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Thema: Schrittmotortreiber L297-L6205N

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist Avatar von erik_wolfram
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    Schrittmotortreiber L297-L6205N

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    Hallo,
    bin ein absoluter Neuling und beschäfftige mich erst seid kurzem mit der Herstellung von Platinen und Schaltungen. Das Ätzen habe ich mit der Toner-Übertragungsmethode erstmal halbwegs hinbekommen.
    Nun habe es endlich geschafft, einen L297-L298-Treiber erfolgreich zum Laufen zu bringen.
    Da mir bei der (meiner ersten) Planung der Platine ein paar Fehler unterlaufen sind (RM, Abstände, Layout) habe ich mich an die Planung einer neuen Platine herangemacht da ich für meine Zwecke ja 4Stk. benötige und diese auch zuverlässigt und ordentlich laufen sollen.

    Dabei bin ich zufällig auf den L6205N gestoßen und die Leistungsangaben haben mir gefallen - nicht nur der maximale Strom von 2,8A/Phase und die geringere Wärmeentwicklung sondern auch der Wegfall der Freilauf-Dioden sowie das DIL20 Gehäuse erleichert das Layout erheblich.

    DATENBLATT

    habe jetzt schon begonnen mir einen Schaltplan "zusammenzubasteln" - doch leider bin ich mir bei ein paar Sachen unsicher - vielleicht kann mir da der ein oder andere einen Tip geben oder hat selbst schon mit dem L6205 gearbeitet?

    Hier meine Fragen:

    Wie müsste ich den Elko C7 denn auslegen? Im Datenblatt wird von 100µF gesprochen - beim L298 waren es noch 470µF?
    Ich möchte mir 24V-27V arbeiten!

    Für die Enable-Eingänge wird ein 10Kohm Pushdown-Widerstand (R8 R9) und ein 100nF (C8 C9) Kondensator gegen GND gefordert? (siehe Seite 7)
    Muss ich diese tatsache verwenden? Leider bin ich mir da ein bisschen unsicher.

    Um mir unangenehmes LÖten zu ersparen, habe ich daran gedacht, für die IC's iC-Fassungen zu verwenden - so ist auch ein einfacher Austausch möglich, aber bis jetzt habe ich feststellen müssen, dass diese Fassungen nur bis 1A/Kontakt zulässig sind. -> muss ich mir deshalb gedanken machen?

    Die Sense-Widerstände (R2 R3)müsste ich ja wie beim L298 anschließen können?!


    Der Rest wäre dann ja strikt nach Datenblatt...

    das schöne ist, dass ich die Bauteile ohne viele Brücken auf einer einseitigen Platine mit den Maßen von 75x50mm großzügig unterbekomme. Die Vertauschung der einzelnen Verbindung ist schon fürs Layout vorgenommen.

    MFG erik-wolfram
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Die Pläne, die in den Datenblättern sind kannst du so übernehmen. Wenn etwas abweicht stehen normalerweiße Formeln oder Diagramme drinnen, nach dem du die Werte ermitteln kannst.
    Zu der Fassung kann ich leider nichts sagen, wieviel Strom wirklich über die Kontakte fließt hängt vom Motor und der Belastung ab. Wenn ich den Wert von dir nehme (1A/Kontakt) sind das die Ströme die auf Dauer belastet werden können. Kurzzeitig kannst du vermutlich mehr belasten (z.B. beim Beschleunigen).

    MfG Hannes

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist Avatar von erik_wolfram
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    Danke für die schnelle Antwort!

    Zur Zeit verwende ich einen 1,8A-Motor -> für später sind "nur" 1,5A eingeplant. Aber das dürfte dann in diesem FAll eine dauerhafte Belastung von 1,5A bedeuten - ist ja der Effektivwert?!

    Leider verstehe ich nicht genau, warum da laut Datenblatt ein Elko von 100µF vorgesehen ist - zur Entstörung?!
    Für eine Pufferung sollte doch ein Schaltnetzteil ausreichen!

    Dann wären einzig die Enable-Eingänge mein Problem! Die beschaltung mit den Widerstand-Kondensator ist mir nicht ganz klar...

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Die 100µF sind nicht zur Entstörung. Zum Entstören nimmt man normalerweiße 100nF (C2 im DB).
    Wie der EN Eingang beschalten werden muss steht auf S7. Typische Werte sind für R=10k und C=100n. Ich habe bei meinem Roboter (habe ich von meldano) für R=100k und C=5,6n.

