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Thema: unerlkärliche PIC-Tode...??

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    unerlkärliche PIC-Tode...??

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    Hallo Leute!

    wir nutzen auf Arbeit die PICs. Nun gab es in einige seltsame Todesfälle (4x 16F877, 1x 16F62. Erstere wurden nach dem Brennen eingeschaltet, wurden sofort heiss, Stromverbrauch auf Maximum (Netzteil hier max. 3A) und tot. Nächsten genommen, gebrannt, eingesetzt, funktioniert bis heute....

    Desweiteren gab es mit dem Sprutbrenner5 schon öfters Brennprobleme.

    Bei dem 16F628 war es so, das das Programm mal ging, mal nicht, danach war er kaputt. Auch hier keine Schaltungsfehler in der Hardware...

    Bin hier ziemlich ratlos.
    Hat jemand eine Erklärung dafür??

    Tschau, Andreas

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Handelt es sich bei den PIC's zufällig um Samples?
    Bei denen kann es durchaus mal passieren, dass einer nicht ok ist.

    Ansonsten mag ich den Brenner 5 auch nicht wirklich, aber hab bisher noch nicht gehört, dass er Bauteile schrottet (ausser man baut die Ladungspumpe falsch auf).

    Nimm einen anderen Brenner (IIC-Prog: http://automatisierungstechnik.fh-pf...og/iicprog.htm und das Programm IC-Prog; Kosten für den Brenner: ca. 75 Cent).

    Wenn es damit besser geht, dann wird wohl euer Brenner irgendwo einen Macken haben (wobei ich nicht glaube, dass es ein prinzipieller Fehler des Brenners ist, denn das wäre schon früher aufgefallen).

    Was die PIC's sehr übel nehmen, ist, wenn man sie verpolt. Ansonsten können se so ziemlich alles ab, ich betreibe unter anderem ein paar PIC's direkt an 220V (über einen Widerstand und gleichrichten über eine Zener-Diode - geht wunderbar). Ein paar Volt zuviel machen ihnen auch nichts aus, aber irgendwo bei 60V Vdd fangen se an abzurauchen...

    Was auch gut möglich wäre, ist, wenn du dem PIC einen kleinen ESD-Puls gegeben hast; dann ist das Teil natürlich sofort kaputt - wobei du dann schon ziemlich geladen gewesen sein musst.

    PIC's sind für den Automotive-Bereich ausgelegt und sind daher eigentlich sehr robust. Was mir allerdings schon passiert ist, war, dass die Schaltungsmasse nicht auf Erde lag und ich ausversehen 120V auf nen Eingangspin gelegt habe - da war zwar später nur der Port kaputt, aber der Rest hat noch getan. Das kann natürlich auch anders laufen.

    Also einen PIC zu schrotten, wenn er nicht schon nen Vorschaden hatte, geht relativ schwierig. Aber wie gesagt: bei Samples hatte ich das Problem auch schon (ist aber schon ne Weile her - ca. 3-4 Monate).

    Sag mal bitte woher der stammt, denn das würde mich schon stark interessieren...

    MfG
    Stefan

  3. #3
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    zu dem brenner: warum macht sprut es so kompliziert, wenns so einfach geht?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Hallo Andreas,

    ich denke mal, die gestorbenen PICs haben sich irgendwie kaputt-geschwungen. In dem Fall fließt ein sehr hoher Strom, wo der PIC (oder ein anderer Controller) keine Chance mehr hat.
    Ursachen können irgendwelche Einstreuungen auf offene Eingänge oder auch zufällige Einkopplungen von irgendwelchen Störfeldern sein.

    Als Gegenmaßnahme hilft ein einfacher 100nF Kondensator an den Stromversorgungsbeinen, der diese Sachen wirkungsvoll verhindert.
    Auch offene Eingänge könnten eine Rolle gespielt haben, am besten vermeiden (unbenutzte Pins als Ausgang deklarieren oder auf festes Potenzial legen).

    Viele Grüße
    Jörg

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Zitat Zitat von Goblin
    zu dem brenner: warum macht sprut es so kompliziert, wenns so einfach geht?
    Um die Frage einfach zu beantworten: aus Tradition...

    Früher war es üblich, dass man ext. Geräte (z.B. Brenner u.ä.) an den Parallelport angeschlossen hat, da der zum einen 5V-Pegel hat und zum anderen leichter zu programmieren war, als die serielle Schnittstelle.

    Der sprut'sche Brenner basiert ja auf dem David-Tait-Prinzip und das war einer der ersten PIC-Brenner, die auf jedem Rechner funktioniert haben.

    Von der ursprünglichen Auslegung war der sprut'sche Brenner ein Production-Use-Brenner (unterstützt das auslesen und damit das verifizieren) und der erste JDM-Brenner war nur ein Prototype-Brenner (konnte nicht auslesen und damit auch nicht verifizieren). Neuere JDM-Varianten können aber auch genauso als Production-Use-Brenner eingesetzt werden, da die auch auslesen können.

    MfG
    Stefan

    Btw: @Topic: dl1akp hat mir ne PM geschrieben und danach war relativ klar, woran die Teile gestorben sind: Vor ca: einem Jahr bei Reichelt bestellt - und ich denke ihr wisst noch, wie damals Halbleiter bei Reichelt verpackt worden sind...

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