-         

Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Ein paar Fragen...

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    29.10.2009
    Beiträge
    22

    Ein paar Fragen...

    Anzeige

    Hallo,
    ich möchte meinem RP5 (ohne Erweiterungsplatine) ein paar zusätzliche Erweiterungen spendieren, wollte aber vorher fragen, ob meine Schaltungsideen überhaupt funktionieren können bzw. nicht meinen Roboter zerschießen.

    1. LED-Scheinwerfer:
    je nach Umgebungshelligkeit soll eine helle LED ein-oder ausgeschaltet werden.
    Dazu will ich als Schalter einen MOSFET (2 N 7000 GEG Z (NXP)) mit der Source an der Kathode der LED, dem Drain an GND und die Basis an einen Digitalport anschließen.

    Bei dem FET brauch ich ja eigentlich nur einen Widerstand, der die Spannung an der LED begrenzt, der Port sollte nicht gefährdet sein, oder?


    2. Liniensensor
    Ich möchte aus einer IR-LED und zwei Fototransistoren einen Sensor bauen, der eine schwarze Linie verfolgen lassen kann (ich hab mir die Sache mit dem Reflexkoppler schon angesehn, wollte aber lieber meine Lösung nehmen, da ich mit dem Koppler zwei IR-LEDs habe, die angeschlossen werden müssen).
    Die LED soll auch mit einem FET über einen Port an-und ausgeschaltet werden (wie bei der Scheinwerfer-Schaltung), die Fototransistoren ebenfalls über je einen Digitalport (Justieren werde ich die Empfindlichkeit mit einem Poti oder durch Ausprobieren mehrerer Widerstände.


    Habe ich bei meinen "Entwürfen" noch etwas vergessen? Bin leider ziemlicher Elektronik-Anfänger^^

    Gruß Deep Thought

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
    Registriert seit
    22.06.2009
    Beiträge
    1.266
    Zu erstens, warum nimmst du nicht einfach einen Transistor, die reichen dazu vollkommen aus.
    Und den Vorwiderstand für die LED brauchst du auch weil die sonst sehr schnell ableben wird. Du solltest auch einen Widerstand zwischen Basis und Controller port schalten.

    Zu zweitens, du kannst auch anstelle der Infrarot LEDs ganz normale LEDs (wie ich das gemacht hab) verwenden oder sogar ein Glühbirnchen.
    Eventuell brauchst du einen Spannungsteiler damit du gut auswertbare Werte von den Fototransistoren bekommst. (wie du gesagt hast könntest du einen Poti dazu verwenden). Von der Logik her sieht das so aus, dass du mit dem AD Wandler die beiden Spannungen die du von den Fototransitoren digitalisierst, vergleichst und dann eben entsprechend im programm drauf reagierst

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
    Registriert seit
    26.11.2005
    Ort
    bei Uelzen (Niedersachsen)
    Beiträge
    7.942
    Gegen den FET zum schalten der LED ist nichts einzuwenden, da spart man sich tatsächlich einen Widerstand (den an der Basis).

    Die Idee den Liniensensor mit einer IR led zu machen ist auch nicht so schlecht. Man muß der IR LED auch nicht die oft maximal zulässigen 100 mA geben, da werden die oft schon recht heiß. Im Vergleich zu einer normalen roten LED, hat man oft mehr Signal und kann einen Fototransistor mit IR Filter nutzen um weniger empfindlich auf Fremdlicht zu sein. Allerdings wird die Justierung schwieriger, und nicht jede schwarze Farbe ist auch im IR Bereich schwarz. Bei einer normalen LED würde ich ein 700 nm (dunkelrot) Type (z.B. Reichelt "low cost rot") empfehlen. Auch wenn die fürs Auge eher dunkel sind, kommt für den Fototransistor viel Intensität an.
    Den Fototransistor sollten man aber analog abfragen, also über einen AD Eingang.

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    29.10.2009
    Beiträge
    22
    Hallo,
    danke schonmal für die schnellen Antworten.
    Stimmt, ich glaube die Analogports sind wohl besser für die Fototransistoren geeignet.
    Wieviel Volt liegen eigentlich an VCC an? Ich hab mal was von 5V gelesen, bin mir aber nicht mehr so sicher...
    Gruß Deep Thought

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
    Registriert seit
    17.01.2005
    Ort
    Niklasdorf
    Alter
    29
    Beiträge
    4.544
    An VCC liegen 5V an. Die Versorgungsspannung von µCs liegt immer bei 5V oder 3,3V (bei neueren Modellen). Das snd allerdngs Nennspannungen.

  6. #6
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    29.10.2009
    Beiträge
    22
    und welche Stromstärke kann ich dort maximal entnehmen?

  7. #7
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    29.10.2009
    Beiträge
    22

    Ich nochmal...

    Hallo,
    ich hab noch zwei kleine Fragen:

    Macht es den Digitalports etwas aus bzw. beeinflussen sie sich, wenn sie miteinander verbunden werden? (ohne Verbindung zu GND oder anderen Anschlüssen)

    Soweit ich es verstanden habe, sind die Analogports im Prinzip Voltmeter, d.h. es fließt kein Strom durch sie (außer ein geringer Messstrom), der durch Widerstände begrenzt werden muss, oder?

    Gruß Deep Thought

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Dirk
    Registriert seit
    30.04.2004
    Ort
    NRW
    Beiträge
    3.791
    Wieviel Volt liegen eigentlich an VCC an? Ich hab mal was von 5V gelesen, bin mir aber nicht mehr so sicher...
    In der Regel bedeutet VCC im uC-Bereich 5V, beim CCRP5 allerdings ist VCC gleich Akkuspannung minus 0,7V (Durchlaßspannung D3), entspricht also einer Nennspannung von 6,5V.

    Macht es den Digitalports etwas aus bzw. beeinflussen sie sich, wenn sie miteinander verbunden werden? (ohne Verbindung zu GND oder anderen Anschlüssen)
    Das sollte man unbedingt lassen! (Es gibt dafür auch keinen wirklichen Grund).

    Soweit ich es verstanden habe, sind die Analogports im Prinzip Voltmeter, d.h. es fließt kein Strom durch sie (außer ein geringer Messstrom), der durch Widerstände begrenzt werden muss, oder?
    Ja, man kann sagen, dass das Voltmeter sind und es fließt auch nur ein sehr geringer Eingangsstrom. Der muss aber nicht begrenzt werden!

    Noch etwas:
    Die A/D-Wandler des CCRP5 können nur bis 2,5 Volt messen!

    Gruß Dirk

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •