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Thema: Maximale Kabellänge zwischen LCD-Display und µC

  1. #1
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    Maximale Kabellänge zwischen LCD-Display und µC

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    Hi zusammen,

    ich plane momentan ein Projekt, wo der µC in einem Schaltschrank sitzt. Ein GLCD soll als Überwachung dienen.

    Dazwischen sind etwa 10 Meter Kabelweg. Ich dachte an geschirmtes Telefonkabel.

    Meint ihr das klappt über diese Kabellänge? Muss man mit Störungen rechnen?

    Gruß

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo Felix H.!

    Ich denke, dass bei solcher Kabellänge ohne mindestens pull-up/down auf der Empfangsseite und eventuell sogar geeigneten Bustreiber es gar nicht gehen würde. Entscheident sind jedoch die Taktfrequenz der Daten und Umgebungsstörungen. Probieren geht´s aber immer schneller als diskutieren...

    MfG
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  3. #3
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    Hi,

    ja Probieren ist immer gut =) aber wenns von vorn herein so nicht fuktioniert kann ich direkt das passende vorsehen und einbauen.

    Gruß

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Natürlich, so mache ich immer und nur das, was unbedingt nötig ist.

    Ich würde also mit pull-up/down anfangen. Für Ausgangzustand sollte entsprechend pull-up für "H" und pull-down für "L" sein, wobei bei meisten µCs die 20 mA treiben können, sollten die Widerstände um 300 Ohm sein.

    Erst wenn es immer noch Störungen geben sollte, kommen die Bustreber mit kleineren pull-up/down in Einsatz.

    Du kannst aber, wenn du willst, gleich das Umfangreichste einbauen.

    MfG

  5. #5
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    Bei 10 m Länge wird es wahrscheinlich nicht mehr gehen ein normales TTL (bzw.CMOS) Signal zu nehmen. Gerade für ein GLCD werden ja die Daten auch etwas schneller übertragen, und auch eher mehr Daten.
    Entscheident ist dabei nicht nur die Frequenz mit der die Daten kommen, sondern auch die Steilheit der Flanken. Bei 10 m sollte man schon einen Leitungsabschluß haben, vermutlich schon auf beiden Seiten. Das geht aber nicht gut direkt vom µC zum LCD.
    Mit dem Leitungsabschluß hat man aber einen relativ hohen Stromverbrauch. Um mit dem durch die Abschlußwiderstände reduzierten Signal klar zu kommen, könnte man auf der Empfänger Seite 74HCT Bausteine nehmen, wenn das GLCD keine so niedriege Shaltschwelle hat.

    Ein bessere Möglichkeit wäre eine serielle Verbindung (z.B. RS485) und dann ein kleiner Controller am GLCD.

  6. #6
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    hmm ok ich sehe das wird nicht allzu einfach.

    Ich werde morgen mal die Leitungslänge genau messen.

    Welches Kabel wäre denn besser? Das angesprochene Telefonkabel oder lieber Netzwerkkabel? Das hat ja immerhin verdrillte Paare und nicht alle gerade verlegt.

    Gruß

  7. #7
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    Auf die Genaue LEitungslänge kommt es weniger an. Ob das 5 m oder 50 m sind macht da nicht so viel Unterschied.
    Interessanter wäre es zu wissen wie viele Leitungen, und ob welche davon bidirektional sind.


    Bei richtigem Telefonkabel sind die Leitungen auch Paarweise verdrillt. Sonst ist Netzwerkkabel wahrscheinlich schon besser, denn man hat eine besser definierte Impedanz, und oft eine richtige Abschirmung.

  8. #8
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    Hi,

    naja Drähte zur ansteuerung eines T6963C.

    Also 13 Datenleitungen + 2x Spannungsversorgung.

    Gruß
    Felix

  9. #9
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    hallo Felix H.

    ich würde das ersteinmal vergessen, wie du das machen wolltest, denn :


    "Also 13 Datenleitungen + 2x Spannungsversorgung. "

    ist schon eine harte nuss über 10 Meter.

    an deiner stelle würde ich nachdenken, ob nicht kleine mircrocontroller direkt am display vielleicht die daten seriell entgegen nehmen könnte.

    das vereinfacht die sache

    gruss klaus

  10. #10
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    in was für einer umgebung? "schaltschrank" klang für mich aufs erste so nach industrieumgebung, könnt aber natürlich auch zuhause sein.

    in einer industrieumgebung wirst du dich einerseits um störungen aller art kümmern müssen, andererseits evtl um potentialunterschiede, da würd ich RS-485 oder -422 nehmen, weil es wohl robust ist und weil du optokoppler-boxen dafür kaufen kannst. (wobei ich dazusagen muß, daß ich hier als theoretiker spreche).

    zuhause würd ich's, wenn das kabel bezahlbar ist, wohl risikieren und schauen, ob das ganze mit akzeptabler geschwindigkeit funktioniert; ein oszilloskop ist da jedenfalls hilfreich, um zu schauen, ob nach den 10m noch signale dasind oder nur mehr matsch. oder, weil günstig, cat5 für RS-232 verwenden und am LCD einen eigenen controller.

    als kabel für die 13-leitungs-variante seh ich keinen vorteil bei cat5 oder ähnlichen verdrillten lösungen, weil die nur bei symmetrischen signalen einen vorteil bringen.

    ciao,

    cm.

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