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Thema: Belichtungs- Entwicklungs & Ätz-Station

  1. #1
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    Belichtungs- Entwicklungs & Ätz-Station

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    Hi,

    beim Belichten läuft es ja meistens so ab: Man belichtet die Platine im Belichter, schmeißt sie ins Entwicklungsbad wo man dann meist noch mit der Bürste die letzten Lackschichten runterkratzen muss. Danach wieder in ne Aperatur, das Ätzbad, vorher vielleicht noch in Badezimmer zum abspülen. Und wenn man mal ne Platine ätzen will hat man das ganze Zimmer voller Geräte rumstehen. Muss ja nicht sein.

    Deshalb dachte ich mir ich bau mir so eine All-In-One Lösung. Belichter, Entwicklungsbad und Ätzbad in einem. Nur wie ich das mit der Spülung mach bin ich mir noch nicht so gnaz sicher, ob ich einfach nur ein Papiertuchhalter dran mach zum abstreifen der Platine.. das reicht ja eigentlich.

    Bild1
    Bild2

    Rechts ist der Belichter, ausklappbar, einfach mit ganz vielen UV-LEDs. In dem Kasten befindet sich die Steuerung und die Membranpumpe für das Blubberbad, links daneben das Ätzbad und ganz links das Entwicklungsbad, wobei ich das nochmal umkehren werde, das Ätzbad außen hin, dann kann man die Platine beim Ätzen besser beobachten.

    lg PoWl

  2. #2
    Moderator Robotik Einstein Avatar von Kampi
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    Eigentlich eine echt tolle Idee....nur bist du dir da sicher das die UV-Leds stark genug sind um die Platine die unter dem Belichter liegt gleichmässig zu belichten? WIe wäre den die Lösung das du den Belichter untem an der Grundplatte befestigst und den dann nach unten aufklappst und die Platine dann direkt auf den Belichter legst, sodass die Entfernung von den LEDs zur Platine minimal ist und eine gute Belichtung garantiert ist?
    Eventuell wenn der Belichter nicht ganz so weit oben ist gehts auch mit deiner Variante nur ich weiß nicht wie hoch das alles werden soll

  3. #3
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    Das ist 20cm hoch. Ob die Platine gleichmäßig belichtet wird hängt weniger von der Stärke der LEDs als von dem Abstand zur Platine ab, der muss mindestens um die 15cm betragen damit man das Punktmuster der LEDs nicht mehr sehen kann und die Ausleuchtung gleichmäßig wird. Die Stärke der LEDs ist da völlig ausreichend. In meinem Versuch dauerte die Belichtung 2 1/2 Minuten für ein optimales Ergebnis und die Kanten der Leiterbahnen wurden gestochen scharf! Und das ohne, dass ich mit einem Belichtungsrahmen oder so belichtet hab. Einfach nur die Schablone (bedruckte Inkjet-Folie) ausgeschnitten und draufgelegt.

    Hier ein paar Bilder vom Vorgängerprojekt, im Unterordner "Belichten" befindet sich der Versuch

  4. #4
    Moderator Robotik Einstein Avatar von Kampi
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    AHh gut dann hat es sich ja erledigt das Problem . War nur aus der Zeichnung halt schwer zu erkennen. Würd mich über ein paar Live Fotos freuen überlege nämlich schon selber mit dem Ätzen anzufangen aber weiß noch nicht wo das alles hin soll. Und da wäre sowas natürlich top

  5. #5
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    Ist bisher nur eine Idee und die Umsetzung lässt noch auf sich warten. Andere Projekte wie die CNCfräse z.b. gehen erstmal vor^^

  6. #6
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    Klasse Idee!

    Willst du die Küvetten selber bauen oder kaufen?

    Meine Idee wär halt in einer einzigen Küvette alles zu machen
    (Belichten -> Entwickeln -> Spülen -> Ätzen)
    Der Boden der Küvette müsste dann aber schräg sein,
    damit vom vorhergehenden "Prozess" alles abrinnen kann und man bräuchte mehrerePumpen.
    Dafür kann man dann die Flüssigkeiten in anderen Behältern "lagern" (PET-Flaschen?).
    Is ja doch nicht so toll, wenn das Zeug offen dasteht oder man
    jedesmal die Suppe umleeren muss. Anderes Manko wär dann aber auch,
    dass mit der Zeit das Acrylglas milchig wird und den Belichtungsprozess negativ beeinflußt.
    (Oder vll. sogar positiv, weil dann alles gleichmäßger
    ausgeleuchtet wird? Müsste man wohl ausprobieren)

  7. #7
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    OK ich verstehe wenig^^ Die Küvetten mag ich selber bauen aber aus Glas. Und die sind permanent mit der Flüssigkeit gefüllt. Am Ende kommt einfach ein Deckel drauf wobei man das Zeug auch offen rumstehen lassen kann, dünstet ja nix großartig aus, ist relativ harmloses Zeug.

    Das mit der "einzigen" Küvette hab ich nicht so ganz kapiert. Du meinst aber scheinbar nicht eine einzige große Küvette mit getrennten Kammern wo dann einfach alle Bäder drin sind. Pumpen? Abrinnen der Flüssigkeit? Wird bei dir die Platine einfach nur überspült wie in einer Spritzätzmaschine?

    Und welches Acrylglas? Beim Belichten? Da ist nirgends ein Acrylglas.

    lg PoWl

  8. #8
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    sry hab da ein wenig meine eigenen Gedanken durchgespinnt.

    ich würd halt alles in einer Küvette machen und je nach Prozess dann die Küvette mit dem nötigen Flüssigkeiten füllen. (vorher halt die andere Flüssigkeit absaugen)
    Die Küvette würd ich dann aus Acrylglas machen, damit man seitlich dann den Belichter anbringen kann, dann muss man nicht mal die Platine aus der Küvette nehmen, sondern kann alles in einem machen.
    Wobei mir grad einfällt, dass es da ein Problem mit dem Einspannen der Folie (mit dem Layout) gibt.

  9. #9
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    Achso ja das ist vielleicht ne lustige Spielerei, hätt ich vor 1..2 Jahren auch noch drauf gestanden aber Praxistauglich ist das nich

    Beim wechseln der Flüssigkeiten müsstest du das Ding immer zwischendurch durchspülen, da bleibt immer was hängen und das reagiert dann ganz komisch miteinander. Dann die Mechanik, Elektronik usw. Außerdem musst du die Flüssigkeiten ja sowieso lagern, also man hat keine Platzersparnis dazu, kann man sie auch gleich in den entsprechenden Behältern lassen. Belichten in der Küvette ist naja, eher umständlich als hilfreich Die Ätzflüssigkeit muss dazu noch aufgewärmt werden. Das kann die schon machen während man noch belichtet und entwickelt.

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