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Thema: Step-Up-Wandler

  1. #1
    Gast

    Step-Up-Wandler

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    Hallo,
    ich Suche einen Step-Up-Wandler, der eine Eingangsspannung von 3,6V DC auf 6V DC hochwandelt. Eingangsseitig sollte der Wandler 5A und Ausgangsseitg 2A abkönnen. Gibt es solch ein Bauteil fertig zu kaufen?

    Danke!

  2. #2
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    Hallo,

    mir fällt da spontan der LT1070 bzw. LT7071 ein. Müssten beide ausreichen. Als Spule verwende ich immer die FED-Serie von Reichelt. (In diesem Fall wolh die FED 100µ) Damit packen die Regler zwar nicht die volle angegebene Leistung, aber es funktioniert. (Falls hier für mich mal jemand einen anderen Tipp hat wäre ich dankbar)

    Viele Grüße
    Andreas

  3. #3
    Gast
    Nabend,
    danke erstmal für den Tipp!
    Welche Aufgaben übernimmt der IC jetzt genau? Was benötige ich zusätzlich noch außer die Spule?

  4. #4
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    Am besten einfach das Beispiel auf der ersten Seite vom Datenblatt nachbauen. Du musst nur die beiden Widerstände für die Spannungsrückführung anpassen. (Ich glaube im Beispiel ist es für 12V)

    Am besten machst du hier ein Poti rein, dann kannst du deine Ausgangsspannung beliebig einstellen.

  5. #5
    Gast
    Ich verstehe das Zusammenspiel von der Rücklaufspannung (FB) und Vc nicht. Was ist Vc? Wie funktioniert dieses System im Groben? Es wird ja wohl irgendwie die Ausgangsspannung zurückgeführt, damit der Regler die richtige Spannung ausgibt.

  6. #6
    Gast
    Der Regler arbeitet so, dass die zurückgeführte Spannung an FB einen konstanten Wert (1,24 V) erreicht. Entsprechend wird der Spannungsteiler da gewählt.
    Der Anschluß Vc dient zum Abgleich der Regelschleife, damit die Regelung stabil wird. Da sollte man sich etwa ans Datenblatt halten.

  7. #7
    Gast
    Wenn ich 6V Ausgangsspannung haben möchte müssen also 6V - 1,24V = 4,76V am Widerstand abfallen. Die Frage ist nur welcher Strom fließt durch den Widerstand? Im Datenblatt steht was von IFB = 50yA. Demnach müsste der Widerstand 4760mV / 0,05mA = 95,2k Ohm haben. Da stimmt doch was nicht oder? Erscheint mir so viel.

  8. #8
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    Der Strom ergibt sich doch automatisch durch den Widerstand von FB auf Masse. I = U/R bzw. I = 1,24V/R. Da das ganze eine Reihenschaltung mit dem anderen Widerstand des Teilers ist fließt durch diesen der gleiche Strom und somit kann dieser mit R = U/I bzw. R = 4,76/I bzw. R = 4,76 / (1,24 / R) berechnet werden. Die 50µA ist wohl der Strom, der in den Eingang fließt und sollte vernachläßigbar sein, weil er viel zu klein ist.

    Ich empfehle aber trotzdem ein Poti um die Spannung genau einstellen zu können Ich nehme hier immer gern ein 500 Ohm Poti jeweils in Reihe mit zwei Festwiderständen auf Masse und auf VC damit man die Ausgansspannung einstellen kann, aber trotzdem bei falscher Poti-Stellung nichts kaputt macht.

  9. #9
    Gast
    So ich glaube das nun verstanden zu haben.
    Meinen Überlegungen zu Folge muss ich R1 austauschen. Um einen Ausgangsspannungsbereich von 5,5V-6,5V zu erreichen brauche ich einen Widerstand 4260 Ohm und ein Poti mit 1000 Ohm.

    Ist das korekt?

    Muss ich noch weitere Komponenten austauschen?

    Was ist mit R3,C1 und C3? Was bewirken die? Müssen die so beibehalten werden?

    mfg

  10. #10
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    Die R-C Combination am VC sollte sich nicht ändern. Der Kondensator vor dem Regler ist von der Größe auch nicht so kritisch, lieber etwas größer und darauf achten, dass die Rippelstrombelastbarkeit nicht zu klein ist. Beim Ausgangskondensator muß man noch mehr auf den Rippelstrom achten. Da also low ESR Elkos und ggf. auch ein paar Keramische dazu. Der Ausgangselko muß an den Strom angepaßt sind.

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