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Thema: Step-Up Wandler bricht bei Last zusammen

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Step-Up Wandler bricht bei Last zusammen

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    Guten Abend!
    Ich habe mir folgenden Spannungsregler gebaut um eine Eingangsspannung von 3,2V auf ca. 7V hochzuregeln.





    Im Leerlauf funktioniert der Regler wunderbar. Das Problem ist jedoch, dass die Ausgangsspannung auf ca. 4V zusammenbricht wenn ich einen Verbraucher (Motor; Leerlauf bei 4V ca. 1A) anschließe . Wenn ich den Motor geringfügig belaste bricht die Spannung sogar noch weiter ein. Der Strom steigt beim Belasten natürlich an.
    Wenn ich die Eingangsspannung anhebe, dann kann der Regler eine höhrere Ausgangsspannung halten. Das Anheben der Eingangsspannung ist ja aber nicht Sinn der Sache.
    Versorgt wurde die Schaltung durch ein regelbares Netzteil.

    Warum kann der Regler die Spannung nicht aufrecht erhalten? Genügend Strom liefert das Netzteil ja.


    mfg

  2. #2
    Moderator Robotik Einstein Avatar von Kampi
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    Naja die SPannung wird zwar hochgeregelt aber dafür wird der Strom halt begrenzt. Ist bei den DC/DC Wandlern ja so das sie die Spannung anheben aber dafür nur einen max. Strom von z.B. 600mA liefern können. Wieviel Strom die Spannungsquelle liefern kann ist denk ich mal dann egal es kommt drauf an wieviel Strom der Regler verkraftet.

    Wobei wo ich mir gerade das Datenblatt anschaue....es kann evtl sein das die EIngangsspannung generell zu klein ist um den nötigen Strom von 1A zu liefern

    Korrigiert mich wenn ich mich irre.

    lg

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Dirk
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    Genügend Strom liefert das Netzteil ja.
    Hast du geprüft, ob dein Netzteil wirklich einen ausreichend hohen Strom liefern kann?

    Bei Leerlauf mit 1A Ausgangsstrom an 7V fließen ca. 2,19A Eingangsstrom (bei 3,2V).
    Wenn du den Motor belastest, könnten am Ausgang z.B. 3A fließen, das bedeutet 6,6A Eingangsstrom.
    Das liefern manche Labornetzteile nicht.

    Gruß Dirk

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Das Netzteil liefert definitiv genügend Strom. Daran liegt es nicht. Könnte die Spule evt. eine zu geringe Induktivität haben?

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Der Strom sollte sogar noch etwas höher als die oben erwähnten 2,19 A werden, denn der Wirkungsgrad des Wandlers ist ja nicht 1, sondern gerade bei den kleinen Spannungen deutlich niedreiger. Es kann also schon gut sein, dass für 1 A am Ausgang 3 A am Eingang gebraucht werden. Vorgesehen ist bei dem IC ein Strom von maximal 5 A, die beziehen sich auf den Strom des Schalters, also auf den Eingangsstrom.

    Zu wenig Induktivität ist weniger das Problem. Die Gefahr ist größer dass die Spule einen zu hohen Widerstand hat, oder in die Sättigung geht.
    Man hat ja wirklich nicht viel Spannungsreserve. Von den 3.2 V am Eingang gehen schon etwas (z.B. 0,4 V) am Schalttransistor verloren. Da darf die Spule wirklich nicht mehr viel Widerstand haben.

    Was ist das für eine Diode ? Doch hoffentlich eine genügend große (>5 A) Shottky diode.

  6. #6
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Es ist eine SB520.

    http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA...e60c65dba23438

    Keine Idee woran es liegen könnte?

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Die Diode sollte es dann wohl nochnicht sein, auch wenn man mit einer etwas größeren Diode einen etwas besseren Wirkungsgrad kreigen könnte. Das kritischere Teil ist auch die Spule. Auch die Elkos könnten zu viel ESR haben. Bei so viel Strom und wenig Spannung Zählt jeden zentel Ohm.

    Zum Elko am Eingang sollte besser noch ein Keramischer 100 nF oder größer dazu. So HF geeignet muß so ein Elko ja nicht sein.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von wkrug
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    Ich hätte da auch am ehesten die Spule in Verdacht.
    Wird der LT1070 bei Lastbetrieb sehr heiss ?
    Das würde darauf hindeuten, das die Spule in die Sättigung geht.
    Der Strom steigt dann rapide an, der LT1070 schaltet ab und die in der Drossel abgespeicherte Energie reicht nicht um den Ausgang ausreichend mit Energie zu versorgen.

    Ich hab kürzlich auch mit dem LT1070 ein Netzteil aufgebaut, das problemlos 1A liefert.
    Die Spule war dabei selbst gewickelt.
    Ich hab dazu 34,5 Windungen 1mm CuL Draht auf einen Amidon T94-18 Kern gewickelt.
    Ich neige aber auch dazu, alles ein wenig Über zu dimensionieren

  9. #9
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    @Besserwessi
    1. Was genau soll der kleine 100nF keramischen Kondensator bewirken?
    2. Du sagts also der Regler kann nicht mehr leisten da der Innenwiderstand der Kondensatoren zu groß ist? Sollte man hier also die Standard-ELKOs gegen Low-ESR-Kondensatoren austauschen?

    @wkrug
    Der LT1070 wird im Lastbetreib etwas warm, aber nicht richtig heiß. Etwas über handwarm würde ich tippen.
    Was genau passiert wenn die Spule in Sättigung geht?
    Ist die Spule nun zu klein oder zu groß?

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    @ Raptor

    Die Gesetze der Physik sind leider brutal. Eine Spule mit gesättigtem Kern hat ab der Sättigung keine Induktivität mehr !

    MfG

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