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Thema: Frage zu Datenblatt

  1. #1
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    Frage zu Datenblatt

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    Hab eine Frage zu dem Datenblatt von folgendem Transistor:

    http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ART...80;PROVID=2402

    stimmen folgende Aussagen:


    vces, maximale Spannung zwischen Kollektor und Emitter

    vebo, maximale Spannung zwischen Basis und Emitter

    ic, maximaler Strom zwischen Kollektor und Emitter

    icm, kurzzeitiger Strom sonst wie ic

    ib, Strom zwischen Basis und Emitter

    jetzt folgende Fragen:

    was ist -vceo?

    wie groß ist der Widerstand von Basis zu Emitter?

    was ist Ptot?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    vbeo ist die max. Sperrspannung, -Emitter +Basis bei offenem Kollektor
    vceo ist die Sperrspannung -Emitter +Collector bei offener Basis
    Die Basis-Emitterstrecke ist eine Diode und verhält sich auch so.
    Ptot ist die gesamte Verlustleistung
    Grüsse Hubert
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  3. #3
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    danke für deine Antworten, bei mir im Datenblatt steht

    vebo und nicht vbeo, denke das meintest du

    verstehe jetzt auch wie die Benannt werden

    noch eine Frage, diese Werte (vebo, vceo) können mir dann eigentlich egal sein, wenn ich den Transistor nur "richtig rum" betreibe und ihn mit einer Freilaufiode bei induktiver Last betreibe


    irgendwie hab ich Ptot noch nicht ganz verstanden, oder nen falschen Transistor gewählt:

    Ptot ist bei ihm 625 mW

    heißt das, wenn ich ihn mit 5V beschalte, dann darf maximal 0.125A fließen, dass kann ja iwie nicht sein


    edit:
    hab mich gerade noch weiter informiert

    stimmt es das Ptot die Leitung ist, die maximal am Transistor als Widerstand "verbrannt werden darf"

    Bsp: durch den Transitor fließen 1A und es fällt 1V ab
    er hat also den Widerstand 1Ohm
    also eine Leistung von 1W, der Transistor ist kaputt

    doch wie berechne ich den Widerstand des Transitors?

    spielt es überhaupt eine Rolle, wenn ich ohmsche Lasten mit PWM schalte?

    da sollte der Transitor doch eigentlich nur von sehr viel Ohm, fast keine Strom fließt, zu fast kein Widerstand, fast keine Spannung fällt am Transistor ab

  4. #4
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    Bei vebo habe ich mich verschrieben.
    Für Ptot kommt es nicht darauf an mit welcher Spannung du den Transistor beschaltest sondern wieviel Spannung an dem Transistor anliegt, also Vce.
    Für Schaltzwecke ist Vcesat ausschlaggebend. Das ist die Spannung die am durchgeschaltenen Transistor abfällt.
    Ptot überschreitet man sehr leicht im linearen Bereich, wenn der Transistor nicht ganz durchgeschalten hat.
    500mA bei Vce von 0,7V ist gut,
    300mA bei Vce von 3V ergibt Rauchzeichen.
    Mit induktiver oder ohmscher Last hat das nichts zu tun.
    Grüsse Hubert
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  5. #5
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    gut, glaub ich steig so allmählich durch


    wo im Datenblatt steht der Widerstand, der vorhanden ist wenn er voll durchgeschaltet ist, bzw. Widerstand in Abhängigkeit von der Spannung an der Basis

    oder anders gefragt, muss ich was beachten, wenn ich den geposteten Transistor wie folgt schalte:



    +6V ------ Transistor ------ 12 Ohm Widerstand ----- GND

    der 12 Ohm Widerstand, ist mein Verbraucher von dem ich garantieren kann, dass er immer mindesten 12 Ohm hat

    und die Basis mit 5V und PWM beschalte, und als Vorwiderstand 100Ohm nehmne

  6. #6
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    Den Widerstand wirst du nicht finden, nur Vcesat.
    Ic / hfe *2 ist der nötige Basisstrom
    (6V - Vbe)/Ib ergibt den Basiswiderstand
    Grüsse Hubert
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  7. #7
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    wo im Datenblatt steht der Widerstand, der vorhanden ist wenn er voll durchgeschaltet ist, bzw. Widerstand in Abhängigkeit von der Spannung an der Basis
    Steht im Datenblatt unter Collector-Emitter Saturation Voltage (Vce(sat)) : Max 0,7V


    und als Vorwiderstand 100Ohm nehmne
    100Ohm ist zu wenig. Ein bipolarer Transistor ist ein Stromverstärker. Das heißt der Collectorstrom ist abhängig vom Basisstrom und der Stromverstärkung (hier 160 - 400).
    Außerdem hatte ich mal im Hinterkopf, daß beim 327 der Basisstrom maximal 50mA haben darf, was bei 10Ohm bei 5V schon hart an der Grenze des erlaubten liegt.

    Ausgehend vom ungünstigsten Wert der Stromverstärkung (160) brauchst Du bei deiner Last von 12Ohm an 6V einen Basisstrom von 2,8mA (gerundet 3mA).


    Bei 5V Ansteuerung ergibt sich folgendes:

    Ub - Vbe(on) : 5V - 1,2V = 3,8V
    Rv = (Ub-Vbe(on)) * Ib = (5V - 1,2V) * 0,003A = 1266,7Ohm

    Also reicht zum vollen durchsteuern ein Basisvorwiderstand von 1KOhm


    Ptot rechnet sich wie folgt aus :

    Ic * Vce(sat) : 0,442A * 0,7V = 0,3094W

    Im Grunde genommen sollte der BC327 ausreichen. Ptot liegt mit weniger als der Hälfte der Datenblattangebe im grünen Bereich, aber der Kollektrostrom ist mit 442mA schon hart an der Grenze dessen was ich einem Transisto mit 500mA Grenzwert zumuten würde.

    Im gegebenen Falle würde ich eher den BC337 verwenden, denn der hat einen maximalen Kollektorstrom von 800mA bei ebenfalls 625mW Ptot auch wenn die Verstärkung etwas "schlechter" ist. Du müsstest nur den Basisvorwiderstand neu berechnen.

    Florian
    Atomstrom nein danke, mein Strom kommt aus der Steckdose.

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