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Thema: Mikrocontroller + Festplatte + LAN

  1. #1
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    Mikrocontroller + Festplatte + LAN

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    Hallo Leute!

    Ich hoffe ihr genießt alle die Vorweihnachtszeit!

    Über Nacht kam mir die Idee in den Kopf, ob es nicht vielleicht möglich ist eine 2,5" SATA-Festplatte (oder auch IDE ) mit einem Mikrocontroller und einer LAN-Schnittstelle in Verbindung zu bringen.

    Der Grundgedanke ist der, dass ich das ganze, wenn es denn überhaupt möglich ist, im Verbund laufen lassen zu können und als kleiner Fileserver dient. Es sollte ebenso möglich sein Download-Aufträge über ein kleines Webinterface hinzuzufügen.
    Dafür sprechen, würden sicherlich die geringen Stromkosten.

    Wäre sowas überhaupt möglich?
    Was meint ihr?

    Gruß JellbieO

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Es gibt dafür diverse Lösungen, oft wird dann eine SD Karte zum speichern der Daten verwendet.

  3. #3
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    Kommt drauf an was du unter Mikrocontroller verstehst. Ein AVR oder PIC ist ein uC, ARM9, ARM11 und co sind aber auch uC. Mit einem AVR ist die Performance wahrscheinlich sehr bescheiden, mit einem schnellen 32-bit uC vermutlich kein großes Problem.

  4. #4
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    Hey das ging ja fix mit den Antworten

    Gut okay etwas vergleichbares wäre ja ansich ein MP3-Player oder ein Mini-Webserver, welcher wie KingTobi schon sagte, mit einer SD-Speicherkarte betrieben wird.

    Das mit der 32-Bit uC leuchtet mir ein und klingt durchaus logisch, allerdings stelle ich mir die Frage wie genau die Anbindung an einer SATA-Festplatte aussehen könnte. Diese rotiert zu bekommen stellt mit 12V sicherlich kein Problem dar, allerdings habe ich bei der Kommunikation zwischen der uC und der Festplatte keine Ahnung, gibt es dafür fertige Platinen?

    aber wie würde der Mikrocontroller das ganze aufbereiten, die Partitionen der Festplatte erkennen als auch natürlich verwendenden. Gibt es für sowas bereits dertige Lib`s wenn man derartiges in C programmieren möchte?

    Die zu downloadene Datei soll ja lediglich 1:1 mit einem Namen versehen und gespeichert werden. Das Datei-System also ob nun NTFS oder FAT32 spielt keine große Rolle.

    Ebenso stelle ich mir die Frage wie es möglich ist, dass der Controller auch die Downloads streamen kann wenn bspw. ein Login von nöten ist, weil der direkte Pfad zur Datei im Internet in Abhängigkeit zur Login-Session steht. Man nehme bspw. einen Premium-Account auf irgendeinem Fileserver im World Wide Web.

    Gruß

    JellbieO

  5. #5
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    Google mal nach dem Oscar MP3 Projekt. Dort steuern sie auch mit einem 32-bit µC über das IDE-Protokoll eine Festplatte/CD-ROM an. Vielleicht kannst du dir da etwas abgucken.
    Kultuverein Metal Resurrection, für mehr Bands und Konzerte in Österreich (:

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    @JellbieO
    Erstmal nen Gruß aus dem sonnigen Delmenhorst
    Mal ne andere Frage, soll es unbedingt ein eigenbau Projekt sein?
    Falls nein gibt es ja auch z.B. das "D-Link DNS 323 2-Bay Network Storage Enclosure NAS-Server - Serial ATA-150" denke sowas wäre besser geeignet.

  7. #7
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    Hallo Nachbar!

    Also zunächst ist das ganze erstmal ne Idee gewesen und je nachdem wie groß der Aufwand ist, würde ich das ganze dann auch gerne umsetzen. Ich selbst bin immer auf der Suche nach Projekten die ja auch irgendwo sinnvoll sind und nicht nur für nen kurzen Moment Freude bereiten, halt längerfristig.

    Allerdings habe ich in den letzten Tagen nochmals genauer recherchiert und hab feststellen müssen, dass es doch ganz schön kompliziert ist und sich leider zu diesem Thema anscheinend nicht so viele Informationen im INternet finden lassen.

    Mit einem NAS würde ich ja auch nicht weit kommen weil dort ja bereits eine Web-Oberfläche vorhanden ist, welche es mir aber ja leider nicht ermöglicht Downloadaufträge oder dergleichen zu managen und sowieso dachte ich primär an Eigenbau, wo bliebe denn ansonsten der Spaß?

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Also ein Webserver lässt sich auch mit nem "kleinen" AVR recht gut umsetzen, hab selber so einen. Guck dir das mal an: http://www.ulrichradig.de/home/index.php/avr

    Zum Thema Festplatte ansteuern gibts auch ne Menge z.B. http://www.mikrocontroller.net/topic/29880
    http://www.uni-koblenz.de/~physik/in...ik/ECC/ide.pdf
    Ich würde aber trotzdem nen SD-Karte nehmen, ist leichter anzusteuern und gibts auch schon mit 16GB

    Mit einem NAS würde ich ja auch nicht weit kommen weil dort ja bereits eine Web-Oberfläche vorhanden ist, welche es mir aber ja leider nicht ermöglicht Downloadaufträge oder dergleichen zu managen
    Kannst da sicher ne eigene Oberfläche draufpacken.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo

    Warum nicht einfach ein Board mit Netbook-Atom und sparsamem Chipsatz? Um selbst einen Fileserver in vernüftiger Geschwindigkeit zu bauen, reicht ein Atmega bestimmt nicht und mit ARM und co. würds wahrscheinlich nicht viel günstiger, als ein Atom-Board, mit dem man aber viel mehr machen kann.

    Gruß Justin

  10. #10
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    Hallo zusammen,
    ich weiß, das Thema ist schon ein bisschen veraltet, aber bin da letztens über mein von mir ausschließlich als externes USB Gehäuse genutztes NAS2000
    (Raidsonic) gestolpert. Hat eingebaute SATA Platte, Ethernet usw.

    Nach ein bisschen Recherche habe ich festgestellt, dass auf der Kiste Linux läuft, Webfrontend bietet und die Firmware als Src bereitsteht (http://nas-2000.org).
    Per JTAG kriegt man den Chip programmiert und eine Serielle gibt es auch.

    Sollte also gerade für solche Aufgaben super geeignet sein. Das Ganze ist verpackt in einem schicken Gehäuse und hat einen zuschaltbaren Lüfter.

    LG
    Michael

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