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Thema: Magnetfluss-Sensor bis 2 Tesla

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Magnetfluss-Sensor bis 2 Tesla

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    Hallo,

    habt ihr eine Idee, wo man Magnetflussensoren bist 2 vl. sogar 3 Tesla finden kann? Alles was ich bisher gefunden habe, geht bis 200mT, mit Ausnahmen bis 1T, meist sehr viel drunter aber nie drüber.

    Vielleicht hab ihr ja noch eine Idee


    Danke, Gruß, MK

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo ähM-Key!

    Ich verstehe dein Problem nicht ganz, aber wenn es um Verkleinerung der Empfindlichkeit eines Sensors für Magnetfeld geht, könnte man das wahrscheinlich durch Vergrössern des Abstands zur Magnetfeldquelle bzw. magnetische Schirmung erreichen.

    MfG

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Doch, hast du gut Verstanden

    Problem ist nur, dass sehr wenig Platz ist.
    Abschirmung könnte man tatsächlich probieren..nur die Frage wie linear und isotrop das ganze wird - eine von Haus aus dafür ausgelegte Lösung wäre jedenfalls schöner.

    Es geht prinzipiell darum das Magnetfeld in einer Wirbelstrombremse auszumessen.

    Gruß, MK

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Mit Platzproblemen muß leider jeder von uns kämpfen und ein Abschirmungsblech dürfte auch nicht sooo viel Platz benötigen.

    Mir ist noch eine "blöde" Idee eingefallen, in der Nähe vom Sensor mit einem (Elektro)magnet ein Magnetfeld zu erzeugen, das von dem vorhandenem "abgezogen" wird.

    Wenn man nichts fertiges findet, muss man leider probieren...

    MfG

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Man könnte versuchen aus einem Stück Platine einen Hallsensor mit Kupfer als Sensormaterial aufzubauen. Das Signal sollte aber trotz des hohen Feldes noch eher klein sein. Ich wüßte nicht, dass sich bei Kupfer schon bei 2 T was wesentlich nichtlineares tut.

    Bei einer Wirbelstrombremse wird man aber kaum bis 2 T kommen. Das wäre schon jenseits der Sättigung von normalem Trafoblech. Wenn man mehr als 1,8 T hat, wird man auch mit Abschrimblechen nicht weit kommen, denn die sind dann auch irgendwann gesättigt, und kleben an den Polen.

    Die Ideee mit dem Gegenfeld ist auch nicht ganz einfach, denn ein Feld von 1-2 T bei geringer größe geht wohl nur gepulst (oder mit Supraleiter : ). Bei einem gepulsten Feld wird aber ein anderer Sensor auch gestört, und das Feld wird durch Wirbelströme beeinflußt.

    Wenn man genug Platz (z.B. 2-3 mm) könnte man eine Art ballistisches Magentometer nutzen: Eine Spule ins Feld halten, die Spule schnell herausziehen, und den dabei entstehenden Spannungspuls integrieren. Die Fläche unter dem Puls ist gerade Fläche * Windungen * Magentische Induktion. Das Verfahren hat eigentlich keine praktische Grenze nach oben.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo,

    wie wäre es mehrere Hallsensoren in unterschiedlichen Winkeln anzubringen. Z.B. 5 Sensoren jeweils um 18 Grad versetzt (macht insgesamt 90 Grad). Der Sensoren mit der Stirnseite zum Magnetpol sollten der Sensitivste sein und andererseits aber auch als erste in die Sättigung gehen. Der senkrecht hierzu stehende Sensor wird am wenigsten vom Magnetfeld beeinflußt sein. Ggf. mehrere dieser Sensoren per Kurvenanpassung auswerten. Linear ?? Orientierung des Magnetfeldes einer Wirbelstrombremse ?? Hoffe Ihr versteht meinen Gedankengang.

    Gruß

    Christian

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Blöde Frage aber,
    das Magnetfeld ist doch proportional zum Strom in der Wirbelstrombremse, den Strom zu messen ist vermutlich einfacher.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Wenn man mehr als etwa 1-1,5 T hat, ist das Feld nicht mehr wirklich proportional zum Strom eines magentfeldes, denn dann bginnt die Sättigung des Kerns und die Kruve wird nichtlinear. Bei kleinen Strömen hat man Hysterese und die Kurve ist auch möglicherweise nicht linear.

    Außerdem kennt man ja die Proportionalitätkonstante nicht.

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