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Thema: Funktionsprinzip eines bestimmten Wechselblinkers

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Funktionsprinzip eines bestimmten Wechselblinkers

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    Hi Leute..

    Es ist mir echt peinlich, aber ich habe eine Fragse zu einer Schaltung von einer anderen Seite

    Es handelt sich um diese Schaltung : http://www.elektronik-kompendium.de/...selblinker.htm


    Ich habe die Schaltung schon so ganz grob verstanden, das es irgendwie mit Auflandung der Elkos zu tun hat und die dann die Transistoren schalten usw..

    Aber mit Kondensatoren kenne ich mich nicht so aus.. Kann mir jemand ne gute Seite nennen, wo ich das nachlesen kann mit den Elkos, was ich für die Schaltung wissen muss???

    Oder einfach mal (kurz) erklären, wie die Schaltung funktiert..


    Wäre euch sehr dankbar um euren Rat

    Mfg Yannik
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von BurningWave
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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Heeey, Genial =D> =D> =D>

    Danke


    EDIT :

    Also ich habe das ja schon die ganze zeit drüber gegrübelt, aber ich habs immer noch nicht genau verstanden... =/

    Mein erstes Problem liegt gleich im ersten Schritt :

    1. Der + Pol des Elkos liegt mit einem 470Ohm Wiederstand am + Pol der Spannungsquelle.
    Der - Pol des Elkos liegt mit einem 3,9kOhm-53,9kOhm Wiederstand am + Pol der Spannungsquelle...

    Wie kann der sich da bitte aufladen?? Muss der nicht mit Masse verbunden sein?? Oder läd er sich grade deswegen so langsam auf das er nicht im bruchteil einer Sekunde aufgeladen ist???

    2. Wenn der Elko "voll ist", wie gibt er dann die Spannung an den Transistor ab um ihn zu schalten?? Das versteh ich irgendwie noch garnicht..

    Es wäre echt super, wenn ihr mir das mal erklären könntet.. Ich bin Elektronisch schoin recht begabt für mein Alter, aber so mit den Kondensatoren, das hab ich noch nicht so ganz gecheckt =/

    Mfg Yannik
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  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    So schwer ist das gar nicht, Problem ist die Startbedingung.
    Die Schaltung ist nie ganz symetrisch. Ein Transistor beginnt früher zu leiten, das ist der Start.
    T2 leitet, bekommt den Basistrom von C1, gleichzeitig wird C2 über T2 entladen und D2 leuchtet. Wenn C1 leer ist sperrt T2.
    Nun liegt die eine Seite von C2 über R4, D2 auf +, die andere Seite liefert nun den Basisstrom für T1, dieser schaltet durch und D1 leuchtet, C1 wird wieder umgeladen und bekommt die Energie um nach dem Sperren von T1 dann T2 wieder durchzuschalten.
    Zeichne dir mal den Stromfluss durch die Transistoren ein, du wirst dann sehen wie die C umgeladen werden und damit den nötigen Basisstrom liefern können.
    Grüsse Hubert
    ____________

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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zunächst mal musst Du wissen, dass vor dem Einschalten beide Kondensatoren entladen sind. Im enladenen Zustand kannst Du einen Kondensator kurzzeitig als Niederohmig (d.h. Drahtbrücke) betrachten.
    Wenn Du nun die Schaltung einschaltest, sind im ersten Moment beide Transistoren gesperrt. Die Basisanschlüsse beider Transistoren liegen über 47kOhm an +, es kann also ein Basistrom fließen. Nun liegt es erst mal am Zufall, welcher Transistor zuerst durchschaltet.

    Nehmen wir mal an, T1 schaltet zuerst durch.Die Basis von T2 liegt nun über den Kondensator C1 (wir erinnern uns: erst mal als Drahtbrücke betrachten) und die durchgeschaltete Kollektor-Emitter-Strecke von T1 an Masse. T2 sperrt also. C1 liegt nun mit einer Seite aus Masse (über T1) und mit der anderen Seite an + (über den 47kOhm Widerstand). Somit kann sich C1 aufladen und die Spannung an der Basis von T2 steigt langsam an. Wenn nun die Spannung an C1 die Durchbruchspannung (ca. 0,7V) von T2 erreicht, schaltet T2 durch. Nun liegt plötzlich die Basis von T1 an Masse (C2 ist nicht geladen) und sperrt sofort. Jetzt geht das ganze Spiel von vorne los.

    Um Deine Fragen noch mal direkt zu beantworten:
    1) Der Elko kann sich aufladen, da einer der Transistoren durchschaltet und der Kondensator somit einseitig auf Masse liegt. Wenn T1 durchschaltet, lädt sich C2 auf, wenn T2 durchschaltet, lädt sich C1 auf.

    2) Wenn die Spannung an der Basis eines Transistors einen bestimmten Wert überschreitet (üblicherweise 0,7V) wird die Basis in Richtung Emitter leitend. Über diese Strecke kann sich der Kondensator entladen. Der Kondensator wird somit also auch nie voll, sondern lädt sich maximal auf ca. 0,7V auf.

    Gruß,
    askazo

  6. #6
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    @askazo : Super, so hab ich das verstanden Das mit der "Drahtbrücke" wusste ich garnicht

    Aber dann stellt sich mir die Frage ob die Kondensatoren nicht falschum eingebaut sind??? (Ich beziehe mich immer auf die Schaltung vom Elektronik Kompendium)

    Wenn dann T1 schaltet liegt doch der + Pol des Elkos auf Masse und der + Pol an der Spannungsqelle (mit'm Widerstand) ?!!? Und die Basis von T2 liegt ja dann auch am + Pol des Elkos?!

    Ist das richtig so, oder ist da nen Fehler im Schaltplan?? (wäre nicht der erste.. Wenn man mal oben auf das Poti achtet, ist das auch was falsch.. Da ist Pin 1,2,3 verbunden, aber es müsste ja nur 1,2 oder 2,3 sein..)
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  7. #7
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    Zitat Zitat von YaNnIk
    Wenn man mal oben auf das Poti achtet, ist das auch was falsch.. Da ist Pin 1,2,3 verbunden, aber es müsste ja nur 1,2 oder 2,3 sein..)
    Wieso soll das flasch sein? Die anderen von dir vorgeschlagenen Varianten sind nicht ganz richtig.

    Grüße
    Thomas

  8. #8
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    ????

    hä??

    Was soll es den bringen die 3 Anschlüsse zu verwenden?!?! Das Poti und die Widerstände sind doch sozusgen in Reihe geschaltet..
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  9. #9
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    Meinst du die Widerstände R2 und R3? Wenn ja die könnte man weglassen, wenn man das Poti nie so einstellt, dass der eine Teilwiderstand 0 Ohm beträgt, sonst brennen die Transistoren durch! R2 und R3 sind nur Schutzwiderstände und betragen ca. 470 Ohm. Alternativ könnte man das Poti weglassen.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Es ging eigentlich nur um den Schaltplan beim Elko.. Da sind nämlich alle 3 Pins des Potis angeschlossen..
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