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Thema: A/D-Wandler mit mehreren Kanälen an USB

  1. #1
    Gast

    A/D-Wandler mit mehreren Kanälen an USB

    Hallo,

    gibt es A/D-Wandler, welche direkt via USB an den PC/das Notebook angeschlossen werden können?

    Ich Suche eine Möglichkeit 15 Analogsignale ( alles Spannungen ) möglichst einfach in den PC zu bekommen.

    zunächst dachte ich an eine Microcontroller-Lösung. Leider übersteigt das meine verfügbare Zeit, da ich zu meiner PC-Applikation auch noch eine MC-Programmierung durchführen müßte.

    So bin ich auf der Suche nach einer "Fertig-Lösung"


    Gruß

    Boris

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
    Registriert seit
    09.03.2004
    Beiträge
    178
    Hallo Boris,

    es gibt einige interessante PCI-Karten, die genau für sowas gemacht sind.
    Einstecken, Treiber installieren und gut.
    Oder muß das unbedingt USB sein ?

  3. #3
    Gast
    Leider muß es USB sein, da ich ein PC im ITX Format nutze. Dieser wird in eine Fahrzeug installiert. Es werden hiermit umfangreiche Messungen im Fahrbetrieb durchgeführt. Ein Notebook könnte eventuell noch als Alternative dienen, aber ich denke eine PCMCIA Karte mit 15 Kanal-A/D-Wandler gibt es auch nicht.

    Gruß

    Boris

  4. #4

  5. #5
    Gast
    Hallo,

    das bmc Produkt ist mir auch schon aufgefallen. Mein Problem:

    Ich brauche mindestens 15 Kanäle, die galvanisch getrennt sind. Es soll eine Batterie von 13 Zellen á 6V, die Gesamtspannung von max. 85 bis 90 Volt ( max. Ladespannung) sowie der Strom ( via Shunt ) gemessen werden.
    Hierfür ist das bmc nicht zugelassen.
    Wie schwierig wäre es denn solch eine Schaltung selbst zu fertigen? Hat jemand Erfahrung damit? Der Nachbau einer bereits funktionierenden Selbstbaulösung wäre auch noch interessant. Oder soll es doch noch eine Fertigkomponente auf dem Markt geben?

    Danke

    Boris

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    14.11.2003
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    798
    Hallo, es gibt von Vellemann eine fertige Loesung. Ich glaub 2 AD Kanaele, hat aber auch digital out mit denen man multiplexen koennte.
    Ausserdem kann man mehrere Karten an einem USB Bus betreiben. Und ist preiswert. Und schnell verfuegbar ( Conrad ). Und ist preiswert ( unter 30 €). Die Spannungen kann er mit einem Spannungsteiler auch vertragen.
    Die Stroeme mit einem Shunt auch. Also was willste mehr ?
    MFG

  7. #7
    RN-Premium User Begeisterter Techniker
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    245
    Eine entscheidende Frage ist die Anzahl der Abfragen / Sekunde je Eingang und gesamt. Ist das Messintervall für alle gleich oder manche öfter? Das ist entscheidend für die Wahl der Schaltung. Schau dir Mal Compulab USB an - mit dem richtigen Treiber kannst du da 11 Analoge Inputs machen - in Kombination mit Analogmultiplexern kannst du das entsprechend erweitern.

    lg

    Alex

  8. #8
    Gast
    Die Abfragefrequenz ist bei allen gleich und sollte etwa 2Hz betragen, so kämen wir auf 15x2=30 Abfragen insgesamt/Sekunde.

    Das Problem sehe ich eher in der gavanischen Trennung, denn spätestens beim Messen der Gesamtspannung habe ich ein Potentialunterschied von max. 90Volt-6VOlt= 84Volt, der zwischen Kanal 1 für die erste Zelle und Kanal 14 für die Gesamtspannung besteht.
    Darüber hinaus sind meine zu messende Spannungen in Reihe geschaltet.
    Nehme also ich für alle Kanäle nur Spannungsteiler auf Widerstandsbasis , entsteht ein Widerstandsnetzwerk und es werden Ausgleichsströme innerhalb dieses Netzwerkes fließen. Meine Messung wäre nichtig und die Batterie würde entladen. Also muß ich eine andere Lösung finden.

  9. #9
    RN-Premium User Begeisterter Techniker
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    245
    Ich habe vorhin dein Posting übersehen, in dem du bereits beschreibst, um welche Spannungen es sich handelt. Darf ich kurz Fragen was du mit sovielen Zellen in Serie machst? (Kleine Warnung am Rande: ab 40-60V Gleichspannung ist es tunlichst zu vermeiden die Finger draufzugeben). Ganz im Gegensatz zu Wechselspannung verkrampfen sich da die Muskeln sofort und von alleine kommt man nur durch Glück wieder Weg. Aber ich denke du weißt was du tust.

    Zum Messen: Du wirst wohl nicht verhindern können, dass du mit Spannungsteilern arbeitest. Nichts anderes Machen die Analog/Digitalmultimeter auch, sonst gäbe es nicht mehrere Messbereiche. Du hast beim Messen immer Verluste. Frei nach dem Motto "Wer misst, misst Mist".
    Du kannst die Verluste aber mit in die Berechnung einbeziehen und entsprechend Kompensieren - frag mich aber nicth mehr genau wie es geht - dass ist bei mir schon Jahre her. Wenn du Hochohmig arbeitest, fallen die Querströme aber nicht so sehr ins Gewicht.

    lg

    Alex

  10. #10
    Gast
    Es handelt sich um einen Wagen miti Elektroantrieb. Aus diesem Grund sind alle Parameter bereits fix, einzig die Messung bzw. Elektronik hierfür ist noch in der Planung.
    Aber ich werde wohl Spannungsteiler einsetzen, allerdings werd ich stets die gleiche Masse benutzen und so die Zellenspannung aus dem aktuellen Messwert und dem Messwert der Spannung des vorherigen Spannungsteilers errechnen müssen.
    Wenn ich die Widerstände richtig dimensioniere, sollte damit auch das Problem der maximalen Potentialunterschiede zwischen den einzelnen Kanälen des A/D-Wandler erledigt sein.
    Eventuell werde ich auch zweimal 8-Kanal nehmen, wobei die Bezugsmasse des zweiten Wandlers an Zelle nr.7 liegen wird, so könnte ich die Messung noch etwas genauer machen.
    Kompensation ist nur solange gut, wie sie nicht simultan ( also rein rechnerisch ist ) schließlich gibt es genug Umwelteinflüsse ( Temperatur, Felder ) die man nicht exakt genug beschreiben ( in die Formel mit einrechnen ) kann.

    Gruß

    Boris

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