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Thema: Netzteil mit negativer Spannung

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Netzteil mit negativer Spannung

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    Hallo zusammen,

    ich bin derzeit daran einen Schaltplan für ein Netzteil zu entwerfen. nun ergibt sich allerdings ein Problem.
    Der positive Bereich soll nach diesem Prinzip aufgebaut werden:

    http://www.hobby-bastelecke.de/proje...teil_lm723.htm

    (1,2 - ca. 33V und 2A)

    Allerdings will ich auch einen negativen Spannungsbereich einbauen, wofür ich einen Trafo mit folgenden Daten in Aussicht habe:

    Primär: 230V
    Sekundär: 2 X 25V je 2,4A

    Hat mir jemand eine Idee wie ich den negativen Bereich realisieren kann?
    Dieser soll wie der positive von 1,2 - 35V und 2A gehen.
    Möglichkeiten zur Realisierung wären ebenfalls: L200 / LT1038

    Mfg Pat

  2. #2
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    Im Datenblatt des LM723 ist auch ein Schaltung für negative Spannungen angegeben. Man müßte aber mal sehen welchen Spannungsbereich man da kriegt.

    Ein Trafo mit 2,4 A wird nicht ausreichen für 2 mal 2 A im Dauerbetreib. Das heißt nicht das man unbedingt einen größeren braicht, aber man sollte eine zusätzliche Temeraturbegrenzung vorsehen. Die Spannung wird bei 2 mal 25 V auch schon gefährlich nahe an den Maximalwert von 40 V rankommen, das ließe sich aber in der Schaltung berücksichtigen.

  3. #3
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    Danke schon mal für die Antwort,

    Die Schaltung aus dem Datenblatt habe ich auch schon gesehen, alledings noch nirgends einen Schaltplan oder Ähnliches mir angaben gefunden. Werde ich wohl mal probieren müssen^^.

    Der Trafo hat Außerdem nicht nur 2,4A sondern 2,4A an beiden sekundären Spulen. Also insgesamt 4,8A

    Und welchen Maximalwert meinst du? Den der Schutzkleinspannung?

    Mfg, Pat

  4. #4
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    Zitat Zitat von Besserwessi
    Ein Trafo mit 2,4 A wird nicht ausreichen für 2 mal 2 A im Dauerbetreib. Das heißt nicht das man unbedingt einen größeren braicht, aber man sollte eine zusätzliche Temeraturbegrenzung vorsehen.
    Wenn der Kern in die Sättigung geht, dann ist Feuer am Dach wenn keine entsprechende Sicherung vor der Primärspule geschaltet wird.

    Grüße
    Thomas

  5. #5
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    Ja der Trafo wird auf jden Fall abgesichert. Aber, was mir da so als idee kommt: Da in dem Netzteil sowiso ein ATmega8 sein wird, werde ich mit diesem am besten die Temperatur messen ^^.

    Und für die negative Spannung habe ich wies scheint nun auch ne Lösung. LM337 mit Längstransistor. ^^ Der positive Teil bleibt allerdings mit LM723 (wegen der Verluste)

    Thx für eure Hilfe schon mal vll meld ich mich auch nochmal. Oder vll hat jemand von euch noch was.

  6. #6
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    Ein Grund für ein 40 V Limit ist der Maximalwert der Spannung am LM723.

    Bei der Strombelastbarkeit wird oft vergessen das für die Belastung des Trafos der Effektivwert zählt. Durch einen Gleichrichter und Elko fließt der Strom aber nur Pulsweise und nicht mehr Sinusförmig. Wie kurz die Pulse sind hängt vom Widerstand des Trafos und den Elkos ab. Als Faustregel hat man aber einen Effektivwert der etwa 2 mal so groß ist wie der Mittelwert. Mindestens hat man einen Faktor 1,4 ja schon wegen der Energieerhaltung (1,4 fache Spannung hinter dem Elko). Selbst wenn der Strom den Halbwellen Folgen Würde hätte man auch schon einen Faktor Pi/2 = 1,57.

    Man krigrt also hinter einem einfachen Gelichrichter aus einem 1 A Trafo etwa 0,5 A raus, nicht mehr ! Wenn man mehr will, müßte man schon etwas Leistungsfaktor Korrektur nutzen. Für große Netzteile ist das auch schon vorgeschrieben, denn das mehr an Belastung gilt auch für die Trafos der Energieversorger, bis hin zum Kraftwerk.

  7. #7
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    Das mit der Spannung ist klar:

    Ueff = Us * Wurzel aus 2

    Das mit dem trom werd ich nochmal schauen müssen.

    Nun habe ich aber ein kleines anderes Problem. Und zwar habe ich das gamze nun so umgeplant, dass ein LM317 und ein LM337 die Ppannung Symetrisch regeln. Nun benötige ich "nur" noch eine einstellbare Strombegrenzung. Der Shunt - Widerstand zur Messung des Stromes muss nun allerdings aufgrun der gemeinsamen Masse in den Verlauf vor der VCC - Ausgangsbuchse eingebaut werden.
    Wie lässt sich dies am einfachsten realisieren? Vll mit einem OP?

    Mfg Pat

  8. #8
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    Für die Positive Spannung gibt es den L200, da ist der Shunt an der + Seiten. Die Spannungsfestigkeit könnte aber ein Problem sein.
    Wie die meisten Schaltungen mit dem LM723 hat man auch hier ein Strombegrenzung aber keine wirklich genaue Stromregelung.

    Wenn man beim LM317 eine Strombegenzung hinzufügen will, macht man das am ehesten mit einem Shunt zwischen der Spannungsquelle und dem Regler. Ganz ein fach ist das aber nicht, denn man müßten den Ref Eingang schon knapp unter die GND ziehen, damit der LM317 wirklich runterregelt bei einem echten Kurzschluß. Wegen der dann doch recht hohen Spannung (+40 V am Eingang und etwa -2 V als zielspannung) wird das nicht ganz einfach.

  9. #9
    Benutzer Stammmitglied
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    Hättest du mir da vll ein Beispiel? Das klingt nämlich nicht schlecht ^^.

    Ich überlege derzeit, ob ich vll diese Schaltung verwenden könnte:
    http://www.mikrocontroller.net/attac...begrenzung.png

    Da müsste halt noch ein trimmer zu R4 rein.

    Mfg Pat

  10. #10
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    Du kannst doch meiner Meinung nach den negativen Bereich völlig identisch aufbauen. Dann verbindest Du die beiden wie im Bild.

    mfg. Siro

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