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Thema: Fragen zum Bau einer Ätzküvette

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Fragen zum Bau einer Ätzküvette

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    Hallo zusammen,
    da ich mich dem erfolgreichen belichten einer Platine nähere muss nun eine Ätzkuvette her.

    Ich habe mir bereits folgendes besorgt:
    500x500x4mm Plexiglas
    Sanitär-silikon
    Aquariumpumpe mit Rücklaufstopp und Schlauch

    Zum heizen und überprüfen dachte ich an folgende Teile:
    http://www.pollin.de/shop/dt/Nzg5OTQ...lie_918_1.html

    http://www.pollin.de/shop/dt/NTg5OTE..._DS18S20_.html
    (in einer Plastiktüte unter Wasser geführt)

    Hat jemand schon Erfahrung mit den erwähnten Bauteilen und kann sie Empfehlen / zur Vermeidung Kennzeichnen?


    Braucht eine Platine eine bestimmte Grundmenge an Ätzflüssigkeit / Platz, oder ist die Grösse der Kuvette auf die Grösse der Bauteile beschränkt?

    Ich werde wohl erstmal sowieso nichts anderes als kleinere Platinen ätzen, weswegen ich kein 2l Gefäss anfertigen möchte.

    Es grüßt,
    Basteltisch

  2. #2
    Moderator Robotik Einstein Avatar von Kampi
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    Du musst beim Platinenätzen darauf achten das die Platine vollständig in der Säure ist sonst wird es ungleichmässig. Und die Säure gibbet ja schon als Pulver zu kaufen und die musst du dann nur mit der richtigen Menge Wasser ansetzen. Mehr musste da soweit ich weiß net beachten. Und als Gefäß kannst du einfach nen alten Topf nehmen und den auf 50° erwärmen. Musst dafür kein extra Gefäß anfertigen.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo,

    ich denke nicht, daß die 15W Heizfolie ausreichend ist um (auch noch durch das Plexi hindurch) das NaPS auf die 50° zu erwärmen, und wenn doch, dann nur mit einer elend langen vorheizphase.

    Für den Temperaturfühler würde ich keine Tüte verwenden, denn wer weiß, wie die mit der Ätzlösung reagiert. Eher würde ich den in ein kleines Reagenzglas einsanden und oben mit Silikon oder sowas abdichten.
    Wie willst Du den Sensor auswerten?



    Ich hatte mir eine 2L Küvette aus V4a schweißen lassen und bin abgesehen davon, daß ich die Platinen immer zur Kontrolle raus nehmen muß recht zufrieden damit. Als Heizung habe ich eine 30W und eine 70W PTC Heizelement unter den Boden geschraubt und dann das Ganze in Styropor eingepackt. Die Heizleistung ist gerade mal eben so ausreichend, mehr wäre aber besser.
    Als Sensor hab ich einen NTC Widerstand wie beschrieben in ein Reagenzglas gepackt, aber den brauche ich wegen der zu kleinen Heizleistung nur zur Anzeig der Temperatur verwenden. Regeln braucht der über den steuernden Mega8 nicht

    Florian
    Atomstrom nein danke, mein Strom kommt aus der Steckdose.

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hi,

    ich ätze nur hin und wieder mal was und nehme als gefäß so eine Luft und wassserdichte brotdose vom Supermarkt. So eine mit Dichtung und runterklappbaren clips jeweils über die gesamte länge der Seiten der Dose.

    Habe auch so eine Heizfolie druntergepappt, allerdings hilft die wohl eher das die heiße ätzlösung nicht komplett auskühlt. Also Aufheizen kannste damit knicken, die sind auch eher naja zum *warmhalten" gedacht. Als Heizung packe ich meine basteltisch halogenlampe direkt über die Dose(Ätzlösung ist nätürlich vorgeheitzt). Das dauert zwar ein wenig, aber reicht jedenfalls für mich erstmal aus, wenn ich so alle 1-2 Monate mal eine Paltine ätze.

    Das mit dem Sensor in der Plastiktüte würde ich lassen, Die Plastiktüte
    wird sich früher oder später verbaschieden und dann hast du nen kurzschluss. Vergieß den Sensor lieber in Harz oder kleister den ordentlich mit 2k epoxy kleber ein. Ist auf jeden Fall langlebieger als die tüte.

    Ergebnisse waren bis jetzt immer in Ordnung(naja mal abgesehen von den ersten 2-3 Platinen..). So ne Küvette iss natürlich schon was feines, aber für erste Gehversuche brauchst du die nicht umbedingt. Werde mir wohl über kurz oder lang auch mal eine basteln daher kannst du dabei nix flasch machen.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Hallo,
    danke für den Antworten.
    Dann werd ich das Heizkissen wieder rausschmeissen und mir irgendwo ein Heizelement holen. Im Baumarkt war man in der Aquariumabteilung geschockt weill ich gesagt habe dass ich das Wasser 50C erhitzen möchte

    Fische sind wohl nur bis 35C Überlebensfähig, deswegen gabs da nix drüber. Woher bekomme ich nun eine Heizung?

