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Thema: Umstieg von Arduino auf „richtige“ Mikrochips?

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Umstieg von Arduino auf „richtige“ Mikrochips?

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    Moin Roboterbauer,

    ich habe vor einigen Wochen den Einstieg in die Robotik über ein Arduino gewagt. Ich finde das Thema sehr spannend und komme mit dem Arduino gut zurecht.

    Wie groß ist der Schritt vom Arduino zu einem „richtigen“ Mikrochip (damit meine ich kein fertiges Bord)? Welche Chips sind empfehlenswert (Atmel?) und wie finde ich unter der Vielzahl den/die richtigen für mich? Was braucht man außer dem nackten Chip noch um ihn zu betreiben?

    Fragen über Fragen, ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

    Grüße,

    Carlson

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Der ARDuino basiert auf eine ATMEL AVR. Wenn man nicht wesentlich mehr Leistung braucht, kann man auch einen ähnliche Chip (z.B. Atmel Mega88 oder Mega644) ohne die Platine nehmen. Die Programmierung bleibt dann sehr ähnlich.

    Die AVR Chips brauchen nur sehr wenig Hardware dazu. Minimal nur ein paar Konesatoren an der Versorgungsspannung und einen Stecker zum programmieren per ISP. Das man man durchaus auch noch auf einen Lochraster aufbauen. Der Rest hängt von der Anwendung ab. Ggf. halt noch ein max232 und Quarz für eine RS232 Schnittstelle, ein Spannungsregler, ein paar LEDs, Motortreiber,....

    Alternativ zu den AVRs auch PIC18xxx oder 8052 kompatible. Da hat man aber nur eher wenig Vorteile, müßte sich aber an eine andere Programmierumgebung gewöhnen. Wer Chips mit vielen BUGs mag, kann auch PIC30/PIC33 oder Atmel Xmega nehmen. Da hat man etwas mehr Geschwindigkteit.

    Für mehr Leistung gäbe dann ARM Chips, die allerdings nur in SMD Ausführung. Da kommt man dann kaum um eine echte Platine herum, denn auch die Anforderungen an die Spannungen sind höher.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    Die Frage nach einem richtigen Mikrochip verstehe ich nicht ganz. Auf den diciemila ist z.B. ein richtiger drauf.
    Wenn du dir selbst eine Schaltung baust, brauchst du einen Kontroller und Stromversorgung. Dann noch die Möglichkeit zum programmieren, also ISP-Stecker. Das ist mal die Minimalanforderung.
    Was du sonst noch brauchst richtet sich nach dem was du machen willst.
    Grüsse Hubert
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  4. #4
    Benutzer Stammmitglied
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    Die Frage war etwas ungeschickt formuliert - klar ist auf dem Arduino auch ein richtiger Chip drauf.
    Für mich ist das Thema noch relativ fremd, deswegen die unbeholfene Frage.

    Ich will darauf hinaus, daß ich gerne in der Lage wäre, mir ein Bord wie den Arduino selbst zusammenzustllen. Am liebsten mit USB Schnittstelle und so vielen I/O und PWM Ports wie möglich.
    Was ist ISP?


    Lohnt es denn eigentlich, so etwas selbst zu bauen wo ein aktueller Arduino ja "nur" 26 Euro kostet?

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    ISP ist "In Circuit Programming", als den Kontroller programmieren ohne ihn aus der Schaltung zu nehmen.
    Den Arduino programmierst du mittels Bootloader. Um den Bootloader auf einen neuen Kontroller drauf zu bringen brauchst du ISP. Du kannst aber das Programm auch über ISP übertragen und auf den Bootloader verzichten.
    Wenn dir das Arduino-Board das bietet was du willst, lohnt es sich nicht. Da ist es besser die Zeit in die Programmierung zu stecken.
    Grüsse Hubert
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