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Thema: Stromversorgung durch Magneten

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Stromversorgung durch Magneten

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    Hallo,

    zurzeit verfolge ich ein Projekt welches ich mir ein bisschen bei Apple abgeguckt habe: Stromversorgung durch Magneten. Habe mir auch schon 2 Magneten entsprechend an Kabel gelötet (beide von supermagneten.de), wo sie auch Problemlos strom leiten

    nun möchte ich das allerdings für die Stromversorgung zu 2 Polen machen, und da ist das Problem. Ich kann ja schlecht VCC und GND zum Gerät von Netzteil an verschiedenen Enden des Gerätes herauskommen lassen.

    Deswegen müssen die beiden (also 4 Magneten, 2 Leitungen zu je 2 Magneten) Magneten pro Seite ja nah beieinander sein. Und da beginnt mein Problem: Wenn ich die Polung zwecks Stromrichtungskontrolle auf + und - an den Kabelenden setze, und die gegenseite das selbe macht, also sich immer die VCC Magneten (+ und -) und die GND Magneten (auch + und -) anziehen und niemals der VCC Netzteilmagnet am GND Magnet des Gerätes hängt (+ und + oder - und - stossen sich in dem Fall ab), dann habe ich Pro Seite eine + und eine - Seite des magnetes in eine Richtung zeigen, welche sich natürlich gegenseitig anziehen, was einen Kurzschluss herbeiführen würde. Nun brauche ich also eine Isolierung zwischen den beiden. Doch womit mache ich die? Meine bisherige Idee bestand aus Isolierband zwischen den Magneten sowie fest drum rum, damit sie nicht verrutschen, doch wenn sie so nah beieinander sind, hat das doch sicherlich einen Einfluss auf die konstante Leitfähigkeit oder?

    Nun brauche ich einen Werkstoff aus dem ich eine Fassung erstellen kann in die ich die Magneten fixiert einfügen kann. Was würde sich da anbieten?

    Bin auf eure Antworten gespannt.

    Es grüßt,
    Basteltisch

  2. #2
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    Hallo,

    ich habe so etwas auch schon gemacht. Allerdings habe ich als Kuntaktmaterial nicht die Magnete selbst verwendet sonder ein Stück Platine mit entsprechenden Flächen geätzt. Dahinter habe ich ein Passendes Stück Makrolon gesetzt, in welches ich je 2 Bohrungen mit zu meinen Rundmagneten passendem Durchmesser gesetzt habe. Nach dem Anlöten der Leitungen habe ich dann das Ganze mit "Komponentenkleber zugeschmoddert, damit die Magnete nicht heraus rutschen.

    Florian
    Atomstrom nein danke, mein Strom kommt aus der Steckdose.

  3. #3
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    Das mit der Stromversorgung aus den Magenten funktionier aber nur gut wenn man es so weit abkühlt das die Magneten Supraleitend werden. Normale Supermagenten Reichen da noch nicht !

    Wenn man es unbedingt mit einem Apfel machen will, dann aber darauf achten, dass kein Wurm drin ist. Wer Hat schon gern einen Wurm auf dem PC.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Zitat Zitat von Besserwessi
    Das mit der Stromversorgung aus den Magenten funktionier aber nur gut wenn man es so weit abkühlt das die Magneten Supraleitend werden. Normale Supermagenten Reichen da noch nicht !

    Wenn man es unbedingt mit einem Apfel machen will, dann aber darauf achten, dass kein Wurm drin ist. Wer Hat schon gern einen Wurm auf dem PC.
    Hallo,
    bitte sei dir bewusst das ich kein Apple verwende, sondern nur das Funktionsprinzip interessant finde.

    Das Projekt hat nichts mit Würmern zu tun, weder reale noch Schadsoftware. Woraus willst du hinaus?

    Und ich habe hier einen seit 10 Minuten summenden Motor welcher mir eindeutig sagt: "Es funktioniert"

    hast du deine These zuvor auch geprüft?

    Es grüßt,
    Basteltisch

    Edit: ahja laut Definition ist ein Apple Computer kein PC.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Ups, klang so sehr nach einem Schaltplan aus dem Aprilheft.

  6. #6
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    Wir haben Oktober.

    @Florian:
    hast du eventuell ein Foto davon ?
    ich habe nun Viereckmagneten verwendet, jedoch sind diese viel zu stark um einen Zug zu entlasten. Deswegen habe ich nun auch schwächere Rundmagneten bestellt.

    Es grüßt,
    Basteltisch

  7. #7
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    Hallo,
    kann mir mal einer erklären wie man Magnete an Drähte löten kann und dann noch Strom erzeugen will? Ich vermute ebenfalls, April, April.
    Gruss klaus.

  8. #8
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    Zitat Zitat von KlaRaw
    .. Magnete ... dann noch Strom erzeugen will...
    Da steht nichts von ERZEUGEN (oder ?) - LEITEN wurde da geschrieben.

    Und das wiederum geht durchaus, wenn man die Magneten etsprechen behandelt.

  9. #9
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    Zitat Zitat von KlaRaw
    Hallo,
    kann mir mal einer erklären wie man Magnete an Drähte löten kann und dann noch Strom erzeugen will? Ich vermute ebenfalls, April, April.
    Gruss klaus.
    Hallo,
    zu deiner Lötfrage:
    man gibt sowohl auf den Magneten sowie auf ein Stück Litze etwas Lot und lässt es anschliessend zusammen erhärten. Eine genaue Anleitung zum löten findest du im Wiki. Ich glaube Löttutorial heisst es.

    Wenn du einen Magnet im Zusammenhang mit einer Spule verwendest kannst du damit Strom erzeugen.

    Aber wie Artur schon richtig erkannt hat: Es geht nicht um das erzeugen von Strom, und auch nicht um den Monat April, sondern um die Leitfähigkeit von Magnetisierten Metallen.

    Was ist den so unverständlich an dem Thread was darin Resultiert, dass einige denken er sei zur allgemeinen Belustigung erstellt worden?

    Ich werde morgen mal ein paar Bilder machen, vielleicht lassen sich dann einige April und "geht nicht" Mythen entkräften.

    Es grüßt,
    Basteltisch

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Bei den Magneten gibt es verschiedenen Materialien:
    1) Ferritemagnete -> eher nichtleitend, dunkl schwärz, z.B. aus billigen DC Motoren oder andere Billige Magenten.
    2) Alnico und andere Eisenbasierte Magnete: eher alte Technik, lange Form, Sind Leitfähig und sollten sich auch einigermaßen löten lassen.
    3) Magenten mit Seltenerdmetallen ("Supermagneten"): meist klein, sehr stark, spröde: Im Prinzip Leitfähig, aber oft Ummantelt als Schutz vor Korrosion. Wegen Oxid an der Oberfläche vermutlich schwer direkt zu löten (ähnlich wie Aluminium).

    Die einfachste Lösung sollten zusammengesetzte Magenten sein: Innen ein billiger Ferrite Teil, und außen etwa Weicheisen um das Magentfeld in die richtige Form zu bringen. Etwa so wie die Magneten um Türen zuzuhalten. Am Weicheisen kann man dann relativ problemlos löten.

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