    Kann ich den Sensor auch mit Silikon einkleistern? Habe davon sicherlich nacher noch was übrig.

    Halten Litzekabelisolierungen der Säure stand?

    ist die Temperatur beim Entwickeln auch wichtig? Wenn ja dann bin ich fast geneigt zu sagen dass ich die Entwicklerlösung im selben Behälter anrühre und erwärme.

    Es grüßt,
    Basteltisch

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Das haben schon andere erfolgreich hin bekommen.
    Schau mal hier rein: http://www.groegernet.de/elektronik/Aetzanlage.html
    ---------------o00o----' (_)' ----o00o----------------
    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Hallo,
    welche Fragen werden dort genau beantwortet? Finde da nichts im Text.

    Dass ich nicht der erste bin der so etwas Baut ist mir absolut klar, und Anleitungen finden sich haufenweise im Internet. Die hier gestellten Fragen konnte ich bei keiner der Anleitungen beantworten.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Im Baumarkt war man in der Aquariumabteilung geschockt weill ich gesagt habe dass ich das Wasser 50C erhitzen möchte

    Die werden gedacht haben, Du willst die Fische kochen und nicht ansehen.

    Prinzipiell sollten aber die Aquarienheizungen funktionieren, wenn man den vorhandenen Thermostat oder was auch immer da drinne ist, rauswirft. Zumindest wenn die nicht aus irgend welchem billigen Plastik sind das bei über 40° anfängt zu desintegrieren.
    Aber es gibt auch fertige Heizelemente für Ätzküvetten. Die gibts ab ~20€. Also kosten auch nicht die Welt.

    Bevor ich die Heizelement an meiner Küvette hatte, hab ich die immer in eine kleine Auflaufform gestellt und kochendes Wasser rein gegossen. Leider war der Temperaturverlauf so ungünstig, daß die platinen nach 9:30 Minuten nicht mal angeätzt waren und nach 9:45 fast schon das gesamte Kupfer weg war. Ich denke daß es nachher einfach zu heiß wurde. Gemessen hab ich da nichts, aber es hat immer geklappt.

    Florian
    Atomstrom nein danke, mein Strom kommt aus der Steckdose.

  9. #9
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    Ich hab mir die auch aus Plexiglas aufgebaut. Rennt perfekt.
    Es ist eine Art doppelwandige Wanne. Der Boden sowie die äussere Wand ist 4mm Plexiglas, die Trennwand 2mm. Im "inneren" Tank befindet sich normales Wasser, welches mit einem kleinen Tauchsieder erwärmt wird; dadurch kann jedes beliebige Wasserheizelement verwendet werden, da kein Kontakt mit dem Ätzmittel besteht, das aussen rum im Uhrzeigersinn zirkuliert.

    Angetrieben wird das ganze über eine Luftpumpe im Prinzip eines Lufthebers (vom Aquarium abgeschaut). Auf dem Bild rueck.jpg sieht man unten den weissen Luftauslass. Ätzmittel wird da von rechts angesaugt, nach oben durch einen Kanal mitgerissen und links rausbefördert. Somit hat die Pumpe keinen Kontakt mit dem Ätzmittel und hält dadurch "ewig".

    Der Äussere Ring ist nur unten offen; die Abdeckung schützt vor Staub, Dreck, unnötiger Verdunstung und dient auch als Spritzschutz für den Luftheber.

    Geregelt werden muss das ganze nicht, da der Tauchsieder ein kleiner Eumel für Campingtassen ist und sich mit der Verlustwärme einpendelt.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken rueck.jpg   oben_183.jpg   am.jpg  
    #ifndef MfG
    #define MfG

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Zitat Zitat von Basteltisch
    Hallo,
    welche Fragen werden dort genau beantwortet? Finde da nichts im Text.

    Dass ich nicht der erste bin der so etwas Baut ist mir absolut klar, und Anleitungen finden sich haufenweise im Internet. Die hier gestellten Fragen konnte ich bei keiner der Anleitungen beantworten.
    Jepp stimt, zur Heizung selbst steht nicht viel drin, sorry. Ich hab aber noch eininteressantes Dokument gefunden: http://www.df1ty.de/aetzanlage.pdf

    Da heißt es Zitat:"Im Handel werden aber auch Heizungen angeboten bei welchen die Temperatureinstellung korrigiert werden kann. Dies bedeutet eine Einstellmöglichkeit bis ca. 40°C was für diese Anwendung absolut ausreichend ist"
    ---------------o00o----' (_)' ----o00o----------------
    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

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