    In Schaltungen mit L293D fehlen die Dioden stets. Weil sie eingebaut sind, richtig?

    Weiterhin heisst es im Kontext der oben genannten Schaltung immer: bitte keine 1N4xxx, viel zu langsam... Liegt das daran, dass die Schaltung über PWM betrieben wird, als quasi andauernd, und nicht nur beim "echten" Ausschalten oder Laufrichtung wechseln, die Induktion in der Spule zusammenbricht?

    Und in Schaltungen mit Servos sehe ich auch nie Freilaufdioden? Ebenfalls bereits eingebaut?

    Fragt zusätzlich Markus

  6. #6
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    Beim µC muß auch AGND und AVCC angeschlossen sein. Wenn richtig sein soll auch mit eigenem Abblockkondensator.

    @joheinz:
    Der L293D hat die Freilaufdioden schon drin. Bei Servos ist der ganze Motortreiber incl. den Freilaufdioden schon eingebaut. Das Signal ist nur noch ein Logiksignal und nicht direkt für den Motor.

    Bei PWM betrieb sind die 1N400x oder 1N540x zu langsam. Diese Dioden brauchen beim Umschalten von leitend auf sperrend größenordnungsmäßig 10 µs. Bei PWM mit genügend hoher Frequenz fließt auch beim Wiedereinschalten der Spannung noch Strom durch die Freilaufdioden. Die Induktivität sorgt dafür das der Strom noch eine Zeit weiterfließen kann. Dabei wird wird schnell von Strom in Flußrichtung durch die Diode auf Spannung in Sperrichtung umgeschaltet. Wenn die Dioden da nicht schnell genug (unter etwa 100 ns) sperren, gibt es heftige Strompulse durch die Diode und einen Transistor.
    Das gibt zumindest Störungen und eventuell auch eine Überlastung der Transistoren oder der Dioden.

    Bei einem einfachen An/aus-Betrieb wird (wenn man es richtig macht) erst dann wieder geschaltet, wenn der Strom durch die Freilaufdioden schon abgeklungen ist. Dann stören auch die langsamen Dioden nicht.

  7. #7
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    @Besserwessi: Vielen Dank für die Antwort, dann habe ich mir ja schon ein paar Sachen richtig zusammengereimt.

    Jetzt würde ich gerne noch das Prinzip der Schaltung mit D1, D2, D3, D4 verstehen. Wenn mir da noch jemand auf die Sprünge helfen kann, was da genau elektrisch passiert, bzw. wie ich vom Motor mit einer Laufrichtung und einer Freidiode zu dieser Schaltung komme, wäre ich sehr dankbar.

    Gruss
    Markus

  8. #8
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    Die Dioden kann man sich wie folgt erklären. Wenn man die eine Seite der H-brücke fest hält, auf GND oder V+, hat man auf der anderen Seite die Möglichkeit mit einem Transistore den Motor ein oder aus zu schalten. Die Freilaufdiode die man dazu braucht ist dan jeweils die bei dem anderen Transistor. Man braicht da für jede Drehrichtign eine seperate Freilaufdiode. Aus symetriegründen braucht man dann auch an der anderen Seite die Dioden.

    Je nachdem wie die H brücke angesteuert wird, werden nicht alle Freilaufdioden auch wirklich belastet, aber man hat die natürlich lieber drin für den Fall das mal ein ungewöhnlicher Zustand auftritt. bei großer Leistung kann es schon mal sein, daß man 2 der 4 Dioden kühlen muß.

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