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Thema: Selbstbau-Segway

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Selbstbau-Segway

    Auf Basis des Elektor Wheelie weiterentwickelte "Mobilitätshilfe"

    http://www.gerold-online.de/cms/wheelie/videos.html

  2. #2
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    Das sieht sehr Interessant aus, gratulation

    Was ist denn das für eine Stange die dort heraus ragt?
    Wie hällt das Gerät das Gleichgewicht?

    Es grüßt,
    Basteltisch

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo Basteltisch,

    Danke!

    Die Balance wird durch einen Neigungssensor und einen Gyrosensor gehalten, die Stange wird demnächst durch einen richtigen Lenker ersetzt.

    Günter

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    ich stell mir gerade die frage, wie ein solches gefährt das nach vorne kippen bei höchstgeschwindigkeit verhindert.

    normalerweise wird doch bei neigung des körpers nach vorne das gerät unter dem fahrer beschleunigt und so der schwerpunkt wieder über die achse gebracht.
    wenn aber das gerät schon mit höchstgeschwindigkeit läuft, wie soll es da noch weiter beschleunigen und ein nach-vorne-kippen vermeiden?

    dude

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo dude,

    genau diese Fragen machen das Ding so spannend. Die Theorie am eigenen Leib bestätigen oder verwerfen.

    Also mich verlies vor Erreichen der Höchstgeschwindigkeit immer der Mut. Bis jetzt kann die Geschwindigkeit auch nicht gemessen werden, deshalb ist auch keine Begrenzung drin. Jedoch habe ich bereits eine Bremse programmiert, die das Ding einfach ein wenig beschleunigt. Dadurch fährt einem der Segway unter den Füßen davon und man kommt leicht in Rückenlage. Dabei zieht man automatisch den Lenker nach hinten, was das Ding abbremst. Das geht alles ohne die Balance zu verlieren.

    Günter

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Bammel
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    also ich würde mal tippen das bevor man nach vorne ällt man selber unbewusst sich nach hinten neigt um nicht das gleichgewicht zu verlieren. ansonsten muss man einfach die höchstgeschwinigkeit unterbinden. und die oberen reseven nur für den notfall und vor dem umfallen zu nutzen

  7. #7
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    ja, ich tippe auf zweiteres.
    ein unbewusstes nach hinten neigen würde ich ausschließen ...wie jeder der damit schonmal gefahren ist.

  8. #8
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    Hallo,

    im Prinzip stimmt beides. Es balanciert nicht nur der Segway sondern auch der Passagier (bewusst oder unbewusst). Jedoch wirkt sich der Einfluß oft anders aus als gedacht. Will sich der Fahrer nach hinten neigen, erreicht er das instinktiv dadurch, daß er die Zehen belastet und die Versen entlastet. Das heißt aber, daß die Plattform noch stärker nach vorne gekippt wird und der Segway beschleunigt wird. Dadurch gerät der Fahrer aus der Balance (in Rückenlage) und die Plattform neigt sich nach hinten, was ein abbremsen der Räder bewirkt. (wie die oben beschriebene Bremse)

    Würde das anfängliche Beschleunigen wegfallen weil die Motoren am Limit sind, gibts 2 Möglichkeiten:
    Die Balance ist gerade noch vorhanden, dann würde sich der Fahrer wieder von der Plattform abdrücken, die Beschleunigung bleibt aber aus, die Plattform neigt sich immer weiter nach vorne. Endlich ist der Fahrer weit genug nach hinten aus der Balance, daß er den Lenker mit sich nach hinten zieht und der Segway wird allmählich langsamer. Puh, Glück gehabt!
    Die Balance ist nicht mehr gegeben: Jetzt wirds schmerzhaft. Denn der Fahrer kann sich nur solange Abstoßen bis der Segway vorne am Boden streift. Es gibt jetzt keine stabile Notausstieg-Situation (ich spreche aus Erfahrung). Der Segway hat keine passive Sicherheit wie z.B. Fahrrad, Flugzeug oder Auto. Selbst ein Hubschrauber ist ohne Antrieb stabiler als ein Segway.

    Also programmiere sorgfältig!


  9. #9
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    @guenther ...ich glaub, das funzt so nicht. wenn der schwerpunkt des körpers vor der achse liegt und das gerät unter dir nicht weiter beschleunigen kann, kippst du nach vorne.
    wenn ich jetzt versuche gegenzuwirken und versuche meinen schwerpunkt wieder hinter die achse zu bringen, indem ich mich abstoße, würde ich nur den verhältnismäßig trägheitslosen sagway weiter nach vorne drücken und mich nur ein kleines stück nach hinten: an der lage des schwerpunkts des geamten segway-mensch-system würde sich nichts ändern und ich würde weiter nach vorne fallen.

    oder?

    ...mir erscheint die einzig plausibele erklärung gegen umkippen nach vorne, dass gnuge greserven vorhanden sind, um den segway in jedem moment ausreichend beschleunigen zu können.

  10. #10
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    oder anders formuliert: wenn der schwerpunt vor der achse liegt, bekomme ich nen drehimpuls ins system. ...und den bekomme ich nicht wieder heraus, außer durch einen von außen kommenden drehimpuls gleicher größe in entgegengesetzter richtung. dieser kann aber nur über den antrieb kommen. ist der antrieb ausgelastet und kann diesen impuls nicht bringen, machts rums.

    die frage die ich mir grad stelle, ist die wie man oben auf einer freistehenden leiter balancieren kann. das wäre das selbe prinzip. hmm ...ich denk mal beim einschafen drüber nach.

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