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Thema: 1. E.A.G.L.E.-Versuch, Komentare erwünscht.

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    1. E.A.G.L.E.-Versuch, Komentare erwünscht.

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    Hallo Zusammen,

    ich habe meine ersten Gehversuche mit E.A.G.L.E. begonnen und eine Schaltung entworfen. Sie soll für mein Roboterprojekt meine Akkuversorgung sicherstellen.
    An 5 Steckern möchte ich wahlweise 6 oder 5V zur Verfügung stellen, alle separat abgesichert. An JP1 soll am AD-Wandler die Akkuspannung überwacht werden, An JP2 ist ein Schalter angeschlossen.

    Ich würde mich freuen, wenn die Erfahrenen unter Euch ein paar Anregungen zu der Schaltung geben.

    Danke

    rockin_santa
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken versorgung.png  

  2. #2
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    Man zeichnet keine Leitungen durch Bauteile!
    Ansonsten gut gemacht!

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Man zeichnet keine Leitungen durch Bauteile!
    Gut zu wissen, dann gewöhne ich mir das garnicht erst an. Danke

    Ich habe jetzt gerade gesehen, daß der LM2940 max. 1A erlaubt, das wird nicht reichen.
    Kennt jemand einen alternativen low dropout regulator, der mehr Strom aushält?

    rockin_santa

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Hallo!

    Ich benutze zwar kein Eagle, aber nachdem es nur um den Schaltplan geht erlaube ich mir, auch etwas Senf dazuzugeben.

    Rein von der grafischen Darstellung her sind eigentlich nur die "durchzeichneten" Sicherungen ein Manko.

    Bezüglich der Schaltung, naja, irgendwie ist das Ganze noch etwas undurchdacht. Bedenke, dass der 6V-Akku eventuell viel weniger Spannung bereitstellt, wenn er bereits weit entladen ist. Außerdem verstehe ich die ganze Herumwerferei mit Schmelzsicherungen nicht. Somit können sich einzelne Module wunderbar nach der Reihe "abschalten" und dein ganzer Roboter dreht durch. Wieso benötigst du überhaupt soviele "Kanäle"? Reicht nicht eine +5V und eine +6V-Schiene aus? Überwacht durch eine elektronische Sicherung wäre eine viel elegantere Lösung.

    Grüße
    Thomass

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Jaecko
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    Was mir noch auffällt: Soll C1 nicht auch ein Elko sein?

    Und um IC1 würde noch ne Diode (1N4148 oder auch ne 4004) in Sperrichtung von VI nach VO nicht schaden (Falls aus irgend nem Grund mal die Spannung an VO grösser sein sollte als VI; Die 78xx-Regler reagieren da recht giftig drauf, wie der 2940 sich da verhält, weiss ich nicht)
    #ifndef MfG
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  6. #6
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    @TomEdl

    Bedenke, dass der 6V-Akku eventuell viel weniger Spannung bereitstellt, wenn er bereits weit entladen ist.
    Was heißt viel weniger? Aus dem Datenblatt entnehme ich, daß selbst bei dauernder Last von 3A die Spannung lange bei 6,1 V bleibt. Ich denke, daß bei meinem Roboter nur die Lastspitzen so hoch sein werden und erwarte da keine Spannungseinbrüche. Es handelt sich um einen Blei-Gel-Akku mit 6V 12Ah. Liege ich mit der Annahme richtig oder habe ich da irgendwas übersehen?

    Außerdem verstehe ich die ganze Herumwerferei mit Schmelzsicherungen nicht. Somit können sich einzelne Module wunderbar nach der Reihe "abschalten" und dein ganzer Roboter dreht durch. Wieso benötigst du überhaupt soviele "Kanäle"? Reicht nicht eine +5V und eine +6V-Schiene aus?
    Ich dachte mir, wenn ich meine einzelnen Module (Motoransteuerung, Sensorik, µC-Platine, usw...) auch einzeln absichere, fällt bei einem Kurzschluss nicht der ganze Bot aus. Aber Du hast schon recht, was soll ein Bot noch machen, wenn die Motoren oder Sensoren wegfallen? Eine 5V und eine 6V-Schiene reicht völlig aus.
    Wenn ich das richtig sehe, sollte die +5V-Schiene dann einmalig mit 1A max. abgesichert werden, um den LM2940 zu schützen. Die +6V-Anschlüße sind ja schon über die Sicherung an der Diode abgesichert.