    Ich beziehe meine Angaben auf dieses DB
    http://www.datasheetcatalog.org/data...onics/7616.pdf

    MfG Hannes

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von ManuelB
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    Die Verdrahtung mit einem Netzteil ist schon viel zu weit weg (Leitungswiderstand, -Induktivität) um Leistungsbauteile sicher zu versorgen. Daher sollte jede Platine/jeder Leistunsgteil eigene Pufferkapazität haben. Idealerweise wird hier der Sternpunkt der Masseleitungen gesetzt.
    Die 100nF sind allgemein für die höheren Frequenzen, wo Elkos zu träge sind und sollten direkt und auf kürzestem Wege an den Halbleitern/ICs sitzen.

    MfG
    Manu

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist Avatar von erik_wolfram
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    danke für die Tips!

    Mittlerweile hab ich ein Layout fertig womit ich recht zufrieden bin - kaum Brücken, lediglich eine große Kühlfläche für den GND des L6205's und kurze breite Leiterbahnen (siehe Anhang)

    Maße liegen so bei 60x50mm und ich würde wahrscheinlich zu doppelseitigen 70µm EPlatinen greifen...
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken layout_787.jpg  

  7. #7
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hallo Erol_wolfram,

    dein Layout sieht super aus! Saubere Arbeit!
    Läuft es inzwischen schon? Gibt es erste Testergebnisse?
    Wo hast du den L6205 her und was kostet er aktuell?
    Was mir immer noch nicht so ganz klar ist wie die hohe Leistung durch das Teil geschaltet werden kann, ohne dass er einen Kühlkörper braucht!

    Würdest du die Daten (Schaltplan und Layout) zur Verfügung stellen?

    Grüße Wolfgang

    Zitat Zitat von erik_wolfram
    danke für die Tips!

    Mittlerweile hab ich ein Layout fertig womit ich recht zufrieden bin - kaum Brücken, lediglich eine große Kühlfläche für den GND des L6205's und kurze breite Leiterbahnen (siehe Anhang)

    Maße liegen so bei 60x50mm und ich würde wahrscheinlich zu doppelseitigen 70µm EPlatinen greifen...

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist Avatar von erik_wolfram
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    Leider bin ich damit noch nicht weiter gekommen, da die Toner-Transfer Methode zu ungenau ist - deshalb baue ich mir jetzt erstmal ein Belichtungsgerät um exakter arbeiten zu können.

    Händler wären RS, Farnell, ebay oder der Link wurde hier im Forum empfohlen:
    LINK

    Den L6205N gibt es (so wie ich sehe) in einer Preisspanne von 6-13€

    Mein derzeitiges LAyout befindet sich im Anhang - ich werde es aber definitiv nochmal ändern!
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien

  9. #9
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    Hallo Erik_wolfram,

    Toner-Transfer Methode habe ich auch getestet und ... nie richtig gute Ergebnisse bekommen)

    Ich könnte versuchen dir etwas zu gravieren?

    Arbeitest du mit Eagle?

    Hast du mit deinem Aufbau schon mal einen Motor angesteuert?

    Grüße Wolfgang

    Zitat Zitat von erik_wolfram
    Leider bin ich damit noch nicht weiter gekommen, da die Toner-Transfer Methode zu ungenau ist - deshalb baue ich mir jetzt erstmal ein Belichtungsgerät um exakter arbeiten zu können.

    Händler wären RS, Farnell, ebay oder der Link wurde hier im Forum empfohlen:
    LINK

    Den L6205N gibt es (so wie ich sehe) in einer Preisspanne von 6-13€

    Mein derzeitiges LAyout befindet sich im Anhang - ich werde es aber definitiv nochmal ändern!

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    erik_wolfram,

    Zitat Zitat von erik_wolfram
    deshalb baue ich mir jetzt erstmal ein Belichtungsgerät um exakter arbeiten zu können.
    Tu' Dir doch das nicht an !

    Im Anhang: 100x75mm, zweiseitig, belichtet 4 Minuten mit direktem Sonnenlicht (im Sommer 3 Min). Vorlage: HP-Overheadfolie, mit Tintenstrahl bedruckt, doppelt übereinander gelegt. Chemisch verzinnt im Bad von C*.

    Das grosse SMD-Pad im Vordergrund ist für einen ATmega16.

    mare_crisium

    Edit: Anhang gelöscht wg. Upload-Limit.

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