    @Jaecko

    Stimmt, C1 sollte auch ein Elko sein.

    Ich wüßte zwar im Moment nicht, warum die Spannung an V_o höher als an V_i sein soll, aber das heißt ja nichts. Ist auch kein Aufwand, die Diode da noch reinzubasteln, werde ich zur Sicherheit machen.



    Ich danke Euch für die Tipps, die haben mir geholfen

    Gruß,

    rockin_santa

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Jaecko
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    Sowas passiert dann, wenn die Spannungsversorgung vor dem Regler kurzgeschlossen wird oder die Spannung sehr schnell absinkt (defektes Kabel, Netzteil abgeschaltet, dicker Verbraucher an gleicher Quelle eingeschaltet etc.). Dann sinkt die Spannung davor (C davor wird runter "gerissen"), während der C nach dem Regler noch puffert und die Spannung halten kann.
    #ifndef MfG
    #define MfG

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Klar, das leuchtet mir ein.

  9. #9
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    Zitat Zitat von rockin_santa
    @TomEdl

    Bedenke, dass der 6V-Akku eventuell viel weniger Spannung bereitstellt, wenn er bereits weit entladen ist.
    Was heißt viel weniger? Aus dem Datenblatt entnehme ich, daß selbst bei dauernder Last von 3A die Spannung lange bei 6,1 V bleibt. Ich denke, daß bei meinem Roboter nur die Lastspitzen so hoch sein werden und erwarte da keine Spannungseinbrüche. Es handelt sich um einen Blei-Gel-Akku mit 6V 12Ah. Liege ich mit der Annahme richtig oder habe ich da irgendwas übersehen?
    Die Entladeschlussspannung deines Akkus liegt bei 1,75V/Zelle, das wären dann 5,25V Klemmenspannung am Akku.

    Zitat Zitat von rockin_santa
    Außerdem verstehe ich die ganze Herumwerferei mit Schmelzsicherungen nicht. Somit können sich einzelne Module wunderbar nach der Reihe "abschalten" und dein ganzer Roboter dreht durch. Wieso benötigst du überhaupt soviele "Kanäle"? Reicht nicht eine +5V und eine +6V-Schiene aus?
    Ich dachte mir, wenn ich meine einzelnen Module (Motoransteuerung, Sensorik, µC-Platine, usw...) auch einzeln absichere, fällt bei einem Kurzschluss nicht der ganze Bot aus. Aber Du hast schon recht, was soll ein Bot noch machen, wenn die Motoren oder Sensoren wegfallen? Eine 5V und eine 6V-Schiene reicht völlig aus.
    Wenn ich das richtig sehe, sollte die +5V-Schiene dann einmalig mit 1A max. abgesichert werden, um den LM2940 zu schützen. Die +6V-Anschlüße sind ja schon über die Sicherung an der Diode abgesichert.
    Warum willst du deinen Spannungsregler mit einer Sicherung schützen? Das kann der doch selbst genausogut. Solltest du mehr wie 1A ziehen wird er sich abschalten.

    Wichtig ist nur die Absicherung des Akkus, denn bei einem Kurzschluss am Akku fliegt dir der ganze Bot um die Ohren, wenn du Pech hast.

    Grüße
    Thomas

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Die Entladeschlussspannung deines Akkus liegt bei 1,75V/Zelle, das wären dann 5,25V Klemmenspannung am Akku.
    Stimmt natürlich, allerdings habe ich nicht vor, den Akku soweit "leerlutschen" zu lassen.
    Außerdem sind die 6V auch nur für Getriebemotoren und die haben ja nur Leistungsverlust bei Spannungsabfall, leiden da selbst aber nicht drunter.

    Warum willst du deinen Spannungsregler mit einer Sicherung schützen? Das kann der doch selbst genausogut. Solltest du mehr wie 1A ziehen wird er sich abschalten.
    Das der Spannungsregler bei zu hoher Temperatur abschaltet, war mir bekannt, aber nicht, daß er bei Überlast dicht macht. Wobei, wenn ich darüber nachdenke, durch zu viel Strom wird er ja auch warm.

    Wichtig ist nur die Absicherung des Akkus, denn bei einem Kurzschluss am Akku fliegt dir der ganze Bot um die Ohren, wenn du Pech hast.
    Die Sicherung bleibt, da war ich mir auch sicher

    Ja, schönen Dank, da habe ich ja unnötigen Ballast abwerfen können und dabei etwasi gelernt.

    Gruß

    rockin_santa

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